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Krisenland: Führender spanischer Politiker hält EU-Hilfsaktion für möglich
REUTERSDas spanische Nein gegen EU-Hilfen bröckelt offenbar: Erstmals hält ein führender Politiker der Regierungspartei eine Rettungsaktion für denkbar. Die Volkspartei geht jedoch auf Distanz - der Kollege habe nur seine private Meinung geäußert.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836797,00.html
- #1 04.06.2012 11:10 von
Ich verstehe, warum Spanien keine Hilfe möchte. Die aufgezwungenen Sparmaßnahmen würden das Land relativ schnell an den Rand eines Bürgerkrieges bringen (der letzte ist noch nicht so lange her), außerdem müssten die Karten offen gelegt werden - und bei den dreistelligen Milliardenrisiken, die noch in den Büchern der Banken schlummern würde das ein Offenbarungseid, der den Euro sprengen könnte.
- #2 04.06.2012 11:39 von
Am Ende der Weisheit befürchtet sie also einen Flächenbrand im Euroraum! Bitte? Der ist schon länger im gange und auch befeuert durch das Löschen mit Benzin, Fr. Bundeskanzlerin.
Aber sich sehe es schon vor mir wie damals bei Fuskushima: " Das konnte doch keiner voraussehen!" (das AKWs kernschmelzen, das der Euroraum auseinanderfliegt.
Die Frau bastelt jetzt schon an der Legende als letzte (letztendlich) gescheiterte Europaretterin.
haben Sie den Mumm zuzugeben das Sie am Ende der Weisheit angelangt sind und machen Sie den Weg frei für eine echte Lösungsstrategie gemeinsam ubnd nicht gegen die anderen EU Länder. - #3 04.06.2012 12:42 von
Aus Rettungsschirm wird nix
Spaniens Staatsschulden sind relativ gering.Dieses Jahr werden etwa 70% des PIBs betragen (Deutschland 82%). Das Problem liegt an der private Verschuldung und daran dass durch die Arbeitslosigkeit die Kredite an den Banken nicht gezahlt werden können. Die deutsche Banken sind in diese Privatschulden mit ca. 600.Milliarden Euros beteiligt.Es muss eine Lösung gefunden werden so dass diese private Schulden nicht Staatsschulden werden. Die Idee Spaniens unter der Rettungsschirm zu zwingen , ist dass Deutsche und französische Banken das Geld voll zurückbekommen, so wie in Griechenland (Hinterher kann man in den Medien sagen die faule Spanier halten nur Siesta). Aber Spanien wird sich nicht unter der Rettungsschirm pressen lassen.Das wäre unwürdig und ein Schmach. Nein, Jungs.Ihr habt, gemeinsam mit Frankreich den Euro erfunden, und Deutschland ist hier mit voll dabei .Entweder retten wir uns alle, oder wir gehen alle unter.Wir haben übrigens historische Erfahrungen wie man deutsche Banken sprengt (Frugger- Desaster). Wir erklären den Staatsbankrott (IN EUROS),etwas noch nicht dagewesenes, wie beim Frugger,und nehmen die Währung gleich mit.Ich glaube diese einfache Argumenten werden ,über Dusche-und Commerzbank vorgetragen,Tante Angela und Onkel Schäuble überzeugen dass eine andere Lösung als der Rettungsschirm ausgetüftelt werden muss. Ich bin zuversichtlich …und habe immer noch mein Geld bei Bankia
- #4 04.06.2012 13:00 von
Aber hallo spansische Wildsau!
nach der Erkläurng müsste ja Daimler Benz für jeden Autounfall in der Welt haften. NE mal im Ernst, aber leider geben sie die Mentalität der Spanischer Regierung und Oposition weiter, simpel und einfach indiskutabel. Sicherlich wird Deutschland am Ende auf Grund eigenes Inetresses zahlen, nur sind die Beträge niedrieger als Sie schreiben, nähmlich etwa 150. Milliarden Euro, auch schon zuviel, aber eben keine 600 Milliarden, hätte man die Knete nicht vergeudet, dann währe sie lange schon geflossen
- #5 04.06.2012 13:53 von
Die Felder brennen --
Die Maerkte verpoehnen den Euro und glauben niemandem mehr. Hedgefonds, Entwicklungslaender, China, die Grossbanken und den USA und GB, alle stossen den Euro ab weil niemand mehr daran glaubt dass die Europaeischen Banken die Wahrheit sagen.
Die Summe fuer die Rettung der Spanischen Banken in der Finanzpresse ist etwa 100 Milliarden, und man erwartet dass ein grosser Teil dieses Geldes bereits weg ist. Das sind daher keine Investitionen, man kann das mit dem Auffuellen von Schlagloechern vergleichen.
Es ist ja schoen dass Spanien stolz ist und sich nicht bevormunden lassen will. Aber das Vertrauen ist weg und die Maerkte verlangen ein Zusammenruecken.
Die naechste Runde waere dann das KO. Die Zeit zum Bessermachen war vor 3, 4 Jahren. Aber da hat man noch getanzt und gesungen. - #6 04.06.2012 16:26 von
jabalí oder Bankia Aktie 2.0
Ich glaube, Sie muessen sich damit anfreunden bzw. der Realitaet
stellen, dass Spanien auf dem Finanzmarkt nicht das Vertrauen ge-
niesst, das Sie sich wuenschen.
Wenn man bedenkt, was die neue Regierung schon alles erzaehlt und
nicht gehalten hat (vor und nach der Wahl), dann ist diese Madrider
PP Auesserung vielleicht doch nur eine weitere Scheibe aus der
Salami-Taktik der PP, um den Buerger schonend auf noch hoehere
Belastungen/recortes/ nein "Anpassungen" vorzubereiten, oder doch
eine kraeftige IVA Erhoehung fuer den Konsumenten??¿¿
Nichts gegen ihre Zahlen aber die Regierung Rajoy topt bald die
alten Zinswerte der PSOE-Regierung, trozt vollmundiger Reformen
etc. , die 7% Huerde fuer Anleihen ist bald ueberschritten.
Die jetzige leichte Verbesserung am Arbeitsmarkt beruht auf der
in dieser Zeit ueblichen Nachfrage nach Saisonkraeften, schauen Sie
sich mal die Rate der Kreditvergabe der letzten Monate an, oder noch
besser den "Indicador del Consumidor" , sehr deutliche iberische
Zahlen, die in eine ganz andere Richtung weisen.
Detaillierte Angaben zum spanischen Innenmarkt liefert insbesondere
der "Indicador de actividad y demanda", sehr intressant.
Falls Ihr Vertrauen in Bankia schwinden sollte, dann unterstuetzen
Sie ihr Heimatland, Página principal del Tesoro Público, bei den naechsten Anleihe-
auktionen ist garantiert mehr fuer Sie drin.
MfG - #7 04.06.2012 20:45 von
Der widernatürliche Wahnsinn der Währungsunion tritt nun zu Tage…
Es war Wahnsinn zu glauben man könne so unterschiedlichen Staaten wie Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich, Spanien, Griechenland, Portugal und Italien eine gemeinsame Währung verordnen! In anderen Ländern haben der Geltwert und die Inflationsangst kaum eine Bedeutung wie Italien und Spanien zeigen, während man in Deutschland niemals eine inflationäre Spielgeldwährung als Ersatz für die geliebte Mark geduldet haben würde; nun zeigen sich die Folgen: Die Regierungen der südeuropäischen Länder haben weiter gewirtschaftet wie Bisher und die mittel- und nordeuropäischen Länder zahlen nun die Zeche; wobei gerade Frankreich durchaus Gelüste hegt die Währung als Instrument der Wirtschaftspolitik zu nutzen, was man in Deutschland ablehnt; bleibt es beim bankrot des kleinen Griechenlandes, so dürfte sich die Gemeinschaftswährung halten, folgen aber Spanien, Irland, Portugal und Italien nach, so wird diese ein rasches Ende finden; jedoch wird der politische Gewinn den wirtschaftlichen Schaden bei weitem überwiegen: Denn mit dem Euro wird auch der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel ein schnelles Ende finden; die Währungsgemeinschaft war nämlich ein Grundstein zu dessen Aufrichtung…
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