Krisenbewältigung: Tepco will AKW Fukushima bis Ende des Jahres stabilisieren

Die Betreiberfirma des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat erstmals*einen Zeitplan für die Bewältigung der Krise vorgelegt: Innerhalb von sechs bis neun Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ministerpräsident Naoto Kan*entschuldigte sich für den Störfall.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,757540,00.html
  1. #1

    Abgeschlossen ? anno 2311 ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Betreiberfirma des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat erstmals*einen Zeitplan für die Bewältigung der Krise vorgelegt: Innerhalb von sechs bis neun Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
    Das fehlt der Zeitplan wür die Entnahme der Brennstäbe, die Räumung und Reinigung der zerstörten Bauteile (erst mal eine Portalkran hinstellen !) und dann die Versiegelung der Unglückstelle für die nächsten 200-400 Jahre falls nur Cäsium 137 dominant noch ein Thema bleibt.

    Ich tippe auf Zeitbedarf Mitte dieses Jahrzehnt für Brennstab-Entnahme und Entfernung der losen Trümmer an den Reaktoren.
    Danach noch Betonarbeiten und Basis-Dekontamination in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts.

    Anno 2311 kann man dann vielleicht die Trümmer abreisen und unter Tage auf ewig lagern ...
  2. #2

    Lügenmärchen und Volksverdummung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Betreiberfirma des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat erstmals*einen Zeitplan für die Bewältigung der Krise vorgelegt: Innerhalb von sechs bis neun Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ministerpräsident Naoto Kan*entschuldigte sich für den Störfall.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,757540,00.html
    Man mag diese Lügenmärchen und Volksverdummung von Tepco und der japanischen Regierung eigentlich nicht mehr lesen. Alleine mindestens 2 Jahre wird noch eine offene Kühlung der Brennelemente, die dann immer noch Energien im Megawattbereich liefern, notwendig sein, mit der Folge einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Wie man mit den teils geschmolzenen Brennelementen aus den Druckbehältern und den freiliegenden Brennelementen aus den teils zerstörten Abklingbecken umgehen will, habe ich jedenfalls noch nirgendwo gelesen.
  3. #3

    Störfall?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Betreiberfirma des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat erstmals*einen Zeitplan für die Bewältigung der Krise vorgelegt: Innerhalb von sechs bis neun Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ministerpräsident Naoto Kan*entschuldigte sich für den Störfall.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,757540,00.html

    Genauso wenig wie die Banken "Notleidend" sind, genauso wenig handelt es sich hier um einen verharmlosenden Störfall. Es ist ein von Menschen mit verursachte Katastrophe.
  4. #4

    9 Monate

    bis die Lecks geschlossen sind - na, das läßt ja hoffen. In was für eine Katasthrophe sind die denn hieingesegelt, daß die diese Anlage nicht in den Griff bekommen? Das ging ja sogar in Tschernobyl schneller. 9 Monate weiter Radioaktvcität? Dann mal guten Appetit für alle hiesigen AKW-Beführworter - siedelt Euch doch gleich schon mal in der Nähe dieser Monster an, damit Ihr im Ernstfall gleich mithelfen könnt!
  5. #5

    Vergleich zu NHK

    Wir lesen heute:
    Danach werde es wohl noch weitere drei bis sechs Monate dauern, "bis wir die radioaktiven Lecks auf ein sehr geringes Maß zurückfahren können", indem die Temperatur in den Reaktoren und in den Abklingbecken für gebrauchte Brennstäbe gesenkt werde.

    Vorerst konzentrieren sich die Einsatzkräfte laut Tepco darauf, eine Wasserstoffexplosion in den Reaktoren 1, 2 und 3 zu verhindern, indem sie Stickstoff hinein pumpen. Ein weiterer Schwerpunkt des Einsatzes sei es, weiteres Auslaufen radioaktiv verseuchten Wassers in die Umwelt zu unterbinden.

    Bei einem Vergleich von SPON zu NHK ergeben sich immer wieder große Unterschiede. Sind das nur Übersetzungfehler oder wird hier dazu phantasiert?

    Zum heutigen Text:
    Die Temperaturen sind in den Reaktoren und in den Abklingbecken soweit gesenkt, dass sie keinen Einfluß mehr auf die Leckage haben. Was jetzt noch leckt, kann man so nicht weiter absenken.

    Stickstoff wird nur in den Block 2 eingespeist. Dort soll dann auch Ende nächster Woche das hoch kontaminierte Wasser aus dem Maschinenhaus in die Tanks der Abfallaufbereitungsanlage (liquid radwaste) verpumpt werden, nachdem der bisherige Inhalt ins Meer entleert. wurden.

    Das sind alles nur Stabilisierugsmaßnahmen, von echten Aufräumarbeiten ist TEPCO noch weit entfernt.
  6. #6

    die physikalischen...

    Hintergründe der Katastrophe...in Teil 3 des großen Experteninterviews dreht sich alles um die Gefahren und Risiken der Atomkraft:

    http://le-bohemien.net/2011/04/17/ub...r-atomkraft-3/
  7. #7

    Der innere Behälter....

    ist offen! In dem Bild 12 sieht man deutlich wie die Bolzen, die das Oberteil auf den unteren Kessel verpressen, rausstehen. Es ist also die kritische Masse nicht mmehr eingeschlossen in dem Sicherheitsbehälter.
  8. #8

    Leider sehr richtig

    Zitat von tangarra Beitrag anzeigen
    Das sind alles nur Stabilisierugsmaßnahmen, von echten Aufräumarbeiten ist TEPCO noch weit entfernt.
    Leider ist das nur zu richtig und derweil schmoddert das Zeugs weiter in der Gegend rum.

    Für die nächsten Tage ist auch eine andere Windrichtung als bisher vorausgesagt: http://transport.nilu.no/products/br..._;region=Japan

    Wenn es dazu noch regnet, ist die diesjährige Aussaat hin- und nicht nur die.
  9. #9

    -

    Zitat von DrStrom66 Beitrag anzeigen
    ist offen! In dem Bild 12 sieht man deutlich wie die Bolzen, die das Oberteil auf den unteren Kessel verpressen, rausstehen. Es ist also die kritische Masse nicht mmehr eingeschlossen in dem Sicherheitsbehälter.
    Habe ich auch zuerst gedacht, dass die Schrauben rausgeflogen sind. Ist aber Reaktor 4. Der hatte keine Ladung. Die haben bei der Entnahme der Brennstäbe vor dem Beben schlicht nicht alle Schrauben nicht alle wieder angezogen.