Krise in Europa: Schmidt und Giscard warnen vor Nationalismus

dapdDeutsch-französische Einigkeit in der Krise: Helmut Schmidt und der französische Ex-Präsident Valéry Giscard d'Estaing beklagen mangelnde Solidarität in Europa. Griechenland dürfe die Euro-Zone nicht verlassen, sagte der Altbundeskanzler.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...852006,00.html
  1. #1

    Fehlentscheidung

    Aber meine!
    Ich bin am Tag nach dem konstruktiven Misstrauensvotum Kohls in die SPD eingetreten!
    Aus heutiger Sicht ein Fehler!
    Aus damaliger Sicht von heute betrachtet, vielleicht ein Fehler von Anfang an!
    Europa wäre ohne den Euro heute viel weiter!!
    Aber die katastrophalste Fehlentscheidung deutscher Politik seit dem 2. WK, lässt sich wohl heute nicht mehr rückgängig machen, leider!
    Machen wir das Beste draus!
  2. #2

    Europa ohne Griechenland?

    Eine niederträchtige Frage. Schon die Römer lernten von den
    Griechen. Und woher kommt unsere Kultur?
    Die monetäre Frage muss geklärt werden, aber ohne den
    Griechen vor den Kopf zu stossen,und sie mit dem Ausschluss aus der EURO Zone zu drohen.
  3. #3

    die alternden Herren

    wollen doch tatsächlich in der heutigen Zeit mitreden.Hätten sie in ihrer Amtszeit mehr für die EU gemacht, bräuchten sie heute nicht als Besserwisser auftreten. Meiner Meinung nach sollten sie ihre Altersruhe und die Pensionen geniesen solange sie können und in der Politik still halten.
  4. #4

    Krise und guter Rat der Alten..

    Guter Rat ist gefragt, und eine Loesung ist nicht praesentiert worden. Sicherlich ist Harmonie wuenschenswert, doch das bringt die Frage nach der akzeptablen Verteilung der Lasten. Da gewisse "Give and Take" sollte nicht dazu fuehren, dass deutsche Steuerzahlen geben und die anderen, insbesonders die Suedstaaten nehmen. Es ist doch wohl nicht zuviel verlangt, wenn Griechen und andere ihre eigenen Fehler korrigieren sollen, um in den Genuss von hohen Krediten zu kommen, und ohne Sicherheiten, ist die Rueckzahlung alles andere als sicher. In jedem Falle sind die deutschen Stuerzahler mit grossen Summen im Kasino, und es wird weiter gezockt ohne eine Moeglichkeit, das Spiel zu beenden. Es fehlt der Wille... Karl
  5. #5

    Vorgestriges Resume'!

    Da kann man nur staunen. Gesundes Eigeninteresse wird jetzt als "Nationalismus" inkriminiert. Griechenland "darf" die EU nicht verlassen. Ja - solange die "anderen" zahlen = alles paletti.
    Ach - wie glücklich müssen wir sein , jetzt alles EU-konform teilen zu dürfen. Unter dem lähmenden Verwaltungswahn Brüssel's und der staatlichen Abzockerbande Berlin's dienen zu müssen.
    Keiner braucht den Wasserkopf Brüssel, und die linke undemokratische Multicolorregierung in Berlin.
    Da kann es nur mehr abwärts gehen-da können die alten Herren schwafeln, soviel sie möchten.
    Der Rubikon ist schon überschritten!
  6. #6

    Europa

    Es wird Zeit, dass die 'aktiven' Politikern erkennen, dass sie die verdammte Pflicht haben Europa zusammen wachsen zu lassen anstatt auf populistischen Ressentiments zu surfen und auf den nächsten Wahltag zu schielen.
  7. #7

    Recht hat er.

    Nationalistische Tendenzen sind nicht akzeptabel.
    Die Banken gehören reguliert und in die Schranken verwiesen.
    Die Konjunktur kommt automatisch wenn die ersten beiden Steps erledigt sind. (Weil sich Vertrauen einstellt.)
    Aber Merkel?
    Da braucht es wohl einen anderen A.... in der Hose.
    .
  8. #8

    Ja, sie haben recht!

    Bankenrettung, ESM, direkt oder indirekt , Austritt, Rausschmiss Griechenlands...., ich kann es nicht mehr hören.
    Unsere derzeit regierenden Politiker haben nur eine alternativlose Antwort: Die Errichtung einer eigenen Bank namens ESM:
    Artikel 32
    Rechtsstatus, Vorrechte und Befreiungen ...
    (9) Der ESM ist von jeglicher Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht,
    die nach dem Recht eines ESM-Mitglieds für Kreditinstitute,
    Finanzdienstleistungsunternehmen oder sonstige der
    Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht sowie der Regulierung
    unterliegende Unternehmen gilt, befreit.
    Alles was sie tun ist alternativlos, es gibt keine öffentliche Diskussion, das Wort Konjunkturprogramm ist aus den Wortschatz gestrichen, es geht nur noch um Kreditwürdigkeit und eine fast manischen Sparzwang. Wieso nicht offensiv vorgehen, wie von vielen namhaften Ökonomen gefordert, Konjunkturprogramme statt Sparzwang? Warum wird Griechenland derzeit so vorgeführt? Ist das der Wunsch unserer derzeit regierenden Politiker, soll das Volk ein Feindbild finden? So kann es nicht weiter gehen, denn die Rechnung zahlen nicht die Politiker, sondern jeder einzelne von uns, egal aus welchem Mitgliedsstaat der Eu wir stammen. Griechenland wird zum sparen verdonnert und Deutschland nimmt munter weiter Kredite auf um seinen Verpflichtungen nachkommen zu können. Das kann doch nur heißen, die Griechen merken die Auswirkungen der Politik sofort und wir dann halt später! Ohne Blessuren wird es wohl nicht mehr gehen, aber es sollte ein Umdenkungsprozess stattifnden und dabei könnte möglicherweise das Beispiel Island einen Weg aufzeichnen: Schutz der kleinen Sparer, Schutz der wenig Verdiener und eine gerechte Verteilung der Lasten, zudem eine Regulierung der Bankenlandschaft durch den Markt, indem man marode Banken bankrott gehen lässt und dabei den kleinen Sparer schützt. Das alles wäre wahrscheinlich effizienter als alle jetzt geplanten Maßnahmen und würde wohl weniger Geld kosten. Die Schreie nach dem Austritt / Rauswurf Griechenlands sind populistisch und überhaupt keine Hilfe zur Bewältigung der Kriese.
  9. #9

    Ich warte auf ein sachliches Argument

    Ich erwäge Strafanzeige wegen Verfassungsfeindlichkeit gegen den Bürger Helmut Schmidt.

    In 20 Jahren habe ich kein einziges nachvollziehbares ARGUMENT gehört, das die Erfindung der EU rechtfertigt. Auch kein einziges logisches ARGUMENT für die Umwandlung der einst perfekten und kostenlosen Freihandelszone EWG in eine politische Geld-Union. Ich höre nur leeren Politsprech auf dem Niveau primitiver Zahnpastareklame, der meine durchschnittliche (!) Intelligenz täglich beleidigt.

    Wenn neuderdings die ältesten der alten EU-Propagandisten sogar die Nazi-Keule ausgraben, dann ist dieses Totschlag-"Argument" der beste Beweis für die staatsfeindliche Gesinnung der EU. Nationalstaaten sind souveräne Rechtsstaaten auf Basis demokratischer nationaler Verfassungen. Wer die unterwandern oder gar abschaffen will, ist verfassungsfeindlich und ein Fall für die Strafjustiz.

    Warum arbeiten die Staatsanwälte noch nicht? Müssen freie Bürger unseres Nationalstaats tatsächlich erst eine Flut von Strafanzeigen erstatten?