1992 haben sich die EU-Staaten im Maastricht-Vertrag verpflichtet, dass die Staatsverschuldung 60% des BIP nicht übersteigen darf. Deutschland liegt im Moment bei über 80% BIP.
Bevor dieser vertragswidrige Zustand nicht behoben ist, sollte deutsche Politiker in der Öffentlichkeit keine anderen Länder über Haushaltspolitik belehren.
Zur Einnahmensteigerung zitiere ich Wikipedia: Im April 2010 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Steuer-Gewerkschaft (DSTG) einen Bericht, wonach aus den Personalbedarfsberechnungen der Bundesländer hervorgehe, dass dem Fiskus durch einen Personalmangel bei Betriebsprüfern und Steuerfahndern jedes Jahr Milliardeneinnahmen entgehen. Der Gewerkschaftschef Dieter Ondracek schätzte die Mindereinnahmen für den Staat auf etwa 30 Milliarden Euro jährlich. Diese entstünden, weil vor allem die
Prüfung von Kleinbetrieben und Einzelunternehmern vernachlässigt würde.