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Krisen-Kanzlerin: Versprochen! Gebrochen?

Die Kanzlerin steckt in der Glaubwürdigkeitsfalle. Ein ums andere Mal muss sie in der Euro-Krise ihre Positionen revidieren: Was gestern galt, hat heute längst nicht mehr Bestand. Nun werden die eigenen Leute nervös - wie lange kann das gutgehen?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...780556,00.html
  1. #130

    so ist es

    Zitat von L.Archer Beitrag anzeigen
    P. S. sollte jemand meiner geschätzten Mitforisten meine Einschätzung nachvollziehbar widerlegen, wäre ich dankbar, ehrlich!
    Ganz im Gegenteil. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Merkel ist ungefährdet, weil alle derzeit sichtbaren Alternativen NOCH trostloser anmuten. Denkt IRGENDWER (ausser er selbst), dass zB Siggi Pop einen weniger miesen Job machen würde als Merkel ? Ich denke eher, da ist auf der "Übel"-Skala noch reichlich Platz nach unten.

    Die Parteienlandschaft hat in den letzten 25 Jahren nur Leute an den "Spitzenpositionen" hervorgebracht, die sich durch geschickte Strippenzieherei in Position zu bringen wissen - aber keinerlei echtes Profil aufweisen, denn ein solches würde ja angreifbar machen. Und damit käme man in unserer Parteien"demokratie" nicht mehr weit, weil der Mob an der Parteibasis sich als Stimmvieh von den Strippenziehern ganz wunderbar gegen Konkurrenz instrumentalisieren lässt. Wer dieses Spiel nicht mitmacht und beherrscht wird nix. Und die Leute, die das aus dem FF beherrschen, sind die, die uns dann regieren...
  2. #131

    Rotgrün will Euro-Bonds

    Zitat von turo Beitrag anzeigen
    Sollte Merkel vorzeitig scheitern oder 2013 die Wahl verlieren, so können die Herren Gabriel, Steinmeier und Steinbrück doch noch immer den Eurobond einführen!
    Wetten, dass das die Herren nie tun werden???
    Ach was - Herr Steinbrück hat 500 Milliarden für die Bankenrettung dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt, was sind da 40 Milliarden für die Folgen der Euro-Bonds.
    Die SPD war immer schon die Partei der Dax-Konzerne und die würden auch am Meisten von den Euro-Bonds profitieren.
  3. #132

    @Palmstroem

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Ach was - Herr Steinbrück hat 500 Milliarden für die Bankenrettung dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt, was sind da 40 Milliarden für die Folgen der Euro-Bonds.
    Die SPD war immer schon die Partei der Dax-Konzerne und die würden auch am Meisten von den Euro-Bonds profitieren.
    Ach was - mir fällt da ein Wort der Kanzlerin ein: " ... Das war alternativlos. Das mußten wir tun um die kleinen Leute vor den Schäden eines Zusammenbruchs des Euro zu schützen und im übrigen es sind ja nur 40 Milliarden. ..." Sollte der Euro sich aber Langfristig durchsetzen und auf die Dauer die Erdölpreise und Gaspreise auch in Euro berechnet werden, dann wird die Luft für die USA sehr dünn werden, dann ist es nicht mehr möglich die Fiskalpobleme durch Druckmaschienen zu lösen. Für uns alle bedeutet das aber auch viel Ärger mit unserer Supermacht.
    P.S: Das wollten der Altkanzler Dr. H. Kohl und Th. Waigel vielleicht auch erreichen.
    Die Frage ist wollen wir das? Wir würden wohl auch mehr international tätig werden müssen.
  4. #133

    Glaubwürdigkeitskrise

    In der ganzen Welt gelten die Deutschen als unbedarft in Finanzdingen. So hatte es die Kanzlerin leicht, von Aufschwung zu faseln, bis wir im 2.Quartal 2011 mit 0,1% Wachstum buchstäblich den Rand der Rezession erreichten. Frankreich mit 0,0% befindet sich vermutlich inzwischen schon in Rezession. Zugegeben, die Wahrheit kam der Kanzlerin sicher politisch ungelegen, doch das Volk reagiert dann umso wütender, sobald es merkt, dass es wieder mal belogen wurde.
  5. #134

    Rütli-Jo und als Regierungsmitglied ??

    Zitat von frenchcurry Beitrag anzeigen
    Frage (eventuell am Thema vorbei)



    Wie sähe Deutschland aus, hätte es einen Ackermann als Finanzminister - natürlich nur, wenn er sich für Deutschland ebenso leidenschaftlich einsetzte wie für die DB?
    Naja im Besten Falle würde sich unter Rütli-Jo als Finanzminister nicht viel geändert haben. Aber ich befürchte da Herr Ackermann Bänker und ein von mir gepflegtes Vorurteil ist: Bänker sind geborene Schlitzohren, [ nicht umsonst muß jetzt an der Regelung Basel II gearbeitet werden.] Weil diese Schlitzohren immer nur in die eigene Tasche wirtschaften und sehr wenig an ihre Kunden zu denken. Dabei umgehen sie natürlich alle bestehenden Regelungen. Ein weiterer Grund ist halt Herr Ackermann definiert sich über sein Gehalt und die Boni! Das ist eine Kategorie die für alle Mitglieder einer Regierung nicht gelten sollte!








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