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Kriselnde Autobauer: Jobchancen in der Abwrackbranche

Opel in Not, Peugeot auf Schrumpfkurs - die Autoindustrie ist ein Krisenschauplatz. Trotzdem gibt es viele zukunftssichere Jobs, wenn man das Richtige gelernt hat. Die Branche sucht nach Softwarespezialisten und Chemikern. Und die sollten nicht auf den Mund gefallen sein.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...844147,00.html
  1. #1

    Bei mir

    kommt Alarmstimmng auf, wenn ich höre..." dass VW zum grössten und profitabelsten Autohersteller aufsteigen will..." Das sagt nichts anderes, dass an der produktqualität gesprt werden wird, zu Lasten der Käufer. Was soll das alles, Forschung an neuen Werkstoffen, faszinierend, ja, aber mein Touran (und viele andere VW auch), haben nach gerade mal 7 Jahren Rost am Unterboden (vor allem weil am Unterbodenschutz gespart wurde..). Das ist Technik von (vor)gestern und da kann man sich nur fragen, was sol der Hype für die Technik von morgen wenn wir dabei die Qualität der Produkte von heute vergessen??
  2. #2

    Tüftler

    Zitat von eisbaerchen Beitrag anzeigen
    Was soll das alles, Forschung an neuen Werkstoffen, faszinierend, ja, aber mein Touran (und viele andere VW auch), haben nach gerade mal 7 Jahren Rost am Unterboden (vor allem weil am Unterbodenschutz gespart wurde..). Das ist Technik von (vor)gestern?
    Nein, die Technik von gestern war genühend Unterbodenschutz. Aber das ist wahrscheinlich so eine Tüftler/Nerdsache gewesen. Aber alles halb so schlimm, vielleicht ist der Rostschutz nicht mehr so, dafür können aber die Mitarbeiter alle rostenden Teile auf Englisch benennen.
  3. #3

    !

    Zitat von eisbaerchen Beitrag anzeigen
    ...
    Was soll das alles, Forschung an neuen Werkstoffen, faszinierend, ja, aber mein Touran (und viele andere VW auch), haben nach gerade mal 7 Jahren Rost am Unterboden (vor allem weil am Unterbodenschutz gespart wurde..).
    ...
    Wie Sie dem Beitrag entnehmen können, "ist die Branche kein Ponyhof". Rost gehört eben in der Autobranche zum Alltagsgeschäft.
    Sie sollten Ihren sieben Jahre alten Touran ohnedies durch ein neues Fahrzeug ersetzen, am besten durch eines aus dem VW-Konzern mit dem profitablen Unternehmensziel.
  4. #4

    Zitat von Artikel
    Gutes Englisch setzen die großen Automobilkonzerne bei ihren Ingenieuren längst voraus, Auslandspraktika werden gerne gesehen. Tüftler, die im stillen Kämmerlein monatelang an Lösungen brüten, haben in den Entwicklungsabteilungen der Großkonzerne keine Chance. Gefragt sind Teamarbeiter, die analytisch denken, ihre Erkenntnisse aber auch gut kommunizieren können. "Ingenieure müssen persönliche Netzwerke aufbauen und sich einbringen. Den Nerd, der in seinem Büro sitzt, kann man in der Automobilindustrie vergessen", meint Harald Proff, Geschäftsführer der Automotive-Sparte des Personalberaters Kienbaum.
    Wenn ich schon lese, was "Personalberater" den Firmen erzählen, was Ingenieure (und ggf. Naturwissenschaftler) können sollen und müssen, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Es erscheint merkwürdig, dass gerade mit diesen abwertenden Eigenschaften die größten Erfindungen gemacht wurden.

    Zitat von Artikel
    Die Arbeitsweise ändert sich, die Absolventen auch. "Heute gibt es weniger Ellbogentypen. Die meisten wollen lieber eine positive Zusammenarbeit", sagt Christian Richter von der Personalberatung select if, die sich auf die Vermittlung von Ingenieuren spezialisiert hat. Den Arbeitgeber wechseln Ingenieure seltener wegen eines höheren Gehalts, hat er beobachtet. Seine Klienten lassen sich eher mit einer neuen Aufgabenstellung, dynamischeren Teams oder besseren Weiterbildungsmöglichkeiten ködern.
    Wenn in der Automobilbranche inzwischen auch Zeitarbeit angesagt ist, kann die Not an "Fachkräften" dort nicht groß sein. Ergo kann man sich die Rosinen herauspicken und denen vormachen, sie sollen gefälligst alle o. g. Eigenschaften haben, sonst sucht man sich jemand anderen.
  5. #5

    Also wird der klassische Ingenieur überflüssig?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Opel in Not, Peugeot auf Schrumpfkurs - die Autoindustrie ist ein Krisenschauplatz. Trotzdem gibt es viele zukunftssichere Jobs, wenn man das Richtige gelernt hat. Die Branche sucht nach Softwarespezialisten und Chemikern. Und die sollten nicht auf den Mund gefallen sein.

    Autobranche: Jobs und Karrierechancen im Überblick - SPIEGEL ONLINE
    Darf man also davon ausgehen, dass die PKW- Technik ähnlich ausgeforscht ist wie japanische Samuraischwerter und dass die Kraftfahrzeuge sich in 30 Jahren mit der Technik von heute fortbewegen aber dafür außen je nach Lichteinfallswinkel verschieden bunt und da und dort mit Nanopupes beschichtet sind?

    Na ja, wenn die meinen, dass die Chinesen das kaufen, dann wird das sicher klappen.

    Ganz meine Meinung, so sieht das moderne Deutschland aus, bzw. die Richtung in die die Politik uns nötigt, außen bunt und innen hohl. Schein ist wichtiger als Sein.
  6. #6

    Den Spiess kann man auch umdrehen

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Wenn ich schon lese, was "Personalberater" den Firmen erzählen, was Ingenieure (und ggf. Naturwissenschaftler) können sollen und müssen, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Es erscheint merkwürdig, dass gerade mit diesen abwertenden Eigenschaften die größten Erfindungen gemacht wurden.

    Wenn in der Automobilbranche inzwischen auch Zeitarbeit angesagt ist, kann die Not an "Fachkräften" dort nicht groß sein. Ergo kann man sich die Rosinen herauspicken und denen vormachen, sie sollen gefälligst alle o. g. Eigenschaften haben, sonst sucht man sich jemand anderen.
    Ich habe gerade am Wochenende einem Audihändler erzählt ich hätte gerne eine kleinen Hybridwagen (den Toyota natürlich achon hat), der A1 war mir auch zu eng verglichen mit Polo oder Fabia.
  7. #7

    Arbeiten im Ausland in der Autobranche

    Hier ist eine, die für einen Autozulieferer den Sprung ins Ausland getan und es bisher nicht bereut hat.
    Ich (weiblich, Ende 40, Akademikerin im BWL-Bereich) arbeite seit Ende 1994 in der Autozulieferbranche und habe vor einem Jahr endlich die Chance erhalten, für meinen Arbeitgeber ins Ausland (Frankreich) zu gehen. Ich habe einen französisiche Arbeitsvertrag (Führungsfunktion), bin also kein Expat (was ich auch nicht wollte!), und kann es nur jedem empfehlen. Wer abenteuerlustig und neugierig ist, sich vorher genau überlegt, warum er in welches Land will, und wer bereit ist, sich auch sprachlich auf eine solche Unternehmung einzulassen, der wird wenig Grund zum Klagen haben. Glücklicherweise spreche ich aufgrund einer früheren Berufsausbildung im Sprachenbereich sowohl Englisch als auch Französisch auf einem Niveau, das mich befähigt, in diesen Sprachen auch komplexe Sachverhalte zu präsentieren.
    Da ich gerne noch weiter in der Welt herumkommen möchte und mich für Asien (China) interessiere, bereite ich mich derzeit sprachlich auf ein weiteres Abenteuer vor. Mein Arbeitgeber ist vor Ort mit mehreren Niederlassungen und Produktionsstätten vertreten, so daß ich gute Chancen sehe, dort tätig zu werden.
    Bestätigen kann ich das in dem Artikel gesagte: für höhere Managementfunktionen kommen nur diejenigen in den engeren Pool, die im Ausland Stand- und Durchhaltevermögen gezeigt haben. "Couch-Potatoes" haben wenig Chancen aufzusteigen.








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