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Kriminalpsychiater: Blick in die Seele von Mördern und Vergewaltigern
Hans-Ludwig Kröber*ist Dauergast in deutschen Gefängnissen. Erst spricht er mit Mördern über Fußball oder*mit Sexualstraftätern übers Fernsehprogramm - dann über ihre Taten. Seine Gutachten haben Gewicht vor Gericht, ob im Fall Stephanie oder*im Kachelmann-Prozess.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...804043,00.html
- #1 17.12.2011 08:12 von
Täterpsychiologie nicht gleich Opferpsychologie!!
"Kröber sorgte für Aufsehen, als er vor Gericht die Expertise des Heidelberger Traumatologie-Professors Günter Seidler in Frage stellte. Seidler hatte die Erinnerungslücken der Frau mit ihrer Todesangst und einer Traumatisierung erklärt - eine These ohne wissenschaftliche Grundlage, sagte Kröber."
Kröber sollte sich mich der Opferpsychologie genauso auseinandersetzen, wie mit der Täterpsychologie! Es sind NICHT die gleiche Sorte von Menschen!
Erinnerungslücken aufgrund traumatischer Erfahrungen sind sogar häufig!!!! Dieser Mensch ist total unverantwortlich!! - #2 17.12.2011 08:44 von
Bestellt - geliefert
Kröber ist ein Gefälligkeitsgutachter, der seine Fahne in den Wind hängt.
Seine ganz große Stärke ist das Kollegen Bashing. Er gehört in die Kategorie von Dr. Cornelius Schott.
DER SPIEGEL*23/2001 - Der war's! Oder? - #3 17.12.2011 09:11 von
Leider Realität!
Der Psychologe kann evtl. die Hintergründe beleuchten, warum es zu der Tat kam.
Was aber geradezu unerträglich im deutschen Justizwesen ist, alles wird aus Sicht des Täters beurteilt.
Warum geht man nicht zum Opfer, sieht sein womöglich lebenslanges Leiden und verurteilt den Täter nach diesen Umständen?
Es ist doch nicht damit getan, die eigentliche Tat isoliert zu sehen. Man muß auch das Leiden der Opfer in Betracht ziehen und beim Strafmaß berücksichtigen.
Das vollkommene Ungleichgewicht zwischen Tat und Strafe ist oft himmelschreiend!
Der sadistische Mörder läuft nach wenigen Jahren wieder munter frei herum, seine Opfer sind aber für immer tot! - #4 17.12.2011 11:10 von
Kröber und sein Auftreten...
... vor Gericht im Fall K.
Schlimmer geht´s nimmer.
Es hat ihm offensichtlich einen Heidenspaß gemacht, einen Traumatologen Seidler in Grund und Boden zu stampfen.
Traumatologie ist für ihn Scharlaterie.
Einem so unangenehmen und unverschämten Zeitgenossen wie Kröber möchte ich nie begegnen; geschweige denn auch noch eine Expertise anfertigen zu lassen.
Nie vergesse ich sein selbstgefälliges Lächeln vor Gericht und ich war nur Zuschauer. Kröber habe ich persönlich als "Unmensch 2011" getauft.
Übrigens hatter er für mich mit dem K.-Verteidiger etwas gemeinsam: Dieses überhebliche Lächeln. Widerlich! - #5 17.12.2011 11:28 von
Auge um Auge
Was Sie fordern, ist ein Auge um Auge und Zahn um Zahn und hat mit humaner Rechtsprechung nichts zu tun. Danach ist ein Täter nach seiner individuellen Schuld zu verurteilen. Wo kämen wir hin, wenn z.B. nicht mehr zwischen geringer Schuld, fahrlässigem oder grob fahrlässigem Verhalten und Vorsatz und Schuldunfähigkeit unterschieden würde. Ich gebe Ihnen Recht, dass Strafen für Gewaltverbrechen z.T. in keiner vernünftigen Relation mehr zur Schuld!!! der Täter stehen. Ich bin ein entschiedener Gegner der Todesstrafe, aber wo lebenslänglich nicht mehr lebenslänglich bedeutet, ist Mord auch nicht mehr Mord.
- #6 17.12.2011 11:49 von
- #7 17.12.2011 12:09 von
- #8 17.12.2011 12:23 von
- #9 17.12.2011 12:46 von
Aha
Schon immer fragte ich mich was im Hirn von Soldaten abläuft.
Wenn man hier so einige Kommentare liest fragt man sich ob es sich hierbei etwa um RTL und eine So-tun-als-ob-real-Serie handelt. Aber nein, das sind tatsächlich Äußerungen zumindest teils erwachsener Menschen. Mir wird Angst und Bange.
Da wünscht man dem der unseren kulturellen Fortschritt begreift und nicht mit Rache kommt doch gleichmal dass ihm Schlimmstes passiert. Wie unter Neandertalern, obwohl, die handelten doch schon eher rational.
So jemand sollte sich fragen warum er selbst glaubt keine schrecklichen Dinge zu tun? Warum dann der andere? Weil der böse ist? Mittelalter?...
Eamon Collins(ehemals IRA) stellte zur britischen Justiz, die er jahrelang als Feind bekämpft hatte in etwa fest: Wenn die Justiz funktionierte, wenn sie ihren höchsten Grundzügen entsprechend unparteiisch arbeitete, dann stellte sie die höchste Errungenschaft einer zivilisierten Gesellschaft dar.
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