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Kriselnder Handy-Hersteller: Nokia will Luxusmarke Vertu verkaufen
AFPDer Handy-Hersteller Nokia setzt beim Weg aus der Krise offenbar auf Masse statt Klasse: Laut einem Bericht der "Financial Times" will der finnische Konzern seine Luxussparte Vertu verkaufen. Das soll etwa 200 Millionen Euro einbringen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830524,00.html
- #1 30.04.2012 08:11 von
Jaaa
setzt weiterhin alles auf eine Karte - auch wenn es in diesem Fall wohl eher die Karo-9 als die Herz-Ass ist. Wie kann es sein, dass Elop immer noch den Konzern führt, nachdem er den Konzern durch seine strategischen Fehler so gegen die Wand fährt? Das altes System (Symbian) abkündigen, ehe man ein neues hat. Bei den höherwertigen Geräten / Smartphones ausschließlich auf Windows zu setzen, anstatt die Alternativen Megoo / Android zumindest (mit minimalen Kosten) in die Produktpalette aufzunehmen, gerne auch in Verbindung mit bereits entwickelter (Windows-) Hardware. Gibt es schon Dual-Core CPUs in den Nokiageräten oder ist Windows immer noch nur in der Lage, einen Kern zu nutzen? Die Konkurrenz kündigt bereits Quad-Core an.
Also dann mal los, verschleudert euer Tafelsilber ehe MS in ein paar Monaten die Reste (Patente) für nen Apple und ein Ei aus der Konkursmasse aufkaufen kann. - #2 30.04.2012 08:22 von
Stehe ich da vor einem Cellphoneladen und schaue ins Schaufenster, da uebernokiat es mich. Nein, nicht 10 verschiedene, nein ca. 30 mit voellig unnuetzen Zubehoer. Schreibmaschinentastaturen im Miniformat, ja sogar TV und Radio, was soll derjenige damit anfangen?
Sich auf die Strasse stehlen und Guenter Jauch gucken??? Fast JEDER hat ein Cellphone, manche sogar 2 bis 5. Mit den Dingern kann man nicht einmal mehr angeben, sind zu klein dazu.
Ueberall auf der Welt heiss das Ding Cellphone und ein Handyman ist ein Handwerker. - #3 30.04.2012 08:27 von
In den Vertu steckt Nokia Technik drin. Daher wird keiner der großen Konkurenten Vertu kaufen. Da steigen höchstens Finanzinvestoren ein. Mehr als ein einstelliger Mio Kaufpreis ist im besten Fall nicht drin. Am Wahrscheinlichsten ist, das Nokia die Marke einfach sterben lassen muss.
- #4 30.04.2012 08:39 von
Unfassbar
Da wird nun auch noch das Tafelsilber verscherbelt damit Microsoft Büttel Elop seine zerstörerische Strategie noch ein paar Monate länger fortsetzen kann. Unfassbar, dass ein Manager mit solchen Resultaten und Fehlern (z. B. Ankündigung Symbian einzustellen) nicht gehen muss. Der Vorstand von Nokia wird sich eines Tages vorhalten lassen müssen, durch die weitere Duldung von Elop den Konzern zerstört zu haben.
- #5 30.04.2012 08:47 von
wer weiß, was tatsächlich im Vertrag zwischen Nokia und Windows steht. Eine Manager/Angestellter in nicht ganz so hoher Position wäre bereits wegen wesentlich kleiner Vergehen gegangen worden. Mit der Abkündigung von Symbian (ohne überhaupt einen lauffähigen Nachfolger zu haben!!) wurden sowohl potentielle Kunden verschreckt (wer kauft schon etwas sterbendes) als auch die App-Entsickler. Warum Arbeit in ein sterbendes System stecken? Mit Aps für Android/iOS erreiche ich bei vergleichbaren Aufwand viel mehr potentielle Kunden - und verdienen damit mehr. Zudem ist man nun abhängig von Microsoft ohne noch eine Ausweichmöglichkeit zu haben. Samsung hingegen kauft noch ein OS dazu und ist nicht so stark abhängig von Google/Android wie Nokia jetzt von MS. Das sind schon keine Fehlentscheidungen mehr, das grenzt an Sabotage - bis sich MS einen Handy-Hersteller einverleiben kann?
- #6 30.04.2012 08:52 von
Das ist der Anfang vom Ende.
- #7 30.04.2012 11:21 von
die Manager, die bei Nokia und ihrer Tochter Nokia Siemens Networks das Sagen haben, können anscheinend nichts anderes als Produktlinien und Mitarbeiter zu verkaufen. Diese Leute haben keine Ahnung von der Technik, keine Ahnung von den Zusammenhängen, keine Ahnung von wirtschaftlichem Handeln, keine Ahnung von Kundenwünschen. Aber wenn sie dann bald die Firma ruiniert haben, werden sie sich mit einem Millionenbonus absetzen und bei der nächsten Firma weitermachen.
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