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Krisenpolitik: Euro-Bonds-Befürworter mobilisieren gegen Merkel
dapdDie Unterstützung für gemeinsame europäische Anleihen wächst: Kurz vor einem informellen EU-Gipfel machen hochrangige EU-Politiker Front gegen Angela Merkel, die Euro-Bonds ablehnt. Frankreichs Präsident Hollande will das Thema bei dem Treffen aufs Tableau heben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834024,00.html
- #140 20.05.2012 11:07 von
- #141 20.05.2012 11:07 von
Wirtschaft
Ich stimme Ihnen zu, dass wir alle uns gegen ein asoziales und menschenverachtendes Wirtschaftdiktat wehren sollten.
Das kann aber nicht so laufen, dass diejenigen, die bereits am meisten unter diesem Diktat leiden (=deutsche Arbeitnehmer), jetzt auch noch für diejenigen mitbezahlen sollen, die nicht mal ein normal-gesundes Wirtschaftsverständnis (Ausgaben <= Einnahmen) akzeptieren und einfach nur die Hand aufhalten mit dem Anspruch, bedingungslos durchgefüttert zu werden. Das ist auch keine Solidarität.
Letztlich müssten alle EU-Länder an einem Strick ziehen und Europa sich als Ganzes möglichst sozialverträglich seine Position in der globalisierten weltweiten Wirtschaft sichern.
Genau das passiert aber nicht, weil jedes Land nur versucht, seine eigenen Pfründe zu sichern und die EU als großen Geldtopf sieht, aus dem man sich möglichst effektiv zu bedienen hat.
Wenn man sich das Verhalten fast aller Länder in der EU ansieht, könnten wir vom ursprünglichen europäischen Gedanken gar nicht weiter entfernt sein.
Man sollte das momentane Gemurkse, das zu nichts führen wird und von dem nur einige wenige profitieren, die Völker aber verlieren, sein lassen, das System resetten und nochmal vernünftig von vorne anfangen. - #142 20.05.2012 11:08 von
- #143 20.05.2012 11:12 von
- #144 20.05.2012 11:13 vonWas wenden denn die Briten für die notleidenden EU-Partner auf?Der britische Vizepremier Nick Clegg etwa forderte Deutschland auf, dauerhaft mehr Geld für notleidende EU-Partner aufzuwenden. "Eine Einheitswährung kann nicht funktionieren ohne Transferzahlungen", sagte Clegg dem SPIEGEL. Direkte Überweisungen an andere Regierungen oder gemeinsame Anleihen in Form von Euro-Bonds seien "unvermeidlich".
- #145 20.05.2012 11:14 von
- #146 20.05.2012 11:15 von
wow
ist das heftig. Sie werden die BRDt komplett zerfleischen und ausweiden. Und das deutsche Volk ist so dämlich bei der nächsten Wahl noch seine Schlächter (rot-grün) selbst zu wählen? Welche Partei ist für dein Austritt der BRDt aus diesem Wahnsinn? wen soll man noch wählen?
- #147 20.05.2012 11:15 von
- #148 20.05.2012 11:18 von
Euro-Bonds !
Das magische Wort Euro-Bonds! Die Rettung oder ist Gnadenschuss für die Euro-Zone und die gesamte EU? Wer hat die tausend Milliarden Euro der EZB? Die Profiteure der Geldschwemme? Für nichts und wieder nichts und sie wollen auch Euro-Bonds auch für nichts und wieder nichts? Dann besser noch tausend Milliarden Euro von der EZB! Wenn auch nichts wird, es ist dann klar, dass Da ist der Wurm drin!
- #149 20.05.2012 11:18 von
Europa ist ein Prozeß
Ich begreife Europa als einen Prozeß. Was heute noch nicht ist, befindet sich schon im Werden. Noch sind die Völker Europas getrennt. Sie fühlen und denken national. Aber seitdem sich diese Völker eine gemeinsame Zentrale in Brüssel gegeben haben, werden tagtäglich Prozesse der subkutanen Vergemeinschaftung in Gang gesetzt, die letztlich darauf hinauslaufen, daß die Völker eines Tages gar nicht mehr anders können werden, als die Tatsache der einheitlichen "Nation Europas" als eine unumkehrbare Realität anzuerkennen.
Eine gesamteuropäische Volksabstimmung, in der nicht nach nationalen "Ständen" abgestimmt wird, sondern gemeinsam und einheitlich - one man, one vote - wäre ein ungeheures Ferment der Vergemeinschaftung. Das gemeinsame Erlebnis des gemeinsamen Wahlaktes würde den Europäern vor Auge führen, daß Europa mehr ist als eine Ansammlung von Kleinstaaten mit bornierten Einwohnerschaften, sondern eine Grande Nation, ein Populo Europeo, ein echter Demos, ein Volk und Reich.
Ich sehe dieser Vision mit Spannung und Freude entgegen. Europa wird.
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