..allzu lange im eigenen Ruhm sonnen, ohne sich auf die basics zu besinnen. Blackberry hatte soviel Erfolg, weil sie eben wussten, was ihre Kunden brauchten und wollten. Als dann das Produkt soweit war, dass es nicht beliebig austauschbar geworden war, beschränkte man sich auf Strategiegeschäfte und branding. Die Fragestellung an den UNABHÄNGIGEN Endanwender blieb aus und damit die Innovation. Aber diese Arroganz ist ein altbekanntes Phänomen und trifft nicht nur RIM. Wenn Unternehmen satt sind, funktionieren sie nicht mehr im Sinne des Erfinders. Das liegt dann meist weniger an der Belegschaft (die ja schon unter Beweis gestellt hatte, dass sie einmaliges schaffen können), sondern meist am System der Beteiligung durch Dritte (z.B. Banken, Wertpapierinhaber), die unternehmerische Risiken nicht mehr tragen wollen.

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