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Krise*in Gelsenkirchen: Schalke*trennt sich sofort von Magath

Die Ära Magath bei Schalke ist nach nicht einmal zwei Jahren beendet. Der Aufsichtsrat hat die Trennung von dem*Trainer und Manager beschlossen. Magath war zu der Sitzung gar nicht mehr erschienen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...751243,00.html
  1. #90

    Ist das tatsächlich so?

    Zitat von Kalix Beitrag anzeigen
    Ich denke, die Anwälte von Magath sehen der juristischen Auseinandersetzung mit S04 sehr gelassen entgegen. Magath hat keinen Arbeitsvertrag als Angestellter; sein Vertrag unterliegt nicht dem Arbeitsrecht, sondern dem Vertragsrecht; er ist nicht Angestellter, sondern Arbeitgeber. ...
    Sind Sie sicher, dass es sich so verhält? Ist Magath nicht doch leitender Angestellter? Auch der Geschäftsführer einer GmbH oder der Vorstandsvorsitzende einer AG haben üblicherweise einen befristeten Vertrag. Sie üben ihre Tätigkeit im Auftrag des 'Unternehmers' aus, der z.B. der Firmeneigentümer sein kann oder durch den Aufsichtsrat repräsentiert wird, sind aber selbst keine 'Arbeitgeber'. Der Kompetenzrahmen ist klar abgesteckt und sie sind Weisungsempfänger. Ich bin mir nicht sicher, ob hier nicht auch arbeitsrechtliche Aspekte zu berücksichtigen sind...
  2. #91

    Tschüss Schalke - Sorry Neuer, Höwedes, Farfan und Raul etc.

    Alles hat ein Ende - nur die Wurst hat keins, weil Herr Tönnies nämlich das Schrecken ohne Ende ist. Toll gemacht, ihr Aufsichtsrat- und Vorstandstypen. Klar wäre die Meisterschaft super. Aber man könnte zur Abwechselung durchaus mal mit dem Erreichten zufrieden sein - worum uns andere Fans übrigens beneiden. Das war bei Rangnick so und bei Slomka nicht anders. Nun also Magath. Gut. Ich habe aber - was ich nie geglaubt hätte - echt keine Lust mehr und geh jetzt mal woanders Fußball gucken. Sowas kann man einfach nicht weiter unterstützen. Meine Geduld ist überstrapaziert.
  3. #92

    kein Titel

    Zitat von Kalix Beitrag anzeigen
    Magath war Trainer, Manager und Mitglied des Vorstandes; d.h. selbst wenn Magath unterschrieben hat, dass Transfers über 300.000 € durch den Aufsichtsrat genehmigungspflichtig sind, dürfte dieser Absatz zu 90% unwirksam sein. Lt. Bundesarbeitsgericht reicht es nicht aus, einem Angestellten durch Arbeitsvertrag zu einem leitenden Angestellten ausserhalb der Tarifrechte zu machen, er muss neben einem entsprechenden Gehalt auch die entsprechenden Befugnisse haben.
    Das klingt bei oberflächlicher Lektüre kompetent, aber ohne Jurist zu sein erscheint es mir fragwürdig, dass ein Anstellungsvertrag oder was auch immer geltendes Recht aufheben kann und letztlich ist die Vereinssatzung nichts anderes als das. Tja, und dann gibts beim S04 ja immerhin auch noch den einen oder anderen Anwalt, schwer zu glauben, dass die alle nicht wissen, was sie tun.
  4. #93

    Ein Leben lang die Narrenknappe an

    Ich denke, in der Bundesliga wird mit Trainern inzwischen umgegangangen wie mit einer-x-beliebigen Ware.
    Nehmnen wir zur Illustrationszwecken einmal Lebensmittel, so z.B Fleisch oder besser gleich Hackfleisch. Tönnies muss ein starker Trainer wie Magath so sauer aufgestoßen sein wie Packung Hackfleisch, die ihr Verfallsdatum überschritten hat.

    Was tun? Da ist guter Rat teuer. Man könnte das Hackfleisch natürlich neu abpacken, umetiketieren und den arglosen Konsumenten als Frischware verkaufen. Auf diesen Weg wollte sich Tönnies diesmal aber nicht begeben. Insbesondere die Fankurve des FC05 (copyright Carmen Thomas) fand Magath schon länger ungenießbar. Es wäre ihnen wohl übel aufgestoßen, hätte Tönnies ihnen das Produkt Magath weiter schmackhaft machen wollen.

    Blieb also nichts anderes als das Produkt aus dem Regal zu nehmen und neu zu ordern. Hier war Tönnies dann ausnahmsweise einmal konsequent.

    Die Ironie an der Geschichte ist, dass Tönnies nun dafür mitsamt seinem überaus honorigen Verein vor Gericht gezerrt wird.
    In der Vergangenheit dagegen hat er sich für das Umetikettieren entscheiden und ist ebenfalls vor dem Kadi gelandet.

    Fazit: Wie Tönnies es auch macht, er macht es verkehrt. Insofern gibt es keinen Präsidenten, der besser zu diesem Verein passen würde.
  5. #94

    Fraglich ist und bleibt warum man Quälix erst geholt, und - zurecht - mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet hat.

    Dass Magath sich von niemandem reinreden lässt, war doch von Anfang an vollkommen klar ! Das und seine Ignoranz gegenüber externer Kritik ist doch gerade seine Stärke ...!

    M.E, liegen die Ursachen - ähnlich übrigens wie in München - an der selbstherrlichen Eitelkeit der handelnden Personen im Vorstand.

    Es darf eben nicht sein, daß Leute wie van Gaal oder Magath den Bonzen und "white collars" die Show stehlen . Dann schon lieber absteigen ...!
  6. #95

    zu streng

    Zitat von gogard Beitrag anzeigen
    Ich denke, in der Bundesliga wird mit Trainern inzwischen umgegangangen wie mit einer-x-beliebigen Ware.
    Nehmnen wir zur Illustrationszwecken einmal Lebensmittel, so z.B Fleisch oder besser gleich Hackfleisch. Tönnies muss ein starker Trainer wie Magath so sauer aufgestoßen sein wie Packung Hackfleisch, die ihr Verfallsdatum überschritten hat.

    Was tun? Da ist guter Rat teuer. Man könnte das Hackfleisch natürlich neu abpacken, umetiketieren und den arglosen Konsumenten als Frischware verkaufen. Auf diesen Weg wollte sich Tönnies diesmal aber nicht begeben. Insbesondere die Fankurve des FC05 (copyright Carmen Thomas) fand Magath schon länger ungenießbar. Es wäre ihnen wohl übel aufgestoßen, hätte Tönnies ihnen das Produkt Magath weiter schmackhaft machen wollen.

    Blieb also nichts anderes als das Produkt aus dem Regal zu nehmen und neu zu ordern. Hier war Tönnies dann ausnahmsweise einmal konsequent.

    Die Ironie an der Geschichte ist, dass Tönnies nun dafür mitsamt seinem überaus honorigen Verein vor Gericht gezerrt wird.
    In der Vergangenheit dagegen hat er sich für das Umetikettieren entscheiden und ist ebenfalls vor dem Kadi gelandet.

    Fazit: Wie Tönnies es auch macht, er macht es verkehrt. Insofern gibt es keinen Präsidenten, der besser zu diesem Verein passen würde.
    er hat doch gesagt, er schaue den Verhandlungen vor Arbeitsgericht mit grosser Gelassenheit entgegen. Diese "Gelassenheit" hat Schalke in der Zeit seiner Herrschaft schon bisher ein bisschen was gekostet. Da kommt es jetzt für die 10+ Milliönchen für Felix auch nicht mehr an.

    Die Bayernführung kann in der gleichen (sportlichen) Lage bisher immer noch darauf hinweisen, dass die Kasse stimmt. Da ist die Gelassenheit vielleicht Arroganz, aber nicht ganz unberechtigt.
  7. #96

    Wie deutet denn die Forumsgemeinde die Tatsache, dass Magath nun auch noch selbst gekündigt hat und damit voraussichtlich auf jegliche Abfindung verzichtet?


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