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Krise in Spanien: "Am Ende müssen alle machen, was Europa rettet"

APKnapp 60 Milliarden Euro - mit dieser gewaltigen Summe soll den spanischen Banken aus der Krise geholfen werden. Joaquín Almunia überwacht als EU-Wettbewerbskommissar die Rettung. Im Interview erklärt der Spanier, wie die Aktion ablaufen soll - und was er von Deutschland erwartet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-859042.html
  1. #1

    Wettbewerbskommissar??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 60 Milliarden Euro - mit dieser gewaltigen Summe soll de
    Da hat jemand den Bock zum Gärtner gemacht. Der überwacht, wie schon in den letzten 30 Jahren der EU Subventionen - meist aus unserem Steuersäckel - die Verteilung der Milliarden an seiner Kumpels in Spanien. Spanier - meist die Politiker - sind ein Bettelvolk, die es trotz hunderten von Milliarden an Subventionen nicht geschafft haben aus der Armut zu entkommen. Leider! Dafür haben sie das schöne Land mit Autobahnen und Strassen und Golfplätzen und Ferienanlagen und, und, und zubetoniert! Mitglieder des Königshauses sind, dank noch fließender EU Subventionen, Milliardäre! Warum wohl????? Und das normale Volk kann sich die Waren aus dem Supermarkt nichz mehr leisten. Bald sind wir auch dort, nur Geduld!
  2. #2

    Königshaus

    Nun, ich bin nicht unbedingt ein erklärter Monarchist. Trotzdem, allein schon aus Gründen der Fairness:

    1. Welches Mitglied des spanischen Königshauses ist Milliardär?

    2. Im Falle des spanischen Königshauses handelt es sich um das "billigste" Europas. Die Aufwendungen des Staates belaufen sich auf ca. 10 Mio. € pro Jahr. Wieviel kostet das Amt des deutschen Bundespräsidenten? Selbst Königshäuser von Supermächten wie Luxemburg, Dänemark oder Liechtenstein kosten ihre jeweiligen Staatsbürger mehr. Von den Windsors will ich gar nicht erst anfangen....

    Aber Steine und Dreck sind halt schnell geworfen, besonders wenn die Wurfrichtung Süden heisst.
  3. #3

    Seltsam

    Zitat von Niamey Beitrag anzeigen
    Da hat jemand den Bock zum Gärtner gemacht. Der überwacht, wie schon in den letzten 30 Jahren der EU Subventionen - meist aus unserem Steuersäckel - die Verteilung der Milliarden an seiner Kumpels in Spanien. Spanier - meist die Politiker - sind ein Bettelvolk, die es trotz hunderten von Milliarden an Subventionen nicht geschafft haben aus der Armut zu entkommen. Leider! Dafür haben sie das schöne Land mit Autobahnen und Strassen und Golfplätzen und Ferienanlagen und, und, und zubetoniert! Mitglieder des Königshauses sind, dank noch fließender EU Subventionen, Milliardäre! Warum wohl????? Und das normale Volk kann sich die Waren aus dem Supermarkt nichz mehr leisten. Bald sind wir auch dort, nur Geduld!
    Seltsamer Beitrag.Wie kommen Sie darauf" Spanier - meist die Politiker - sind ein Bettelvolk"? Wie kommen Sie auf die Idee, "Mitglieder des Königshauses sind, dank noch fließender EU Subventionen, Milliardäre!" ?

    Können Sie irgendetwas in Ihrem "Beitrag" auch begründen? Oder ist das "nur Geduld" - einfach mal so in den Raum gestellt? Unfassbar.
  4. #4

    Spanien - Reformen

    Die entscheidenden Worte sind: Am Ende muessen alle Laender das machen, was Europa als ganzes rettet! In einfachen Worten heisst es, wir koennen noch einige Wochen diskutieren, unsere spezifischen Wuensche vortragen, aber auch in Worten der Kanzlerin, am Ende zahlen wir. Auch die Politiker reden um den heissen Brei herum. Die Regierung wird alles tuen, nur nicht schnell das Parlamentum eine Aufstockung der Kreditrahmen bitten, denn das sieht nicht gut aus. Ich glaube, die Buerger sollten wissen, wie hoch die deutschen Verpflichtungen sind und bis wieweit die Kanzlerin gehen will. Und von der EZB hoert man nicht mehr, dass die Kaeufe von neuen Staatspapieren oder Kredite an Spanien fuer die Bankenkonsolidierung/Rekapitalisierung durch Verkaeufe von anderen Papieren neutralisiert werden. In Kurzform, die Druckpressen laufen und der Euro wird entwertet. Und das passiert in Kooperation mit der FED-USA und Japan. Die Bundesbank liegt richtig, aber die Regierung hat ihre Unterstuetzung versagt. Leider... Kzarl
  5. #5

    Wollen wir das besser nicht hoffen

    Wenn wir wirklich "alle am Ende machen müssen, was Europa rettet", könnte das für Figuren wie diesen Almunia und seine Spiessgesellen sehr übel ausgehen.
  6. #6

    Spaniens desaströse Lage...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 60 Milliarden Euro - mit dieser gewaltigen Summe...
    Spaniens Lage ist dermaßen desaströs daß noch innerhalb Oktober mit einem Antrag an die EZB sie möge spanische Bonos auf dem Sekundärmarkt aufkaufen; zu rechnen ist. Gerüchte sagen es könnte noch dieses Wochenende sein; das wird heftigst dementiert...
    Die Gründe für das Gesuch sind sowohl politische als auch wirtschaftliche. Spaniens Arbeitslosigkeit hat ein Rekordhoch erreicht und liegt stabil über 25%, viele Familien haben überhaupt kein Einkommen; Spaniens Refinanzierungskosten bleiben zu hoch und meist jenseits 6% für 10jährige Bonos; unter diesen Bedingungen ist es unmöglich daß Spanien seinen Refinanzierungsbedarf für 2013(207 Mia. €) selbst stemmen kann; zudem sind mehrere Regionen sind praktisch zahlungsunfähig, darunter Katalonien. Politisch preist der Markt nun auch die politische Instabilität Spaniens ein; besonders den aufkeimenden Separatismus. Niemand investiert in ein Land wenn es nicht sicherstellen kann ob es in einigen Jahren noch ein Land ist. Bei einer Abspaltung gehen beide früheren Teile wohl default; was für Europa sehr teuer wird und 'nebenbei' eine politische Fraktur in der Union selbst und einen juridischen 'vulnus' schafft. Beides kann die EU nicht brauchen weil die Umgebung bereits seit Monaten anzweifelt ob der € zusammenbleibt. Da will der Markt Fakten sehen. Das muß Spanien selbst lösen; und Europa muß in dieser Frage klar Stellung beziehen. Eine gute Aufstellung der Lage...
    Schuldenkrise: Spanien, der Rettungsschirm und die Bremse | FTD.de

    Es geht aber um weit mehr; Spanien wird das 'Schlachtfeld' sein wie sich die zukünftige EU entwickeln wird. Dazu ein guter Artikel:
    "Berlin vs. Rome: A Tale of Two Visions"
    Berlin vs Rome: A Tale of Two Visions - WSJ.com
    "As far as Rome is concerned, Italy—like Spain—has agreed to all the conditionality necessary to allow the ECB to fulfill its obligations as a central bank. It believes Berlin has a moral obligation not to stand in its way. Spain is now the battleground for two competing visions of how the euro zone should operate. What happens next in the euro crisis depends largely on whether Berlin or Rome blinks first."
    Es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen. Das ist die eigentliche Frage. Die USA befinden sich derzeit im Wahlkampf; dannach werden sie wieder kräftig mitmischen; immer ihre politischen, wirtschaftlichen und besonders die geostrategischen (Nato)Interessen im Auge...

    Schian Gruaß...
  7. #7

    Krise in Spanien, harte Reformen !

    Reformen allein Nutzen zu wenig oder gar nichts, wenn man nicht die Wahre Gründe der Euro-Krise nicht mit allen Mitteln bekämpft : das Chaos, die wilde Globalisierung, die als Liberalismus maskierte Anarchie, die internationale organisierte Kriminalität, die internationale FinanzKriminalität, den internationale Terrorismus und seine Netzwerke organisierter Kriminalität und die internationale Korruption, die jährlich tausend milliarden Euro verschwinden lassen ! Man soll auch die Einwanderung aus Drittländern stoppen ! Wenn ich EU President wäre, anstatt die EU-Kommission und EU-Parlament die nichts geleistet haben, ich würde einen Krieg führen degen diese Acse des Bösen um sie zu neutralisieren und um tausende Milliarden illegal verdient Euro wiederbekommen !
  8. #8

    Sumpf

    Zitat von Niamey Beitrag anzeigen
    Da hat jemand den Bock zum Gärtner gemacht. Der überwacht, wie schon in den letzten 30 Jahren der EU Subventionen!
    Eine einzige Katastrophe die EU Subventionen, mit Auswirkungen auf die Armen der ganzen Welt. Die Verantwortlichen muessten alle nach Den Haag


    Mitglieder des Königshauses sind, dank noch fließender EU Subventionen, Milliardäre! Warum wohl????? Und das normale Volk kann sich die Waren aus dem Supermarkt nichz mehr leisten. Bald sind wir auch dort, nur Geduld!
    Wie die Mitglieder anderer Adelshauser auch, wer viel Grund besitzt und darauf Landwirtschaft betreibt erhaelt halt die Subventionen aus den CAP. Die EU Agrarsubventionen sind halt auf Grossbetriebe zugeschnitten.
  9. #9

    globalisiert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 60 Milliarden Euro - mit dieser gewaltigen Summe soll de
    Bei aller Sympathie die man für die PSE haben müsste, wenn man die PP jetzt wieder reagieren sieht, aber ihr internes Entsorgungssystem ist überparteilich, bzw. religiosnfrei.








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