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Krise in Italien: Montis Misere

DPAEr trat an als Retter Italiens, doch nach sechs Monaten im Amt hat Mario Monti einen schweren Stand. Der Premier muss um die kleinsten Reformschritte hart kämpfen, das Land kommt nicht voran. Montis Krampf zeigt das Dilemma der Euro-Krise.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...833809,00.html
  1. #1

    Wie putzig!

    Wir werden langsam Opfer der Medien. Volksverdummung ist noch zu harmlos. Ständig werden Personen in den Himmel gehoben oder verteufelt, je nachdem. Was mussten wir nicht alles lesen, über den "Super Mario" der war der Heilsbringer schlechthin. war an den besten Universitäten usw. Wenn in Griechenland jeman 17 % der Stimmen bekommt, wird er so dargestellt, als wäre er Dschingis Khan. Ein bischen mehr Objektivität könnte nicht schaden. Jetzt kann der "Super Mario" zeigen, was er in seiner tollen Uni gelernt hat. Übrigens kommen auch die meisten griech. Politiker aus der "Ivy League". Aber die müssen ja gut sein, steht ja auch so im Ranking.
  2. #2

    Einfache Erklärung der Krise in Italien wirf folgen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er trat an als Retter Italiens, doch nach sechs Monaten im Amt hat Mario Monti einen schweren Stand. Der Premier muss um die kleinsten Reformschritte hart kämpfen, das Land kommt nicht voran. Montis Krampf zeigt das Dilemma der Euro-Krise.

    Mario Monti trifft bei Kampf gegen Krise in Italien auf Widerstand - SPIEGEL ONLINE
    Bald werden uns die Italiener eine schlüssige Erklärung ihrer Krise liefern: Wer ist an ihrem Desaster schuld? - Natürlich die Deutschen und in erster Linie Angela Merkel. Unsere Sklavenarbeiter schuften nämlich zu Niedrigstlöhnen, damit wir Bella Italia regelmäßig mit unseren zu billigen Produkten überschwemmen können. Außerdem verweigert Merkel die Einführung von EUROBONDS um Italien zu knechten. Was die Deutschen nämlich im Zweiten Weltkrieg mit ihren Panzern nicht geschafft haben, holt Merkel jetzt nämlich mit Hilfe des EURO nach: die endgültige Versklavung des italienischen Volkes, das ab jetzt unter der Knute des deutschen Herrenmenschen leben muss. - Siggi Pop & Co werden die Italiener für ihren genialen Durchblick sofort öffentlich und andauernd loben, denn sie wollen nur eines: auf Kosten des deutschen Steuerzahlers möglichst schnell an die Macht kommen, am liebsten im Schlafwagen ...
  3. #3

    ...und der Spiegel macht mit!

    ..und verkneift sich tunlichst das Wichtigste an dieser eingeschleusten Figur: Monti hat Berge von Bildern, ist ein Mann aus Gold, (traritrarilateral) und studierte an der Universitaet in Yale......und Napolitano, der ihn "vollkommen demokratisch" in Amt und Wuerden setzte, studierte in Aspen...Wetten Sie haben nicht den Mut dies zu publizieren!
    http://www.youtube.com/watch?v=7tcdvHtMUPw
  4. #4

    Politikmüdigkeit

    Die Italiener sind mittlerweile erwacht. Sie mussten feststellen, dass Mario Monti Geisel der Parteien ist. Er kann nur durchsetzen, was ihm die Parteien im Parlament gnädigerweise gewähren. Eigentlich ist das ja Demokratie. Aber in Italien ist schon lange nichts mehr demokratisch. Nicht die technische Regierung, die nicht vom Volk gewählt wurde und nicht die ständigen Erpressungen der Parteien, Gesetze nicht durchzuwinken, die ihnen nicht genehm sind. Monti hatte keine Wahl. Die einzigen in Italien, die nichts zu melden haben, sind die Bürger. Die können ihn nicht erpressen. Also haben die jetzt die ganze Last abbekommen. Und wenn man genauer hinsieht, ist das natürlich nicht genug. Denn von 10 Unternehmen/Geschäften/Handwerkern müssen mittlerweile 5 aufgeben. Die Steuerlast ist zu hoch. Und die Wirtschaft steht still. Aber die Politiker beharren auf ihre hohen Diäten und ihre Privilegien, die die Bürger Millionen, ja Milliarden kosten. Da hilfts auch nichts, wenn Monti netterweise auf sein Gehalt verzichtet. Das macht den Bock auch nicht mehr fett. Und so wird der Schwarzhandel und die Steuerhinterziehung mehr denn je gefördert, obwohl sie ja augenfällig hart bekämpft wird. Man schaffts einfach nicht, in Legalität und als ehrlicher Steuerzahler zu arbeiten. Die Steuerbelastung liegt offiziell bei 47%, Da ist dann aber noch die Dunkelziffer, die dazugerechnet werden muss: Horrende Benzin-und Strompreise, kleine Abgaben, die in keiner Statistik auftauchen, die man aber bezahlen muss....keine Ahnung, wie das enden wird. Ich sehe der Entwicklung hier mit Sorge entgegen....Südblume
  5. #5

    Ich bin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er trat an als Retter Italiens, doch nach sechs Monaten im Amt hat Mario Monti einen schweren Stand. Der Premier muss um die kleinsten Reformschritte hart kämpfen, das Land kommt nicht voran. Montis Krampf zeigt das Dilemma der Euro-Krise.

    Mario Monti trifft bei Kampf gegen Krise in Italien auf Widerstand - SPIEGEL ONLINE
    kein Hasenfuß, aber wenn ich die täglichen Krisenmeldungen so lese ( gibt ja fast keine anderen Meldungen mehr ) dann wird mir Angst und Bange um meine Kinder und Enkel. Spanien Pleite mit 50 % arbeitslosen Jugendlichen. Italien ähnlich, Griechenland braucht nicht erwähnt zu werden. Portugal ebenfalls fett im Minus ohne Aussicht auf Erholung. Frankreich strauchelt bereits ein wenig. Die USA wollen, im Schulterschluß mit den Europäischen Pleitekandidaten, "mehr Wachstum" finanziert vom Deutschen Steuerzahler. Manchmal habe ich das Gefühl das die gesamte Welt nur noch auf Deutsches Geld scharf ist. Hoffentlich verheben wir uns da nicht und sind am Ende selbst dir Dummen. Ob Merkel dem Druck ewig standhalten kann? Die ganze EU ist mir inzwischen einfach nur noch ein Graus, wo sind die friedlichen Tage in meinem Land geblieben? Ich konnte schon immer überall hin in Urlaub und das bißchen Geldrumgewechsle hat sogar immer Spaß gemacht. Viel mehr "Vorteile" einer EU Mitgliedschaft sehe ich als Normalbürger nicht.
  6. #6

    Quadratur des Kreises

    Wenn man so Politiker hoert, insbondere Deutsche, ist eigentlich alles moeglich. Auf der einen Seite kann man die Steuern erhoehen und Ausgaben reduzieren und dabei gleichzeitig auch Wachstumsanreize setzen. Frau Merkel meint ja zum Beispiel man koenne auch das Wirtschaftswachstum erhoehen, ohne einen Cent dafuer auszugeben. Als Oekonom habe ich zwar bisher in der gesamten Literatur nichts gefunden, wie man das bewerkstelligt, aber offensichtlich soll man einen solchen Unsinn glauben. Frau Merkel meint ferner man muesse nur eifrig den Arbeitsmarkt liberalisieren und schon wuerden Unternehmen auch kraeftig Arbeitslose einstellen. Selbst wenn man glaubt, ein vereinfachter Kuendigungsschutz bspw. wuerde Jobs schaffen, dann wird wohl kein Unternehmer irgendjemanden einstellen, wenn er sich nicht sicher ist, dass dessen Leistung auch nachgefragt wird. Wenn Italien also ein Negativwachstum erzielt, was unweigerlich mit einer sinkenden Nachfrage einhergeht, warum sollte man dann mehr Leute einstellen? Das Gegenteil wird eher der Fall sein, was dann bei weniger Kuendigungsschutz zu mehr Arbeitslosigkeit fuehrt und dies wiederum zu steigenden Sozialausgaben und damit zu einer hoeheren Schuldenquote. Frau Merkel erliegt schlicht der abwegigen Idee, erst wird produziert und damit einhergehend auch Nachfrage geschaffen, frei nach dem Say'schen Theorem (oder Glaubenssatz aller Marktradikalen) jedes Angebot schafft sich selbst seine Nachfrage. Nur wenn man mit Unternehmen spricht, dann erzaehlen die eine ganz andere Geschichte, erst wenn man ueberzeugt ist, dass man seine Produkte absetzen kann, dann wird produziert. Wenn Unternehmen aber beobachten, dass die Maerkte zusammenbrechen, dann wird auch keiner investieren und Menschen einstellen. Die Unternehmererwartungen sind entscheidend und die werden durch Merkel'sches Geschwaetz eben auch nicht positiv. Es wird sich nichts bessern, bis man sich darauf besinnt, dass man wohl oder uebel Geld in die Hand nimmt und die Wirtschaften Europas ankurbelt und wenn das gelungen ist, kann man ueber Sparen nachdenken. Aber man sieht doch an DE, dass selbst wenn es gerade so noch laeuft, dass dann auch keine Kuerzungen vorgenommen werden und schon mal nie da wo es den Besserverdienenden wehtun koennte (bspw. voellig idiotische Agrarsubventionen, die dann auch noch groesstenteils an Grossgrundbesitzer und Agrokonzerne fliessen.).
  7. #7

    Es hieß einmal

    und es war eine Währungsunion zwischen Frankreich, Belgien, Italien, der Schweiz und Griechenland. Und Italien wird der Sargnagel für den €uro. Es dauert natürlich, aber es wird so kommen...
  8. #8

    EuroBonds an die Front

    Deutschland sollte von sich aus Euro Bonds (gemeinschaftliche Haftung fuer Schulden) anbieten, gegen garantierte Auflagen an die Suedlaender (vor allem Reformen und im Falle von Italien die Verpflichtung, die Mafia endlich ernsthaft zu bekaempfen). Damit danach Wahlkomiker a la Tsiparas diese Verpflichtungen nicht aufweichen koennen, sollten diese mit Garantien hinterlegt werden, wie z.b. Abtretung von Besteuerungsrechten oder staatlichen Immobilien. Jeder der die Bonitaet Deutschlands zur Staatsfinanzierung nutzen will, kann dies tun, aber nur gegen Garantien, wie einst von den Finnen vorgeschlagen.
  9. #9

    Zitat von suryasuryata Beitrag anzeigen
    ..und verkneift sich tunlichst das Wichtigste an dieser eingeschleusten Figur: Monti hat Berge von Bildern,
    Die berühmt-berüchtigte Bilderberg-Verschwörung. Alles ganz arg schlimm. Und so geheim. Und so pöse.
    Zitat von suryasuryata Beitrag anzeigen
    ist ein Mann aus Gold,
    Das ist ja schlimm.
    Zitat von suryasuryata Beitrag anzeigen
    (traritrarilateral) und studierte an der Universitaet in Yale
    und das ist ja so richtig schlimm.
    Zitat von suryasuryata Beitrag anzeigen
    ......und Napolitano, der ihn "vollkommen demokratisch" in Amt und Wuerden setzte, studierte in Aspen...
    Oh, auch ganz, ganz schlimm.
    Zitat von suryasuryata Beitrag anzeigen
    Wetten Sie haben nicht den Mut dies zu publizieren!
    Wette verloren.
    Zitat von suryasuryata Beitrag anzeigen
    http://www.youtube.com/watch?v=7tcdvHtMUPw
    Aber der ist jetzt wirklich lustig. Immer schön im Hintergrund ein paar leise, dumpfe Töne, die zusammen mit dem abgedunkelten Raum, der Lichtsetzung und dunkler Einrichtung bedrohliche Atmosphäre schaffen sollen.
    Und wie beweist er, dass die Bilderberger böse sind? Indem er sagt, dass Monti bei den Bilderbergern ist. Und weil er bei den Bilderbergern ist, ist er böse. Ein klassischer Zirkelschluss.
    Ja, so manipuliert man mal richtig professionell. Kann man auch, ohne Politiker zu sein.








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