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Krisen-Gipfel in Rom: Fiat-Chef versichert seine Treue zu Italien
AFPKlein Klein statt einer großen Lösung: Eine klare Antwort auf die Probleme haben Ministerpräsident Mario Monti und Fiat-Boss Sergio Marchionne nicht gefunden. Im Anschluss an das lange Gespräch zeigte sich Monti dennoch zufrieden. Der Konzern bekräftigt eine Absicht, in Italien zu bleiben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...857432,00.html
- #1 23.09.2012 14:25 von
Statt Scheibenwischer, neu Augenwischer
Als 100% EU-Linie konformer, weiss Monti, dass Hilfe an Unternehmungen nicht möglich sind. Entsprechend fallen die Statsments nichtssagend aus.
Italien ist kein Industrieland mehr, siehe ILVA in Taranto, oder ALCOR in Sardinien, usw. Alte Unternehmer wie Agnelli (Fiatboss) haben nur geschröpft und wenig investiert. Agnelli war 1 Tag (1 Tag) als Senator im Parlament und kassierte als Senator auf lebzeiten eine saftige Rente. Durch Standortwahl hat er Italien mit Subventionen um Millionen geschröpft(Alfasud). Schlussendlich hat man in der Schweiz 3 Milliarden Schwarzgelder gefunden. Alles vom ehrenwerten "Ingeniere" Agnelli.
Marchionne weiss, dass in Italien mit Autobau nichts zu verdienen ist. Zu Unternehmerfeindlich sind der Staat, die Gewerkschaft, die Justitz. Das Geld verdient Fiat im Ausland und mit den guten Patentrechten /z.B. mit der Erfindung des Antiblockiersystems.
Ganz nebenbei sei erwähnt, dass die ital. Carabinieri Autos aus Japan fährt und die Regionen Busse aus Osteuropa einkauft. Die Erfolgsmodelle Panda und 500 machen ein Werk nicht glücklich.
Das Treffen in Rom war reine Augenwischerei, aber nicht untypisch für Monti, welcher die jetztige Krise wesentlich mitverschuldet hat. - #2 23.09.2012 14:28 von
Zocker und Finanzakrobat
Sergio Marchionne hat während seiner gesamten Amtszeit als Vorstandssprecher der Fiat-Gruppe noch nicht bewiesen, dass er im Kerngeschäft der Gruppe wirklich strategisch und konzeptionell arbeitet (Produktentwicklung, effiziente Produktion vor allem in Italien, Organisation der Vertriebswege etc.). Auch der Relaunch von Alfa Romeo in den USA ist eine Versprechung, der er nicht nachkommen kann...
Sehr viel erfolgreicher ist Marchionne als Finanzakrobat und inspiriert seit vielen Jahren immer wieder den Aktienkurs von Fiat mit seinen Geschichten d.h. Kursgewinne für die Agnelli-Familie ja, Substanzgewinn für den Autobauer Fiat nein! Die kühnste Kapriole dabei ist die Fiat-Chrysler-Fusion mit geschenkten Anteilen von Obama an Marchionne. Aber es wird nicht helfen (s.a. viele Fachanalysen, Medienberichte und www.richtungswechsel.info etc.) - #3 23.09.2012 14:29 von
Die Geschichte Italiens und Fiats sind miteinander verbunden
Als die Dynastie der Agnelli verschiedene Schikasale erleben müsste , mach sich der Cavaliere den Platz einzunehmen , dass dann dieser wenig interesse hatte die Welt der Automobile in Italien zu helfen , wurde nach kurzer Zeit klar .
Im Jahr 2009 , als die Welt in Aufruhe stand , der Cavaliere empfahl seine Landsleute am Strand zu gehen und sich zurückzulegen , da haben sich die Italiener nicht zwei mal bitten lassen.
Fazit ist : Die Politik in Italien hat Fiat sehr geholfen , nur leider nicht in den Richtigen Augenblick , aber ich möchte nicht unterstellen dass die Regierungen Berlusconi absichtlich gehandelt hat. - #4 23.09.2012 14:55 von
Gewerkschaften ...
na ja eine Antwort auf die Frage hat Monti durchblicken lassen:
"Monti will die Gewerkschaften davon überzeugen, beim Erhalt des Standorts Italien mitzuhelfen. Sie sollten "sich darum bemühen, die Produktivität mit dem Ziel erhöhter Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern", hatte er auf die Frage gesagt, wie er Marchionne von einem Abbau abhalten könnte."
Die Gewerkschaften sollen liefern ... ob es aber die Probleme löst sei fragwürdig. - #5 23.09.2012 14:55 von
laudato am Strand
laudato,vielen Dank für Ihre Geschichte vom Italiener am Strand. Der Italiener geht schon an den Strand wenn er was gehöhrt hat. Vom Strand zurück an den Arbeitsplatz braucht es schon einiges mehr.
Mit Ihrer Schlussfolgerung, dass Berlusconi alles hat scheifen lassen bin ich nur soweit einverstanden, als dass Prodi, d`Alema, Scalfaro, Amato, usw, usw (es waren doch einige) auch haben schleifen lassen.
Schlussendlich sind Landesregierungen wegen/oder dank der EU die Hände gebunden. Was möglich wäre sind Voraussetztungen zu schaffen, welche es für Industriebetriebe interessant macht, in Italien zu produzieren. (Ich weiss von was ich spreche!) Glauben Sie mir, Monti hat Italien noch den Rest gegeben, Italien wird dank Monti noch für Jahre in Rezession verharren. Selbst die Neuwahlen im Frühjahr werden nichts ändern, da die Köpfe nicht ausgewechselt werden. Zudem besteht ein grosses Risiko, dass Monti nochmals gewählt wird, oder gar Staatspräsident wird (was der schlimmste Fall wäre) - #6 23.09.2012 16:28 von
Fiat und Italien...
Mehr dazu und Fortsetzung von hier...
Kritik an Sergio Marchionne: Der Fiat-Magier hat ausgezaubert
Ja; Deine Zitate oben haben etwas. Denke in diese Richtung wird es gehen. Wenn ich daran denke daß wenn die Arbeiter von Mirafiori Fiat etwas entgegengekommen wären, hätte sie den neuen 500L in Mirafiori gebaut. Mit dem hatte ich heute Vormittag eine kleine Runde gedreht. Ein überzeugendes Auto und eben der kleine Monovolume der in der Fiatpalette fehlte; die Palette hat leider aber noch viele Absenzen. Das Traurige ist; Fiat verdient an allen Standorten Geld; außer in den Italienischen Fabriken. Kommen nicht bald neue Produkte und vor allem zieht der Markt in Italien(Fiats wichtigster europäischer Markt) nicht an; dann wird es für die eine oder andere Fabrik düster aussehen. Das gleiche Problem hat Peugeot. Die Fabrik bei Paris ist kaum zu halten; aber wer sagt das Hollande? Und vor allem wie?
Europa ist derzeit für alle problematisch. VW gibt meines Wissens keine Zahlen für Europa bekannt und differenziert nur nach Marken. Insgesamt erwirtschaft laut Analysten der Konzern in Europa ein kleines Plus. Alle anderen; Peugeot, Renault, Opel, Fiat schreiben im Europageschäft Rote Zahlen; die Koreaner erwirtschaften meines Wissens wieder ein Plus. Die drei oben liegen praktisch zwischen dem koreanischen Amboss und dem niedersächsischen Hammer.
Was wird Hollande tun? Wie lange wird sich GM Opels Zahlen noch ansehen? Was wird Fiat tun?
Fiat wird in Italien bleiben und hoffen daß Monti die Gewerkschaften(besonders die exkommunistische Fiom) 'überreden' kann. Die Modelle werden kommen; wenn auch zeitlich nach hinten versetzt. Fiat-Chrysler ist noch nicht ganz eins und Chrysler kann nicht erwirtschaften was Fiat in Italien verliert...
Schian Gruaß... - #7 23.09.2012 16:49 von
Lächerlich, Fiat hat seit Jahren , ausser dem 500 keine neuen Modelle gebracht. Jetzt verkaufen sie den Chrysler 3000, vor 12 Jahren noch von Mercedes entwickelt, als Lancia Topmodell, ebenso das Chrysler Cabrio. Höchste Zeit sich von Piaggio und Alfa zu trennen. VW kauft derzeit alles auf.
- #8 23.09.2012 18:45 von
Wie ich Ihren übrigen Beiträgen in diesem Forum schon entnehmen konnte sitzt in Ihnen ein tiefer Hass gegen Italien und das italienische Volk. Keine Ahnung warum.
Jedenfalls sei den anderen Ländern gesagt, dass diese Person hier nur Falschinformationen verbreitet:
- Mind. 90% aller Autos die die ital. Polizei benutzt sind von Fiat (Fiat, Alfa, Lancia).
- Italien ist die zweitgrößte Industrienation Europas. International Top aufgestellt bspw. im Maschinenbau:
Weltweiter Maschinenumsatz erreicht 2011 Rekordniveau | Produktion
[Im Gegensatz zu der Schweiz, deren einziges Können darin besteht Kriminellen Unterstützung bei der Wäsche und Reinvestition ihrer Schwarzgelder zu leisten.] - #9 23.09.2012 18:54 von
Piaggio gehört nicht zu Fiat und Alfa wird niemals an VW gehen solange Marchionne dort das Sagen hat, wie er selbst verlauten ließ.
Pech gehabt.
Alfa Romeo: Marchionne will Alfa nicht an Piech abgeben - News - FOCUS Online - Nachrichten
Hast Du Quellen für die Behauptungen bzgl. Chrysler oder ist dass auch nur dümmliches Gebrüll des Möchtegernherrenmenschen?
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