Deutschland profitiert enorm vom*Euro-Desaster. Investoren flüchten aus Krisenstaaten und kaufen im großen Stil Bundesanleihen, weil die als sicher gelten. Für sechsmonatige Papiere sind jetzt nur noch 0,08 Prozent Zinsen fällig - die Bundesrepublik kann sich praktisch zum Nulltarif verschulden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...796316,00.html
Bei den Zinsen muss man so viel man kann tilgen. Die Zinsen werden sicher irgendwann wieder steigen und da wäre es gut etwas mehr Luft zum Atmen zu haben. Aber nein da werden mal wieder lieber ein paar dämliche Wahlgeschenke verteilt. Vorausschauendes handeln wird mal wieder klein geschrieben.
Die Griechen würden nie freiwillig zur Drachme zurückkehren, auch wenn eine Regierung dort den Euro-Ausstieg beschließen würde. Die Leute würden sich einfach weigern, ihre Euros in Drachmen umzutauschen. Anders in Deutschland. Würde für morgen der Umtausch des Euro in DM angekündigt, würden die Leute schon am Abend vor den Banken Schlange stehen, und nicht nur deutsche Bürger, sondern auch so mancher Franzose und andere Europäer.
...wie mit dem Rauschgift: Zuerst "anfüttern", dann abhängig machen, dann kaputt.
Welcher Finanzinvestor legt sein Geld in etwas an, das 0,08% Rendite bringt? Inflation eingerechnet ist das ein Verlustgeschäft, da wäre es doch vernünftiger, Gold oder Silber zu kaufen.
Also wer kauft diese Staatsanleihen - und warum?
..illustriert ja wohl allgemein verständlich die Notwendigkeit der Einführung von Euro-Bonds unter einer gemeinsamen Wirtschafts-und Finanzregierung.Angesichts der Psychologie der Märkte lägen der Zins dieser Bonds nicht im arithmetischen Mittel, sondern aufgrund der Sicherheiten erheblich darunter.
Die bestehenden Verhältnisse verschärfen die Ungleichgewichte rapide, es kann nicht in unserem Interesse sein, wenn die südeuropäischen Märkte wegbrechen oder wir dauerhafte , als "Hilfen" getarnte Subventionen leisten müssen.