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Krise der US-Universitäten: Deutsche Forscher wollen heim

CorbisMehr Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen: Die USA sind das beliebteste Auswandererland für Deutschlands Forscherelite. Tausende Wissenschaftler arbeiten in den Staaten. Doch trotz aller Kritik kehren immer mehr deutsche Spitzenleute zurück - aus handfesten Motiven.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...817869,00.html
  1. #1

    Ja, was denn nun??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen: Die USA sind das beliebteste Auswandererland für Deutschlands Forscherelite. Tausende Wissenschaftler arbeiten in den Staaten. Doch trotz aller Kritik kehren immer mehr deutsche Spitzenleute zurück - aus handfesten Motiven.

    Krise der US-Universitäten: Deutsche Forscher wollen heim - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Thema des Karrierespiegels am 5.3.2012
    Wissenschaftler in Nöten: Jung, talentiert, frustriert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL

    Junge Nachwuchstalente flüchten ins Ausland.

    Im heutigen Artikel strömen die Talente wieder zurück, ich bin auf Grund der !80 Grad Kehren der Spiegelmannschaft verwirrt.
  2. #2

    glaub ich nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen: Die USA sind das beliebteste Auswandererland für Deutschlands Forscherelite. Tausende Wissenschaftler arbeiten in den Staaten. Doch trotz aller Kritik kehren immer mehr deutsche Spitzenleute zurück - aus handfesten Motiven.

    Krise der US-Universitäten: Deutsche Forscher wollen heim - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    sie wollen heim, wenn sie was abgreifen können. das ist der punkt. von mir aus können sie auch dort bleiben, wo sie hin wollten.

    dass diese exzellenziniziative angeblich stellen geschaffen hat, ist wohl ein märchen. von guten freunden weiß ich ziemlich genau, dass diese iniziativen keine einzige dauerstelle deutschlandweit geschaffen hat, sondern nur befristete stellen auf denen man älter werden kann. danach ist wieder essig. so gehts aber nicht.
  3. #3

    Ich würde mal sagen, es sieht hüben wie drüben nicht besonders gut aus... Allerdings sind die USA nicht das einzige Land, in das sich viele flüchten - auch in der Schweiz arbeiten zum Beispiel viele Deutsche, bei luxuriöser Bezahlung...
  4. #4

    Zitat von Diwoka1 Beitrag anzeigen
    Thema des Karrierespiegels am 5.3.2012
    Wissenschaftler in Nöten: Jung, talentiert, frustriert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL

    Junge Nachwuchstalente flüchten ins Ausland.

    Im heutigen Artikel strömen die Talente wieder zurück, ich bin auf Grund der !80 Grad Kehren der Spiegelmannschaft verwirrt.
    "Wer es geschafft hatte, eine internationale Spitzenposition zu ergattern, der blieb im Ausland, wissend, dass er ähnlich gute Bedingungen in Deutschland nicht vorfinden würde"
    Die Leute gerade mit ihren mickrigen DAAD Stipendien finden halt einfach keine Spitzenposition oder versuchen es erst gar nicht, weil sie sich keine Chancen ausrechnen. Dazu kommt die Sprachbarriere, Kultur, Famile daheim, das wiegt oft die Nachteile in Deutschland auf. Zu meiner Zeit waren DAAD Stipendien unter 50k$ im Jahr, nicht viel bei den US Mieten etwa in Kalifornien. Das sind ja promovierte Wissenschaftler, die da auf DAAD Kosten ihre zwei Jahre verbringen, keine Studenten. Da ist die Ernuechterung oft gross und es ist sicher oft bequemer, in Deutschland in gemachte Bett zu huepfen bei der derzeitigen Konkurrenzsituation.
  5. #5

    .............

    iich verstehe jeden der nach dem Studium Deutschland verlassen hat, auch wenn es meine Steuern gekostet hat- aber nun bitte beißt Euch auch dort wo Ihr Euren Grips hin getragen habt, durch. Es heißt in guten wie in schlechten....
  6. #6

    Wollen Sie wirklich?

    Meine Erfahrung ist, dass deutsche Forscher aus persönlichen Gründen erwägen, die USA zu verlassen, um zurück nach Deutschland zu kehren.

    Die Situation an deutschen Unis sind da weniger überzeugend. Ich bin 2011 aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt, um an eine sogenannte Elite-Universität zu arbeiten. Für Leute, die Hierarchie und Bürokratie mögen, ist das vielleicht eine Option, anderen würde ich davon abraten. Ich konnte, den Fehler gutmachen und bin jetzt wieder in den USA.
  7. #7

    Deutschland.....

    hat vielleicht aufgeholt, was Programme für Nachwuchswissenschaftler angeht. Man müsste sie aber gar nicht zurück holen, wenn man sie erst nicht verlieren würde. Dass in einem Land der Denker ein naturwissenschaftlicher Doktorand knapp über der Armutsgrenze verdient und bei 50 Wochenstunden 20 Tage Urlaub im Jahr hat wird in dem Artikel leider nicht erwähnt..........
  8. #8

    Zitat von Diwoka1 Beitrag anzeigen
    Thema des Karrierespiegels am 5.3.2012
    Wissenschaftler in Nöten: Jung, talentiert, frustriert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL

    Junge Nachwuchstalente flüchten ins Ausland.

    Im heutigen Artikel strömen die Talente wieder zurück, ich bin auf Grund der !80 Grad Kehren der Spiegelmannschaft verwirrt.
    Keine 180°-Kehre, sondern nur der Hinweis, dass die USA zunehmend weniger attraktiv sind. Die Akademiker gehen trotzdem in großer Zahl ins Ausland. Nur eben immer mehr nach England, Kanada, Australien, Japan, Singapur usw.

    Insofern nur auf den ersten Blick ein Widerspruch.
  9. #9

    Hauptproblem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen: Die USA sind das beliebteste Auswandererland für Deutschlands Forscherelite. Tausende Wissenschaftler arbeiten in den Staaten. Doch trotz aller Kritik kehren immer mehr deutsche Spitzenleute zurück - aus handfesten Motiven.

    Krise der US-Universitäten: Deutsche Forscher wollen heim - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Das Hauptproblem ist der starre Tarifrahmen hier. Der Rückwanderstrom ist auch überschaubar, denn die großen Privathochschulen in den USA
    haben noch immer genügend Mittel für Spitzenforschung.
    Man sollte hier endlich etwas marktwirtschaftlicher denken. Eine W2-Professur für Juristen ist ok. Aber Ingenieure sollten dann wenigstens W6 sein. Deutschland lebt nicht von Soziologen sondern von der Industrie.








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