Kurz vor dem Parteitag holt der Wirtschaftsflügel der Union zum Rundumschlag gegen CDU-Spitze und Regierung aus: Mittelstands-Chef Schlarmann kritisiert das Energiekonzept als "Planwirtschaft", nennt Wolfgang Schäubles Steuerpläne "lächerlich" und fordert von Angela Merkel eine Kurskorrektur.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...727045,00.html
Wenn noch nicht mal die FDP ihre eigenen Wahlversprechen ernst nimmt, geschweige denn umsetzt, was will man dann von der CDU erwarten. Schlarmann hat zwar recht, steht aber in der CDU auf verlorenem Posten.Schlarmann monierte in der Regierung eine Kluft zwischen Reden und Handeln. "Wenn ich vor den Wahlen ein einfacheres Steuersystem mit niedrigeren Sätzen verspreche und dann nach der Wahl genau das Gegenteil mache, dann hat das mit konservativer Politik nichts zu tun", sagte der MIT-Chef. "Dann heißt das: Der Wähler ist mir schnuppe."
Das wenigstens einer der CDU-"Männer" ab und an dem Hosenanzug ein wenig Feuer unterm Hintern macht, läßt das Fünkchen Hoffnung auf Besserung ein wenig aufglühen.
es keine neue wertkonservative Partei (nicht gleich als rechtsradikal verteufeln, liebe Gutmenschen)gibt, die auch einen zumindest in Teilen charismatischen Führer aufweist, kann Merkel machen, was sie will.
Ihre Reden sind inhaltlich dermaßen jämmerlich, dass selbst ein Herr Wulff da noch als Lichtgestalt wirkt.
Zudem---alles billige Absichtserklärungen...Beschwichtigungen.
Hallo,
zumal das ja nicht das erstemal ist das ER was zu frau merkel und der politik der CDU sagt:
Wirtschaftspolitik [Bearbeiten]
Im April 2008 kritisierte Schlarmann insbesondere die Wirtschaftspolitik der damaligen Bundesregierung, die sich nicht mehr an den Reformversprechen aus dem Unionswahlprogramm 2005 orientiere. Bundeskanzlerin Angela Merkel warf er vor, sie habe in der Großen Koalition die Reformressorts der SPD überlassen und sei „nach links gerutscht“.[3] Auch ihr Führungsstil wurde von Schlarmann bemängelt. Es habe massive Versuche gegeben, ihn wegen seiner kritischen Haltung einzuschüchtern.[3]
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Schlarmann
Zitat aus dem Artikel:
"Der derzeitige Kurs sei gefährlich, weil Lobbyisten einen starken Einfluss auf die Regierungspolitik ausübten."
Und das aus dem CDU Wirtschaftsflügel..
Wäre Schäubles Steuerkonzept nur lächerlich, wär es nicht schlimm, aber es ist grottenfalsch
Herr Schlarmann hat - wenn er es wirklich ernst meint, was ich so langsam bezweifele - meine vollste Zustimmung aber auch mein Mitgefühl! Die DAX-Ackermannregierung mit Merkel als Galleonsfigur duldet keine andere Staatsausrichtung als den Staat nach chinesischem Vorbild: Sozialismus für das Volk - Turbokapitalismus mit Turbosubventionismus für die Großindustrie und Bankster. Der Bürger bürgt für die Industrie- und Beamtenrepublik bzw. das Großkapital ... und das kritisiere ich als Unternehmer, denn Leistung muss sich endlich lohnen und die Steuern müssen um minimal 50 % gesenkt werden!!!!! Heute lohnt das nur für die Deutsche Bank ... deren Leidenschaft ist ja schließlich unser verdientes Geld zu ihrem und Merkels Wohle!
Merkel und ihre Genossen machen seit Jahren Politik nach Art sozialistischer Planwirtschaft - ohne je begriffen zu haben, daß Wirtschaft in der Wirtschaft stattfindet und nirgends sonst. Dirigistische Barrieren nach SPD-grüner Art schaden ihr, damit dem Land und nutzen den Ländern, wohin sie auslagern muß, um wettbewerbsfähig werden zu können. Die gegenwärtig hochgejubelten Exporterfolge sind vorbei, zeugen von Einseitigkeit der Wirtschaftskräfte und verführen dazu, den notwendigen Fortschritt zu verpassen.
Merkel denkt ausschließlich an ihr ganz persönliches Fortkommen und ist mitsamt der lachhaften Besetzung ihrer Regierung ein fortdauernder Schaden für das Land.
Alles vollkommen richtig, Herr Schlarmann, prima!
Nur jetzt verraten sie uns bitte auch noch die Ursachen dieser an Hochverrat grenzenden,ganze Volksteile ausgrenzenden Politik.
Also nicht nur Anamnese, sondern komplette Pathogenese...