Das ist die Quittung dafür, dass die Politik sich über Jahrzehnte vom Bürger (Souverän) unabhängig gemacht hat. Ein moralischer Staat braucht keine Gesetze. Die Politik ist zu einem Grossteil nur noch eine Last für den Bürger.
An Randale, Bandenkriminalität und Autobrände hatte man sich beinahe gewöhnt in Hamburgs Szenevierteln. Doch nun trifft es auch Bürger und deren Luxuswagen in den gediegenen Wohnlagen - Alarmstufe Rot für den schwarz-grünen Senat.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,694099,00.html
Das ist die Quittung dafür, dass die Politik sich über Jahrzehnte vom Bürger (Souverän) unabhängig gemacht hat. Ein moralischer Staat braucht keine Gesetze. Die Politik ist zu einem Grossteil nur noch eine Last für den Bürger.
Haben Sie den Bericht nicht gelesen? Dass die Flammen auch gelegentlich übergreifen? Dass die zwei kleinen Töchter seitdem völlig verstört sind?
Also nein, die zünden ihre Autos nicht selbst an. Und vielleicht könnten wir mal aufhören, von "Luxuswagen" oder "Luxussegment" zu sprechen. Wir wissen, was da für Autos stehen und was für Autos angezündet werden. Gehobene Klasse, Mercedes, BMW, aber keine "Luxuswagen".
Genau, Sie haben völlig recht: Jahrzehntelang streifen Banden reicher Kapitalisten durch die miserablen Elendsviertel der Armen und versuchen, die zerbeulten Kleinwagen der Proletarier zu zerstören. Hohnlachend zünden sie die Hütten der Armen an, werfen die Scheiben der schiefen Katen der Armen ein, treten ihre alten Fahrräder zusammen, mit denen sie doch am nächsten Tag zum Schuften in die Fabriken der Reichen fahren müssen, um ihr karges Leben mit magerem Lohn zu fristen. Und was tut die Polizei? Nichts! Lacht die Armen aus, die sich beschweren, wenn wieder eine Reichen-Gang alles in der Favela kurz und kleingeschlagen hat. Und jetzt werden zufällig ein, zwei Nobelkarossen mal aus Versehen etwas beschädigt, und schont werden Krisenstäbe errichtet. Empörend.
Die Politik nimmt das Geld des Volkes und bedient damit die Schulden der Zocker.
Was wir brauchen ist ein neues Konjukturprogramm, welches Neue Arbeit durch Erneuerbare Energie Technologien schafft. Um die Sozialegerechtigkeit zu wahren, bedarf es eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Solange es dieses nicht gibt, wird es keine Gerechtigkeit und damit Frieden geben.
Anbei mein Tipp für die Polizei: Ich vermute als Täter eine männliche Person zwischen 18 und 28 Jahren, die genau aus diesem Stadtviertel stammt und sich mit seinen stockkonservativen Eltern überworfen hat :) Sowas gab's mal in unserer Stadt ... ein Bubi aus besserem Hause, der mehrere Häuser (u.a. auch das der Eltern) angezündet hat, weil Mama und Papa ihm seine miesen Schulleistungen übel genommen hatten.
Der letzte Satz
In Harvestehude ist seit Beginn der Anschlagsserie die Nachfrage nach sicheren Pkw-Unterstellmöglichkeiten sprunghaft angestiegen, die Vermieter von Tiefgaragenplätzen führen lange Wartelisten.
hat mich an die Arte-Doku erinnert
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,694074,00.html.
Da hat einer erzählt wie er mit dem legalen Geschäft angefangen hat. Er hat einen Bezahlparkplatz aufgemacht, wo leider keiner Parken wollte. Da haben sie auch mit zerschlagenen Autoscheiben und zerstochenen Reifen die Kunden von ihrem Angebot überzeugt.
Ja aber wieso richtet sich die Gewalt hauptsächlich gegen die Menschen, die genauso von der Politik vera****** werden und trotzdem den ganzen Staat am Laufen halten - die Mittelschicht?
Obwohl ich jegliche Kriminalität und Gewalt ablehne, hätte ich noch einen Funken Verständnis, wenn Autos von Politikern angezündet werden würden. Ich als Hamburger bin selber wütend was Schwarz-Grün in Hamburg praktiziert und Schwarz-Gelb auf Bundesebene. Wenn Milliarden an Griechenland (Banken) und an den Euro (Banken, Spekulanten) verschenkt werden, während gleichzeitig Koch bei der Bildung sparen will, ist die Wut nachvollziehbar. Aber dann sollte sich der Ärger gegen die Richtigen richten.
"An Randale, Bandenkriminalität und Autobrände hatte man sich beinahe gewöhnt in Hamburgs Szenevierteln. Doch nun trifft es auch Bürger und deren Luxuswagen in den gediegenen Wohnlagen."
Da haben die Pfeffersäcke nicht mit gerechnet- soll sich doch der Pöbel im Ghetto die Hölle heiß machen, Hauptsache uns trifft es nicht. Darauf achtet auch schön die Polizei, anders als in Hartz-4-Gegenden- da kommt sie nämlich nur zum Geldeintreiben hin, aber nicht wenn man sie ruft. Streife in Problemvierteln? Undenkbar, kein Geld für, politisch sind die gehobenen Viertel "schutzbedürftiger" (obwohl da nie was passierte bisher).
Tja, verrückt- früher blieben soziale Unruhen dort wo sie entstehen, beim Pöbel. Jetzt wird der Pöbel mobil. Zeit für Straßensperren und Passierscheine.