Sie mögen aus ökonomischer Sicher recht haben. Allerdings besieren Ihre Ausführungen auf falschen Annahmen. Der wichtigste nicht beachtete Aspekt ist der exponetielle Wachstum der Geldmenge (Zinsenszinseffekt) im Vergleich zum "normalen" Wachstum in der Realwirtschaft. Wenn also die Geldmenge exponentiell wächst, müsste die Realwirtschaft ebenso schnell wachsen (alte
Prämisse der Ökonomie - Güterstrom = Geldstrom), um keine Diskrepanzen zu erzeugen. Mathematisch ist es allerdings unmöglich, dass die Realwirtschaft, ebenso wie die Geldmenge, exponentiell wächst. Ein weiteres Problem liegt meiner Meinung nach im "high-frequency-algorithmic trading" und im aufgeblähten Derivatenhandel. Denn die Derivate können dazu benutzt werden, den Wert des Basiswertes zu beeinflussen. Auch die enorme Menge (im Wert von ca. 600 Billionen Dollar (im Vgl. zu ca. 60 Billionen GDP) an Derivaten ist mehr als beunruhigend.