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Kritik an Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft fordert schärferen Sparkurs

dpaIn der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829348,00.html
  1. #110

    Zitat von the_rover Beitrag anzeigen
    Sparen! Und zwar am richtigen Ende!
    Nicht bei öffentlichen Investitionen darf gespart werden, sondern es müssen in der öffentlichen Verwaltung Einsparungen stattfinden. Es wird in Deutschland zu viel verwaltet und zu wenig erwirtschaftet!
    Hallo,

    das frage ich mich auch WO ist der versprochene bürokratieabbau den uns gerade die CDU/FDP versprochen hat. Auch könnte in der politik selber viel eingespart werden oder sind 600 abgeordnete in berlin nötig ürden nicht 200 reichen? Oder so dinger wie die mit dem herrn wulff ex.bundespräsident der uns jetzt mal eben für 2 jahre im amt um die 25mil euro kostet. UND ganz wichtig wäre finde ich die lobby der wirtschaft nicht mehr rein lassen bzw. nach deren vorstellungen politik zu machen DENN das ksotet den staat mrd von euro.
  2. #111

    Es ist doch ganz einfach...

    Wer mehr Geld ausgibt als er hat, muss zukünftig einen Teil seiner Einnahmen (sinnlos) für Zinszahlungen verwenden.

    Man kann sich jetzt lange streiten warum man die Schulden hat, aber die oben genannte Tatsache ist nicht (weg-) diskutierbar.

    Je mehr Schulden man hat, desto höher sind die Zinsaufwendungen. Schon jetzt werden große Teile des Bundeshaushaltes nur für die Zinszahlungen an die Kreditgeber verwandt.

    Man kann sich jetzt für die Zukunft überlegen, ob man diesen Anteil weiter steigern will (dann: weiter so mit den Ausgaben/Leistungen!) oder ob man durch einen Stopp jeglicher Neuverschuldung die Zinslast reduziert.

    Dass der Schuldenpfad (mögen auch noch so gute Argumente dafür sprechen) auf Dauer nicht funktioniert, sieht man doch gerade jetzt:
    Deutschland hat derzeit Rekordeinnahmen und statt die in der Krise 2008 aufgebauten Schulden abzubauen (wie es die Theorie vorsieht), freut man sich über eine geringere (!) NEUVERSCHULDUNG.

    Anderes Beispiel: Griechenland und Spanien. Hier wurde in den letzten Jahren massiv die Neuverschuldung erhöht. Wohin dies bei Staaten führt dürfte mittlerweile auch der Letzte mitbekommen haben...

    Ergo: Nur das (sinnvoll) ausgeben, was da ist und keinen Cent mehr. Alles andere führt langfristig ins Verderben.
  3. #112

    Hä?

    Zitat von suchenwi Beitrag anzeigen
    1992 haben sich die EU-Staaten im Maastricht-Vertrag verpflichtet, dass die Staatsverschuldung 60% des BIP nicht übersteigen darf. Deutschland liegt im Moment bei über 80% BIP.

    Bevor dieser vertragswidrige Zustand nicht behoben ist, sollte deutsche Politiker in der Öffentlichkeit keine anderen Länder über Haushaltspolitik belehren.

    Zur Einnahmensteigerung zitiere ich Wikipedia: Im April 2010 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Steuer-Gewerkschaft (DSTG) einen Bericht, wonach aus den Personalbedarfsberechnungen der Bundesländer hervorgehe, dass dem Fiskus durch einen Personalmangel bei Betriebsprüfern und Steuerfahndern jedes Jahr Milliardeneinnahmen entgehen. Der Gewerkschaftschef Dieter Ondracek schätzte die Mindereinnahmen für den Staat auf etwa 30 Milliarden Euro jährlich. Diese entstünden, weil vor allem die Prüfung von Kleinbetrieben und Einzelunternehmern vernachlässigt würde.
    Deutschland hat sich noch nie an den Maadtricht Vertrag gehalten. der besteht nämlich, anders als Sie annehmen mögen nicht nur aus diesem 60% Dummsinn, sondern noch aus wesentlich mehr Bestabdteieln, wie zum Beispiel einem Inflationsziel Hat Deutschland, zum Schaden aller Nachbarn, niemals seit Einführung bekümmert und Sie offensichtlich ach nicht.
  4. #113

    .

    Zitat von rl1972 Beitrag anzeigen
    Solange nicht-Europäer Staatsleistungen beziehen sind höhere Steuern inaktzeptabel
    Wollen Sie das Asylrecht abschaffen?
  5. #114

    Dann soll man doch gleich bei der Wirtschaft anfangen. Da wären z. B. die Zulagen, die steuerlichen Begünstigungen und vieles mehr. Ein richtiger Gedanke, die Selbstheilungskräfte der deutschen Wirtschaft aufzurufen, den Spargedanken zu verfolgen.
  6. #115

    Fehlen des langfristigen Denkvermögens

    Das Betreiben von Interessenpolitik stört mich nicht.
    Daher ist es in Ordnung, die eigenen Interessen öffenlich zu vertreten und hierbei auch bei den Motiven ggü der Öffentlichkeit zu schummeln.
    Hier sind alle Politverbände inkl. der Parteien gleich.
    Nur leider scheint der Politverband der Dt. Wirtschaft häufig auf die eigene Propaganda hereinzufallen.

    D.h. man miss-versteht den Begriff "Arbeitgeber" als Gnadenakt ggü den "Arbeitnehmern", die ohne diese am Hungertuch nagten.
    Aber: Arbeitgeber ist man jedoch auch [meistens] nur um den Broterwerbs wegen.
    Und gerade als Arbeitgeber ist man auf ein stabiles gesellschaftliches und infrastrukturelles Umfeld angewiesen.
    Sozialer Friede und Infrastruktur sind Standortfaktor #1. Ansonsten würde man ja in Mali oder Burkina Faso produzieren; nirgends ist der Staat "schlanker".

    Daher muss gerade bei der Dt. Wirtschaft Interesse daran bestehen, dass der Staat, in dessen Grenzen man sein Hab und Gut angesiedelt hat, auch qua Steuern für diese Standortfaktoren Sorge trägt.
    Aber da leider der Interessenverband auch von FDP Denke durchzogen ist, mangelt es auch bei den Offiziellen des Verbandes an "langfristigem Denkvermögen".
    Sparen kann insb. bei nicht mehr nötigen Subventionen; aber dieses Sparen war vermutlich nicht gemeint.
  7. #116

    Eine Kritik für die Mülltonne

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.
    Wie glaubwürdig die Kritik doch wäre, wenn die Wirtschaft endlich mal eigene Anstrengungen zur Überwindung der vielfältigen und teilweise selbst verursachten Krisen unternehmen würde. Aber nein, gefordert wird immer von anderen und selbst steckt man sich die Taschen voll.

    Wie war das eigentlich noch mit Westerwelles Vortrag der "spätrömischen Dekadenz"?! Okay, er hat damit wohl andere im Auge gehabt, aber (fast) nirgends würde es besser passen als hier.

    Ist auch egal, Westerwelle und Konsorten verschwinden bald in den Archiven der Geschichtsschreibung und die Zukunft macht sich schon als noch zarte Morgenröte am Horizont bemerkbar. Sieht ganz "orange" und sympathisch aus, kann gut werden ...
  8. #117

    Zitat von zroone Beitrag anzeigen
    Einzig und allein den Banken und Finanzspekulanten haben wir den massiven Anstieg der Staatsschulden in den letzten 5 Jahren zu verdanken.
    Wenn das Ihre Theorie ist: Warum hat keiner der betroffenen Staaten vor der Finanzkrise mal angefangen, Schulden abzubauen? Ohne die Finanzkrise wäre das Thema Überschuldung halt mit etwas Verzögerung akut geworden, aber es wäre zwangsläufig so gekommen, weil die Schuldenberger stetig wuchsen. Denn Mathematik lässt sich mit Gesellschaftstheorien und -ismen nicht außer Kraft setzen.
  9. #118

    Zitat von gustavsche Beitrag anzeigen
    Blödsinn. Sie betreiben Propaganda. Die Staaten haben mit ihrer Politik der Schulden diese Situation herbeigeführt. Man kann den Finanzmärkten nur eines vorwerfen: Sie haben zu spät reagiert.
    Soso, haben Sie gerade einmal die Zahle zu Ihrer Behauptung? Ist ja ganz einfach, Sie suchen sich jetzt mal die Zahlen zu den Staatsdefiziten der einzelnen Länder vor der Bankenkrise raus und erklären uns dann, wie Sie darauf kommen der Mitforist würde "Propaganda" betreiben. Der einzige der hier agitiert sind Sie und das vermutlich nicht einmal absichtlich.

    Nein, eine Volkswirtschaft hat nichts mit der schwäbischen Hausfrau zu tun. Oder meinen Sie jetzt, dass wir 1000 Jahre lang Diplome an Volkswirte ausgegeben haben, wo doch der Betriebswirt hätte bescheid wissn können? Dann allerdings sollten Sie ihre Erkenntnisse schnellstmöglich dem Nobelpreiskommitee zur Verfügung stellen.
  10. #119

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der europäischen Schuldenkrise feiert sich die Bundesregierung gerne als leuchtendes Vorbild bei der Haushaltskonsolidierung. Doch der deutschen Wirtschaft reichen die Anstrengungen offenbar nicht. Laut einem Pressebericht fordert sie die Bundesregierung auf, mehr zu sparen.

    Kritik an Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft fordert*härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE
    Wer ist "deutsche Wirtschaft"? Merkel und Schäuble? Deutsche Wirtschaft will zuallererst Aufträge und Geld verdienen. Beim Kürzen, Streichen, Einsparen bricht die Wirtschaft ein wie in Griechenland, Spanien, Italien, Portugal. Ich glaube nicht dass das "deutsche Wirtschaft" will.








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