Wenn Sie etwas intellektuell nicht nachvollziehen können, muss das nicht unbedingt am Anlass Ihrer Meinungsäußerung liegen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass sich Artgenossen unter bestimmten Umständen erkennen. Sie, Herr Grashoff, reagieren offenbar positiv, wenn Phrasen gedroschen werden.
Und bezüglich ihrer psychologischen Auslassung möchte ich anmerken, dass es Menschen gibt, die nach einem jahrelangen Fachstudium in der Beurteilung von menschlichem Verhalten sehr, sehr vorsichtig sind, bevor sie sich dazu ungern in der Öffentlichkeit äußern. Wenn Sie hier frisch und fröhlich mit Diagnosen um sich werfen, entwickeln Sie damit ein deutliches Bild über Ihre eigenen Fähigkeiten, nicht mehr und nicht weniger.
Da muss ich mir doch mal die Augen reiben. Wo habe ich so argumentiert? Bitte zitieren!
Sie wischen mal eben so eine Unzahl von menschlichen Tragödien beiseite. Meinen Sie, Abertausende von Parteiaustritten hätten keine guten Gründe dafür gehabt? Das wollen Sie für sich selbst ausnutzen?
Das ist Menschenverachtung pur.
Ach so. Sie wollen im weißen Kittel dabeistehen und kluge Sprüche für etwas abgeben, was Sie gar nicht betrifft? Der Volksmund äußert sich in Deutschland zu solchem Verhalten ziemlich drastisch:
„Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Ausland sind.“



