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Krisen-Exodus: 150.000 Menschen haben Portugal 2011 verlassen

APSie fürchten Arbeitslosigkeit und Hunger - und verlassen das Land in Scharen: Laut einem Zeitungsbericht haben im vergangenen Jahr 150.000 Menschen Portugal verlassen. Es ist eine der größten Auswanderungswellen aller Zeiten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...823427,00.html
  1. #10

    Ja, aber in der Praxis..

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    der Autor sich mal ueber die Unterschiede zwischen "Fliehen" und "Auswandern" (ein Land verlassen) informieren.
    "Eine Flucht ist das ungeordnete, teilweise panische Zurückweichen vor einem Feind, Angreifer, Gefahr oder einer Katastrophe (z. B. Naturkatastrophe)". -> Dabei steht das Ziel nicht fest.
    "Auswanderung oder Emigration (von lat. ex (assimiliert zu e) hinaus; migrare wandern) ist das Verlassen des Heimatlandes auf Dauer. Die Emigranten oder Auswanderer verlassen ihre Heimat entweder freiwillig oder erzwungenermaßen aus wirtschaftlichen, religiösen oder politischen oder persönlichen Beweggründen." -> dabei steht das Ziel fest Aber es hoert sich natuerlich dramatischer an, von fliehen zu sprechen.
    Im Gegensatz "VERLEGEN" REICHE ihren Wohnsitz nach Monaco (z.B. Boris Becker) - stimmte aber nicht, weil er überwiegend in München seinen Wohnsitz hatte.
    Am Ende des II. Wk flüchteten Millionen Deutsche aus russisch eroberten Teilen Ostdeutschlands, andererseits wanderten Hunderttausende (Mio) dieser und Westdeutsche nach den USA, Australien, Südamerika aus.
  2. #11

    Nein,

    Zitat von iman.kant Beitrag anzeigen
    Was ist daran so schlimm. Wenn ein Land jemanden nicht ernähren kann so geht man weg! Vielleicht sollte man hier weniger Panik verbreiten sondern Realitäten nehmen wie sie sind.
    Panik soll nicht sein, da stimme ich ihnen zu.
    Aber Schmerz und Trauer, dass Euroland so
    viel Leid und Wut und Elend verursacht.
    Ist das die Sache noch wert?

    Ich drücke Portugal die Daumen, dass es ein Weg heraus
    findet aus dem aufgeblähten Elend, verursacht aus Speku-
    lantentum und Größenwahn einiger weniger.
  3. #12

    Wenn in einem Jahr 150.000 von 10 Mio Menschen das Land verlassen, dann sind das 1,5 % der Gesamtbevölkerung und damit wohl auch 1,5 % des Bruttoinlandprodukts (oder etwas weniger). Allein dadurch steigen schon wieder etwas die Schulden, die ja relativ zum BIP oder pro Kopf gemessen werden. Das machts für die restlichen Portugiesen nicht einfacher, die Kriese zu stemmen, auch wenn ich glaube, dass sie mit ihren bisherigen entbehrungsreichen Spar- und Restrukrurierungserfolgen die Kurve kriegen werden.
  4. #13

    Wohlstand für Alle

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie fürchten Arbeitslosigkeit und Hunger - und verlassen das Land in Scharen: Laut einem Zeitungsbericht haben im vergangenen Jahr 150.000 Menschen Portugal verlassen. Es ist eine der größten Auswanderungswellen aller Zeiten.

    Krisen-Exodus: 150.000 Menschen haben Portugal 2011 verlassen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Das ist die Realität der viel gelobten privaten Marktwirtschaft!
    Wohlstand für Alle! Fortschritt für Alle! Arbeit für Alle!

    Wie lange wollen die bekloppten Menschen dieses Märchen der "notwendigen und erfolgreichen" Marktwirtschaft eigentlich noch glauben?

    Marktwirtschaft ist Wohlstand, Fortschritt und Arbeit nur für ein paar wenige!

    Marktwirtschaft schafft Armut, Hunger und Kriege!

    Und wie lange wollen die Heuchler der Sozialistischen Parteien noch die Steigbügelhalter der Reichen dienen!
  5. #14

    Liebe Portugiesen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie fürchten Arbeitslosigkeit und Hunger - und verlassen das Land in Scharen: Laut einem Zeitungsbericht haben im vergangenen Jahr 150.000 Menschen Portugal verlassen. Es ist eine der größten Auswanderungswellen aller Zeiten.

    Krisen-Exodus: 150.000 Menschen haben Portugal 2011 verlassen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Liebe Portugiesen der EURO hat euch doch das Wunder der Vollbeschäftigung, glorreichen Zukunft versprochen und jetzt das? Ihr wollt in andre Länder ohne den so beliebten und alles regelden EURO. Ihr macht ja unsere ganzen Lügenbolde an den Regierungen zu Scharlatanen. Das geht nun einmal garnicht. Bleibt im Lande und hungert für die Kapiatlisten.
  6. #15

    Heute

    journal I,seite 9 von mir sinngemaess zusammengefasst:'...die ansteigende Arbeitslosigkeit(februar 16,6%),die Abnahme der aktiv arbeitenden Bevoelkerung,der Anstieg der aelteren Bevoelkerung,bringt fuer die Zukunft die Zahlungsfaehigkeit der Sozialkassen in Gefahr...'
  7. #16

    Nur 0,6% Mehr als D

    Portugal bei 10Mio Einwohnern 150 000 die abwandern macht 1,5%

    Deutschland Mit 80Mio Einwohnern 750 000 die abwandern sind O,9%.

    Da fragt sich wer von Beiden besser da steht Portugal wo viele ihrer Südamerikanischen Mitbürger ohne Arbeit oder mit Hilfsjobs wieder zurück gehen oder weil Sie nun den EU Pass haben sich auf Europa verteilen?

    Oder Deutschland wo wirklich harte 0,9% an Fachkräfte/Akademiker/Spezialisten Deutschland 2011 verliessen?

    Eins ist klar die Abwanderung in Deutschland ist härter für die Staatskasse und problematischer für den Technologie/Forschungs und Industriestandort und wiederholt sich seit Jahren im gleich starken Masse.

    Diesen Blickwinkel sollte Berlin sich mal vor Augen führen und dagegen handeln.
  8. #17

    Ich kann diese Nachricht aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich arbeite in einem jungen IT-Start-Up in Porto und innerhalb der ersten Monate dieses Jahres haben zwei unserer Mitarbeiter gekündigt, um im Ausland (Schweiz und Niederlande) ihr Glück zu versuchen.

    Portugal ist schon seit Jahrhunderten ein Auswanderungsland, die Menschen blicken seit jeher hoffnungsvoll gen Ausland, während sie wenig Vertrauen in ihr eigenes Land und insbesondere in ihre eigenen wirtschaftlichen und politischen Eliten setzten.

    Das dramatische an der derzeitigen Situation ist jedoch, dass viele der Auswanderer heute hoch qualifizierte, junge Menschen sind, die in Portugal eine gute Ausbildung genossen haben. Es handelt sich hier also nicht um die gleiche Art von Abwanderung wie in den 70er Jahren. Es gehr hier um einen BRAIN DRAIN, der Portugal auf lange Sicht strukturell schwächen wird.

    Die Lösung dieses Problems ist auf europäischer Ebene zu suchen und insbesondere Deutschland trägt hier eine große Verantwortung das strukturelle Gleichgewicht zwischen Zentrum und Peripherie wiederherzustellen.

    Mit einer Kanzlerin, die behauptet die Portugiesen seinen faul (bei 40 Stundenwoche und 22 Urlaubstagen, gesetzlich) frage ich mich allerdings, ob Deutschland dieser Verantwortung gerecht wird.
  9. #18

    Der Niedergang eines Global Player.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie fürchten Arbeitslosigkeit und Hunger - und verlassen das Land in Scharen: Laut einem Zeitungsbericht haben im vergangenen Jahr 150.000 Menschen Portugal verlassen. Es ist eine der größten Auswanderungswellen aller Zeiten.

    Krisen-Exodus: 150.000 Menschen haben Portugal 2011 verlassen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wirklich krass. Früher war Portugal eine Weltmacht, heute ist es ein verarmter Staat der seine Einwohner nicht ernähren kann. Vielleicht geht es in 100 Jahren den USA genauso.
  10. #19

    Pimco warnt...

    Pimco warnt: Portugal wird zweites Griechenland
    Das sind wenig schöne Aussichten für die Eurozone: Kaum scheint sich durch den Schuldenschnitt für Griechenland etwas Entspannung abzuzeichnen, warnt Pimco-Chef vor einem neuerlichen Fiasko im Fall Portugal

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