Gold und Silber erleben den größten Kursrutsch seit 30 Jahren: Weltweit trennen sich Anleger von ihren Beständen und*horten Bargeld. Der Goldpreis rutschte zeitweise unter die Marke von 1600 Dollar.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...788500,00.html
"Gold steigt die Treppe hinauf, aber es fährt mit dem Lift hinunter."
Wenn unsere Goldhamster sich mal die Mühe gemacht hätten, sich die Charts anzusehen, so hätten sie schon vor ein paar Tagen die gefürchtete ominöse Doppelspitze erkannt, bei der man sofort verkaufen muss. LOL
Aus dem Artikel:
"Zeitweise fiel der Preis für eine Feinunze Gold um bis zu 7,3 Prozent auf 1534,49 Dollar. Silber brach in der Spitze sogar um gut 16 Prozent auf 26,04 Dollar ein."
Schon erstaunlich. Aber könnte es nicht auch sein, dass sich irgendwelche Leute ganz grauenhaft verspekuliert haben und verkaufen müssen? Wie damals die Brüder Hunt?
Glücklicherweise sind diese Zocker nicht "systemimmanent" und werden daher nicht von uns Steuerzahlern gerettet.
Da müssen wohl Verkäufer sein, denen das Wasser bis zum Halse steht, die ihre Goldbestände versilbern. Oder es wird wild spekuliert. Rational ist das nicht. Warten wir mal einen Monat ab.
... so sicher?
1980 ging es auch zunächst innerhalb weniger Tage um rund 25 % runter (von über 800 auf ca. 600 Dollar). Wer da "nachkaufte" hatte da 6 Monate später allerdings nur noch etwa die Hälfte seines Einsatzes, denn in dem "halben Jahr" sank der Preis weiter auf unter 400!!!
Bis dann wieder 600 Dollar erreicht waren, dauerte es fast 20 Jahre!
Rückschauend hätte man bei 200 einsteigen müssen - mir persönlich war das allerdings damals auch noch "zu überbewertet!
Das mit der Systemrelevanz (und nicht Immanenz) will ich schwer hoffen - aber was, wenn es heisst, dass Banken auch zu den Verlierern... Sie ahnen, was dann kommt?
Übrigens: ich fürchte, die Brüder Hunt kennt keiner mehr; und Silber war ja auch nie so elegant wie Gold. Aber die beiden haben schon ganz gewaltig in den Sack gehauen - und sind trotzdem reich geblieben, oder?
Ich würde eher tiefer greifen. Vor um die 5 Monaten hatten wir einen ähnlichen Preisverfall beim Silber. War man sich auch unschlüssig woher der spontane Absturz kam.
Oder anders gesagt, wäre ich eine Notenbank und hätte die Macht mit anderen zusammen die Kurse zu beeinflussen, was wäre besser, als zu einem selbstgewählten Kurs die eigenen Bestände Kursbrechend abzustoßen um die selben Bestände - oder mehr - für weniger Geld wieder einzukaufen.
Nur mal angenommen, man bereitet sich schon auf mehr vor, als man jetzt noch sieht, da wirkt sich ein Gold- oder Silberbunker beruhigend auf die Notenbänker aus, wenn eine künftige Währung wieder via Edelmetall gedeckt werden soll...
Vielleicht sollten wir unser aller Finanzexperten, die Herren Rössler und Seehofer fragen, woran es liegt.