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Krise der Linken: Gysis Triumph

Getty ImagesOskar Lafontaine hat den Machtkampf der Linken zwar gewonnen. Er konnte Dietmar Bartsch als neuen Vorsitzenden verhindern. Doch der wahre Sieger ist Gregor Gysi: Ohne den Fraktionschef läuft in Zukunft gar nichts in der Partei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836686,00.html
  1. #1

    Hoffnung

    Ich habe die kleine Hoffnung, dass es zur Spaltung der Partei kommt und zwar in die Westsekte, in der sich Personenkultfans und Ideologen sammeln und in eine linke, demokratische, pragmatische Partei, die ihren Schwerpunkt im Osten hat. Das sage ich als "Westler" und ehemaliger HartzVI-Empfänger. Die Linke ist so wie sie ist nicht wählbar. Außerdem wäre es doch eine hübsche Ironie der Geschichte, wenn man den Altkadern der ehemaligen SED sagen könnte: Wenns euch nicht passt, dann geht doch nach drüben(nach Westen)....Frau Wagenknecht ist ja schon dort.....
  2. #2

    seltsame überschrift

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Oskar Lafontaine hat den Machtkampf der Linken zwar gewonnen. Er konnte Dietmar Bartsch als neuen Vorsitzenden verhindern. Doch der wahre Sieger ist Gregor Gysi: Ohne den Fraktionschef läuft in Zukunft gar nichts in der Partei.

    Kommentar zur Krise der Linken: Gysi ist der Gewinner - SPIEGEL ONLINE
    wie kann einer etwas gewinnen wenn eigentlich jeder verloren hat? ein gewinn auf kosten einer partei ? ein gewinn zur stärkung des ego ?
    zuviele uneinsichtige in der partei, egomanen und möchtegern und assimilierte wie in den anderen volksparteien.
    jasager sind beliebig.
    da wird man sich wohl oder übel anderweitig umschauen müssen
  3. #3

    Erfolgreicher Generations-Wechsel

    Gregor Gysi hat eine verzagte Rede gehalten und damit innerparteiliches Standing verloren.
    Oskar lafontaine hatte in seiner fulminanten Rede den Parteitag hoch gerissen und wurde hierfür mit standing Ovations belohnt.
    Der Generations-Wechsel in der LINKEN-Führung hat danach gut geklappt.
  4. #4

    Riexinger - alles andere als ein Reformer

    [QUOTE=sysop;10294498]Oskar Lafontaine hat den Machtkampf der Linken zwar gewonnen. Er konnte Dietmar Bartsch als neuen Vorsitzenden verhindern. Doch der wahre Sieger ist Gregor Gysi: Ohne den Fraktionschef läuft in Zukunft gar nichts in der Partei.

    Kommentar zur Krise der Linken: Gysi ist der Gewinner - SPIEGEL ONLINE[/QUOT

    Die Linke hat verloren - Schade aber auch!
    Mit Riexinger haben sie sich einen ewig gestrigen an die Spitze gewählt. Als ob sie nicht schon mit Ernst eine sehr schlechte Wahl getroffen hätten, gestern haben sie noch einen drauf gesetzt.
    Der Untergang ist mit Riexinger Programm!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zitat:Die West-Linken brauchen den Osten zum Überleben sehr viel mehr als umgekehrt.

    Kommentar zur Krise der Linken: Gysi ist der Gewinner - SPIEGEL ONLINE

    Die Linken brauchen sich allgemein, damit dieses Land nicht
    komplett den Bach runtergeht.
    Geht die Linke im Westen unter, geht auch die Linke im Osten unter
    und umgekehrt.
    Dieses Land ist nur noch zu retten, wenn die Linke immer stärker wird und die anderen Parteien entmachtet werden.
  6. #6

    Nicht mehr zu helfen

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Gregor Gysi hat eine verzagte Rede gehalten und damit innerparteiliches Standing verloren.
    Oskar lafontaine hatte in seiner fulminanten Rede den Parteitag hoch gerissen und wurde hierfür mit standing Ovations belohnt.
    Der Generations-Wechsel in der LINKEN-Führung hat danach gut geklappt.
    Wer spricht hier? Die "aktuelle Kamera"? Der Beitrag trieft ja geradezu von den Gegensätzen in der Partei. Lafontaine - super, Gysi - verzagt. Schon dieser Kommentar spiegelt doch die gespaltene Situation. Nach allen Berichten, hat bei Lafontaine die eine Hälfte, bei Gysi die andere Hälfte gejubelt...Einfach so zu tun als wäre die Wahl einmütig verlaufen zeugt schon von erheblichem Realtiätsverlust und ist schlicht peinlich, wer dieeigenen Probleme verleugnet, kann nicht die Probleme der Gesellschaft lösen.
  7. #7

    Zitat von antwortgeber Beitrag anzeigen
    Ich habe die kleine Hoffnung, dass es zur Spaltung der Partei kommt und zwar in die Westsekte, in der sich Personenkultfans und Ideologen sammeln und in eine linke, demokratische, pragmatische Partei, die ihren Schwerpunkt im Osten hat. Das sage ich als "Westler" und ehemaliger HartzVI-Empfänger. Die Linke ist so wie sie ist nicht wählbar. Außerdem wäre es doch eine hübsche Ironie der Geschichte, wenn man den Altkadern der ehemaligen SED sagen könnte: Wenns euch nicht passt, dann geht doch nach drüben(nach Westen)....Frau Wagenknecht ist ja schon dort.....
    Das Ding mit der Ironie ist nicht so hübsch, dass man es kommentieren müsste.

    Aber dass die LINKE nicht mehr wählbar wäre, kann ich nicht nachvollziehen. Weit ausgeholt: nachdem sich die eingesessene SPD nach der Wende geweigert hatte, die geeigneten (SPD-orientierten) SED-Mitglieder aufzunehmen, waren die PDS die zwangsläufige Folge und damit die Spaltung zwischen SPD und PDS besiegelt. Mit der Gründung der LINKEN wurde der Gegensatz zur SPD noch deutlicher: SPD eine Partei mit Regierungsambitionen in Bund und Ländern (Schröder, Wowereit, Platzek u.a.) dagegen Linke als Oppositionskraft im Bundestag, die alle linken Ziele und Ideale ansprechen kann. Sowas ist für einen West-Hartz4ler nicht wählbar?
  8. #8

    Wie in alten K-Gruppen Zeiten:-))

    6 Linke 8 Fraktionen/Splitter-Gruppen und alle haben den allein seligmachenden RICHTIGEN Ansatz. Jeder der anders Denkt ist ein Revisionist oder noch schlimmer ein "Feind der Arbeiterklasse3!"
    .
    Marxisten, Leninisten,Trotzkisten Stalinisten, gegen Sozialdemokraten, Pragmatiker, Anarchisten......
    .
    Wann hört die organisierte "Linke" entlich einmal auf sich selbst zu zerlegen und Politik FÜR ihrer Zeilgruppe zu machen. Jeder Versuch von der Pariser Kommune bis heute ist an den Funktionären gescheitert!
    .
    Die Grundidee ist ja brauchbar, wenn das Bodenpersonal besser wäre :-)
    .
    Gruss
    Sikasuu
    (Heimatloser Linker)
    .
    Ps. Wer Parallelen zur christlichen Kirche findet hat recht und darf sie behalten:-)
  9. #9

    Quatsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Oskar Lafontaine hat den Machtkampf der Linken zwar gewonnen. Er konnte Dietmar Bartsch als neuen Vorsitzenden verhindern. Doch der wahre Sieger ist Gregor Gysi: Ohne den Fraktionschef läuft in Zukunft gar nichts in der Partei.

    Kommentar zur Krise der Linken: Gysi ist der Gewinner - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe am Fernseher noch nie eine so erfrischende und niveauvolle Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Richtungen einer Partei gesehen wie gestern. Es war ein großer intelektueller Spaß zu sehen, wie hier auf hohem Level "gefochten" wurde mit einem hervorragenden Egebnis: Die Partei hat sich zum Wohle der politischen Ausgewogenheit in der Republik zusammengescheißt, stärker als je zuvor.
    Die Linke wird hier mindestens als Kontrollfunktion gebraucht, damit die anderen Parteien nicht gemeinsam und unbeobachtet den Bürger übers Ohr hauen können. Nur die Linke ist bisher unbespechlich und glücklicherweise nicht in einem Spendenverhältnis zum Kapital. Nur die Linke schützt uns - so gut sie kann - z.B. vor dem Privatisierungswahnsinn der anderen Parteien. Nur die Linke steht überzeugend für die Bedürfnisse des "kleinen Bürgers".








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