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Krise bei Blackberry: Absturz eines Handy-Pioniers

Millionen Kunden leiden unter Technik-Problemen,*jetzt rebellieren auch noch*die Aktionäre: Dem Blackberry-Hersteller Research in Motion geht es immer schlechter, manche Anteilseigner wollen das Unternehmen*gar zerschlagen. Ein Blick*in die Zukunft des einstigen Smartphone-Stars.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...791587,00.html
  1. #1

    Tja, so geht es allen, die sich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Millionen Kunden leiden unter Technik-Problemen,*jetzt rebellieren auch noch*die Aktionäre: Dem Blackberry-Hersteller Research in Motion geht es immer schlechter, manche Anteilseigner wollen das Unternehmen*gar zerschlagen. Ein Blick*in die Zukunft des einstigen Smartphone-Stars.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...791587,00.html
    ..allzu lange im eigenen Ruhm sonnen, ohne sich auf die basics zu besinnen. Blackberry hatte soviel Erfolg, weil sie eben wussten, was ihre Kunden brauchten und wollten. Als dann das Produkt soweit war, dass es nicht beliebig austauschbar geworden war, beschränkte man sich auf Strategiegeschäfte und branding. Die Fragestellung an den UNABHÄNGIGEN Endanwender blieb aus und damit die Innovation. Aber diese Arroganz ist ein altbekanntes Phänomen und trifft nicht nur RIM. Wenn Unternehmen satt sind, funktionieren sie nicht mehr im Sinne des Erfinders. Das liegt dann meist weniger an der Belegschaft (die ja schon unter Beweis gestellt hatte, dass sie einmaliges schaffen können), sondern meist am System der Beteiligung durch Dritte (z.B. Banken, Wertpapierinhaber), die unternehmerische Risiken nicht mehr tragen wollen.
  2. #2

    Hm

    Schade! Denn ich bin mit meinem BB sehr zufrieden, aber die Trägheit von RIM ist schon zu spüren!

    Um einem meiner "Vorredner" das Wort zu reden: Der Untergang ist da, wenn Kapitalhaie in die Firma einbrechen! - Warum die überhaupt BWL studiert haben müssen, bleibt mir bis heute schleierhaft ... Einfach nur stumpfe Ignoranten!
  3. #3

    Was zu erwarten war

    Kurz zusammengefasst: musste so kommen. Geräte sind softwaremäßig veraltet und sehr unkomfortabel. Hatte zwei komplette Abstürze (BB9900) in den letzten zwei Wochen. Einen BB kann man nicht einfach wie ein iPhone oder einen Androiden wiederherstellen. Das ist alles harte Handarbeit.

    Für BBs gibt es wenige Apps. Die meisten die es gibt sind deutlich bis extrem viel teurer als die Pendants für iPhones oder Androiden. Dann der sonnige Humor von BB: jetzt hat man eh schon sehr wenige Apps im Angebot und jetzt laufen viele wichtige Apps nicht unter dem neuen OS7.
    Man merkt auch, dass die Entwickler nur noch mit sehr gebremster Energie für BB entwickeln.

    Der Hauch des Todes liegt über BB - mal übertrieben formuliert. Mehr noch als bei Nokia. Ich kenne Windows Phone 7 ganz gut und halte es für mit das eleganteste und am besten zu bedienende mobile OS, das in manchen Punkte Apples iOS zumindest ebenbürtig ist.
  4. #4

    Zeit, den Blackberry in die Tonne zu kloppen und auf ein iPhone zu wechseln."

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Millionen Kunden leiden unter Technik-Problemen,*jetzt rebellieren auch noch*die Aktionäre: Dem Blackberry-Hersteller Research in Motion geht es immer schlechter, manche Anteilseigner wollen das Unternehmen*gar zerschlagen. Ein Blick*in die Zukunft des einstigen Smartphone-Stars.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...791587,00.html
    iGude
    mittelfristig wird der Markt sich zweiteilen.
    In der collen Jungs und Mädels, die auf Apple schwören
    und auf die, die im Leben zu kurz gekommenen, die mit Android Handys zum Ausdruck bringen möchten, daß sie nicht zum Establishment gehören und wohl auch nie dazu gehören werden.
  5. #5

    Hoffentlich ...

    hat das Ganze von den Dividende-Gierhälsen in Kanada keine Auswirkungen auf das RIM-Entwicklungszentrum in Bochum!

    Seinerzeit hatten ja die NOKIA-Lutscher - trotz riesiger Milliardengewinne - unbedingt gemeint, das in Bochum produzierende Hochqualitätswerk schließen zu müssen, weil sie glaubten, mit "ultra-motivierten 300-€-Knechten" in Rumänien besser produzieren zu können - und so die etwa 2.200 Arbeitplätze - von einst kanpp 4.500 - im Jahre 2008 vernichteten.

    RIM hatte die Chance erkannt, das in Bochum genug wirklich gutes Entwicklung Know How aus Nokia-Altlasten vorhanden ist, um dort schonbald wieder 400 Arbeitsplätze im Adäquat-Gehaltsbereich anzusiedeln.

    Hoffenlich fallen die jetzt schon wieder wg, bloß weil ein paar "Dividende-Heuschrecken" in Kanada nicht den Rand voll kriegen können! :-((
  6. #6

    Vorbei

    ...mit RIM. Diesen Rückstand holen die nicht mehr auf. Smartphones sind eben primär Software-Produkte und hosts für Öko-Systeme und ein Fokussieren auf den winzigen Business-Markt ungeeignet um Renditen zu erlösen, mit denen ein Unternehmen eine solch kostspielige Entwicklung finanzieren könnte. RIM Puts...!?
  7. #7

    Mobiltelefon-Probleme

    Millionen Kunden leiden weniger unter Technik-Problemen, sondern unter Gesundheitsschäden, die Mobiltelefone verursachen (und in der Handy-Werbung natürlich nirgends auftauchen).

    http://www.youtube.com/watch?v=4eXr85efl_8
  8. #8

    Möchtegerns und Checker

    Zitat von wanderprediger Beitrag anzeigen
    iGude
    mittelfristig wird der Markt sich zweiteilen.
    In der collen Jungs und Mädels, die auf Apple schwören
    Weil sie nicht rechnen können und sich gerne verarschen lassen..

    BTW: Was ist coll?

    Zitat von wanderprediger Beitrag anzeigen
    und auf die ... mit Android Handys
    Also diejenigen, die sich nicht verarschen lassen und deshalb bemerkt haben, dass man z.B. bei Samsung weit mehr Leistung für das gleiche Geld bekommen kann.

    Oder eben z.B. bei HTC wesentlich weniger für das bezahlen muss, was bei Apple richtig ins Geld geht.
  9. #9

    34345345345

    Zitat von wanderprediger Beitrag anzeigen
    iGude
    mittelfristig wird der Markt sich zweiteilen.
    In der collen Jungs und Mädels, die auf Apple schwören
    und auf die, die im Leben zu kurz gekommenen, die mit Android Handys zum Ausdruck bringen möchten, daß sie nicht zum Establishment gehören und wohl auch nie dazu gehören werden.
    ist ja schon albern, diese Gruppenzugehörigkeit über ein Betriebssystem zu zeigen.

    aber nehmen wir mal an, ich wollte durch Verwendung eines Betriebssystems mit zugehörigem Biotop irgendwas über meine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen, erste Priorität hätte auf keinen Fall in der selben Schublade wie sie zu landen.








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