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Krisen-Rede: Sarkozy schwört Franzosen auf harte Zeiten ein

"Die Angst ist zurück": In einer Rede zur Krise hat Frankreichs Präsident Sarkozy seinen Landsleuten Einschnitte angekündigt - neue Pläne zur Euro-Rettung will er am Montag mit Kanzlerin Merkel vorstellen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...801194,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    - neue Pläne zur Euro-Rettung will er am Montag mit Kanzlerin Merkel vorstellen.
    Er meinte wohl eher, das er dabei sein darf wenn Merkel neue Pläne vorstellt. ;)
  2. #2

    harte Zeiten?

    bei einer 35-Stundenwoche sind harte Zeiten noch weit entfernt.

    Eine Chinesische und eine kleine amerikanische Ratingagentur haben die Franzosen längst von ihrem AAA-Thron stossen.

    Fraaankreich wird bei denen schon lange nicht mehr mit drei a geschrieben. Die Zinsen am Bond-Markt bestätigen das. Mit Österreich ist es genau so.

    Der Oiro ist nicht zu retten. Weder von D, vom IWF oder China.

    Es ist zu hoffen, das die Abwicklung friedlich verläuft...
  3. #3

    Sarkozy wollte doch tatsaechlich das Gold der Bundesbank fuer sich

    "Europa muss sich schnell ändern" gerade Frankreich muss sich schnell aendern, aber Sarkozy meint beides waere ein und das Selbe

    Gesamtverschuldung, Haushaltsdefizit, Arbeitszeiten, Streikverhalten, Urlaubstage, Rentenalter, Staatsquote und nicht zu vergessen, immer eine Hand in den Taschen der EU oder vorzugsweise Deutschlands.

    Laut Wikileaks ist Frankreich mit seiner Industriespionage betrieben gegen Deutschland ganz weit vorne. Absprachen sind nichts Wert, Aufkaufen duerfen Frankreichs Unternehmen weltweit nur umgekehrt ist jeder Yoghurtbecher ein Kulturgut
  4. #4

    Viel Glueck

    Die Franzosen haben viel aufzuholen.

    Frankreich ist leider kein modernes Land. Die Leute haben immer noch eine fatale Anspruchshaltung und neigen zur Sozialromantik. Dass man sich immer nur mit sich selbst beschaeftigt, ist sicherlich auch nicht hilfreich.

    Sarko hat im Grunde Recht, aber er beginnt Jahre zu spaet mit den Reformen, deren Versprechen ihn ja in's Amt gebracht hat. Aber schon bei der Erhoehung des Rentenalters auf 62 Jahre war er kurz vorm scheitern.

    Ich wuensche ihm viel Glueck, weil der Erfolg auch im Interesse Deutschlands ist. Aber ein Land, wo 18-jaehrige gegen die Anpassung des Rentenalters protestieren, hat einfach nichts begriffen.
  5. #5

    Pech für Sarkozy

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Die Angst ist zurück": In einer Rede zur Krise hat Frankreichs Präsident Sarkozy seinen Landsleuten Einschnitte angekündigt - neue Pläne zur Euro-Rettung will er am Montag mit Kanzlerin Merkel vorstellen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...801194,00.html
    Sarkozy hat sicherlich das ausgeprochene Pech bei der nächsten Präsidenten-Wahl abgewählt zu werden. Leider ist es ihm nicht gelungen, Frankreich so zu "organisieren", wie Merkel dies in Deutschland geschafft hat, in jedem Fall, bei welcher Konstellation auch immer, mit 80-90 % der Wählerstimmen wiedergewählt zu werden.
  6. #6

    Harte Zeiten?

    Alle Staats-Bevölkerungen südlich von Donau und Rhein werden sich nicht so einfach einschneidenden Sparmaßnahmen fügen. Schon jetzt hört und sieht man (von Demos bis Generalstreiks) Widerstand gegen die Beschlüsse der Regierungen. Das wird nicht einfach werden.

    Ich fürchte, dass es aufgrund dieser Widerstände noch einigen Regierungen an den Kragen gehen wird und eine Euro(pa)-Rettung kaum zivilisiert durchzuführen ist!
    Schade eigentlich.
  7. #7

    Sarkozy wollte doch tatsaechlich das Gold der Bundesbank fuer sich

    Zitat von ofelas Beitrag anzeigen
    "Europa muss sich schnell ändern" gerade Frankreich muss sich schnell aendern, aber Sarkozy meint beides waere ein und das Selbe
    Dann muß er Krieg gegen die Amis führen,
    Die haben unser Gold längst verjubelt.
    Nur die leeren Paletten stehen noch in Mahnhatten´s Kellern rum.

    Der Kurze ist nächstes Jahr bei den Wahlen dran.
    Dann kommt Madame Le Pen.
    Wenn nicht schon vorher ist das endgültig das Ende des Euro.
  8. #8

    Der Bote guter Nachrichten erhielt einen Beutel mit Goldmuenzen

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Die Franzosen haben viel aufzuholen.

    Frankreich ist leider kein modernes Land. Die Leute haben immer noch eine fatale Anspruchshaltung und neigen zur Sozialromantik. Dass man sich immer nur mit sich selbst beschaeftigt, ist sicherlich auch nicht hilfreich.

    Sarko hat im Grunde Recht, aber er beginnt Jahre zu spaet mit den Reformen, deren Versprechen ihn ja in's Amt gebracht hat. Aber schon bei der Erhoehung des Rentenalters auf 62 Jahre war er kurz vorm scheitern.

    Ich wuensche ihm viel Glueck, weil der Erfolg auch im Interesse Deutschlands ist. Aber ein Land, wo 18-jaehrige gegen die Anpassung des Rentenalters protestieren, hat einfach nichts begriffen.
    .... dem Boten schlechter Nachrichten ging es noch nie sehr gut. Auch zur heutigen Zeit werden die Buerger der Grand Nation diese Rede mit Argwohn hoeren.

    Die Frage dort ist wem man etwas abzocken kann ohne das Fussvolk in Rage zu bringen, denn die Zeit der Revolution ist noch nicht so lange her.

    Aber Sarko hat recht und die Verschuldung Frankreichs als Prozent des BIP gesehen unterscheidet sich als Prozent des BIP gesehen auch nicht so sehr.

    Die Frage ist hier wie die Kanzlerin dieselbe Nachricht dem eigenen Volke uebermittelt. Am 23 Dezember waere eine gute Zeit, da denken die Menschen and andere Sachen.
  9. #9

    Ein Hoch auf Hartz 4

    Na, langsam geht den Ober-Sozialstaatsgläubigen aus Frankreich ein Lichtchen auf, dass man mit Wohltaten verteilen auf Pump irgenwann aufhören muss.

    Schön wäre es wenn man endlich das Kind beim Namen nennt das Deutschland in dieser Hinsicht ein wenig zur Venunft gebracht hat. Nämlich Schröders Agenda 2010 und Merkels Rente mit 67. Nur waren dies nur die ersten Schritte. Und leider hat Schröder, um den ersten Schock von H4 zu verdauen, mit den Bruch der Euro Schuldengrenze mit zur jetzigen Vertrauenskrise beigetragen.

    Endlich ändert sich die Mentalität bei uns, alllerdings nur langsam. Sogar die Lehrerpartei in BW fängt an den dortigen Beamten Zulagen und Vergünstigungen zu kappen. Leider macht D immer noch Neuschulden trotz guter Konjunktur und voller Kassen. Doch wie auch immer: je früher Anleger diese dämlichen Staatsschulden nicht mehr kaufen desto besser.








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