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Kritik an Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft fordert schärferen Sparkurs

dpaIn der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829348,00.html
  1. #1

    Ja, genau! Die Industrie fordert öffentliches Sparen. Prinzipiell richtig, aber, wenns nach den Herren vom Arbeitgeberverband, Industrieverband, etc. ginge, dann sollte bei denen gespart werden, die eh schon nix mehr haben: Arbeitslose, Kranke, Kinder, etc.
    An die eigene Nase fassen, tun sich diese Herrn nicht so gerne. Fordern bessere Ausbildung, wollen die Einrichtungen dafür aber nicht unterstützen, fordern (für wenig Geld) arbeitende Frauen, aber zahlen nichts für Kinderkrippen, wollen toll ausgebildete Ingenieure, aber tunlichst für Hungerlöhne (dafür auch diese penetranten Forderungen, die Gehaltshürden für die einwandernde Ingenieure zu senken)...
    Grotesk!
  2. #2

    Wirtschaftsverbände mahnen Schäuble und Merkel ab!

    Schäuble und Merkel wollen aber nicht mehr sparen,
    weil sie sonst abgewählt werden. Das wirtschaftlich
    zweckmäßige ist leider politisch schädlich.
    Die Ehrenwerte Frau Kraft macht ordentlich viel Schulden
    und wird in NRW triumphieren bei der Wahl.

    Das ist ein Dilemma.
    Was tun? Weiß das einer? Wer kann mir das sagen?
  3. #3

    Es wurde noch gar nicht angefangen, zu spren

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.

    Kritik an Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft fordert*härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE
    Erstmal muss die Neuverschuldung auf Null gedrückt werden und dann mindestens 50 besser 70 bis 80 Mrd. € pro Jahr weniger ausgegeben werden als eingenommen. Das heißt rund 100 Mrd. € weniger als jetzt ausgeben. Bisher ist in dieser Richtung nichts unternommen worden.
  4. #4

    Rentner Müntefering hatte das Problem einst prägnant formuliert: "Die Bürger müssen einfach so viel Steuern aufbringen, wie der Staat benötigt."

    Wieso eigentlich "müssen" und für was ? Damit der Beamtenadel es dann zum Fenster rauswirft ?
  5. #5

    Irgendwie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.

    Kritik an Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft fordert*härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE
    ...scheine ich in einer Art Parallelwelt zu leben.
    Grade sind wir mit EFSF, SoFFin, und insbesondere ESM dabei uns auf Generationen hinaus zu ruinieren, oder alternativ einen Währungskollaps zu provozieren, und da wird sich über fehlende Sparmaßnahmen hinsichtlich Neuverschuldung echauffiert?

    Wenn der ESM kommt, sind das doch alles Peanuts.
  6. #6

    Es ist unfassbar, dass der Staat am Geldmarkt in Konkurrenz tritt zu Unternehmen. Zum einen ist es für Banken völlig einfach in Staatsanleihen zu investieren, wenn nicht gerade der Bankrott droht, so dass keinerlei unternehmerische Fähigkeiten nötig sind, zum anderen tritt der Staat in Konkurrenz zu den Unternehmen auf, die dann weniger wettbewerbsfähig sind, weil eine Geldanlange in ein Unternehmen riskanter ist. Es ist mir sowieso schleierhaft, warum diese Verhalten der Politiker, Geld verschleudernd, nicht als gesellschaftliche schädlich und unterminierend gebranntmarkt wird. Staatliche Zinszahlungen ohne Risiko müssten verboten werden, damit die Banken wieder unternehmerisches Risiko auf sich nehmen müssen. Ebenso ist ein erfolgreicher Unternehmer kein Kapitalist sondern beweist die Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschaft.
  7. #7

    Achso?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.

    Kritik an Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft fordert*härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht sollte die deutsche Wirtschaft erstmal schauen, daß sie angemessene Löhne zahlt, daß würde den Sozialhaushalt nämlich schonmal beim Thema Aufstocker entlasten.
    Und wenn sie schon am Überblicken ihrer Bilanzen sind, wäre es vielleicht auch gut, wenn man Steuersparmodelle und Subventionen überdenken würde.
  8. #8

    Völlig einverstanden. D´acor.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.

    Kritik an Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft fordert*härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE
    Also Streichung folgender Subventionen:

    Luftfahrt-Kerosin
    Steuerbefreiung Schiffahrt
    Dienstwagenprivilieg
    Vermögenssteuerbefreiung
    Erbschaftsteuerbefreiung
    7% - USt.Luxusgüter
    Solarförderung
    Wirtschafthilfe an solvente Staaten
    Exportbeihilfen Lebensmittel
    kostenlose Altersversorgung Beamter und Berufspolitiker
    Mehrwertsteuererlass Post
    Schornsteinfegerermächtigungsgesetz
    sämtliche Rüstungsaufträge stornieren
    und viels andere mehr.

    Die deutsche Wirtschaft hat recht.
    Weg damit. Ersatzlos.
  9. #9

    Sparen?

    "Sparen sparen sparen" - das ist die Masche der Marktliberalen, wenn Sie eigentlich sagen wollen: Staat zurückdrängen, mehr Umverteilung von untern nach oben.


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