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Kriminalität in Deutschland: Zahl der Kindstötungen steigt alarmierend an
Jeden zweiten Tag wird in Deutschland ein Kind umgebracht: Die Zahl der Fälle ist 2010 um gut zwanzig Prozent gestiegen,*die der Misshandlungen nahm um sieben Prozent zu. Hilfsorganisationen fordern nun einen neuen Anlauf für ein Kinderschutzgesetz.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...765321,00.html
- #10 27.05.2011 17:05 von Zyklotron
zu spät
Die hohe Quote ist das Resultat jahrzehntelanger Missstände im Bildungssektor und Vernachlässigung des sozialen Gesellschaftsgefüges durch die Politik.
Statt sich den Problemen zu stellen und reale Reformen und Lösungen anzustrengen, bleib es bei den Politikern dabei sich im wirren Bildungsumstrukturierungen selbst ein Denkmal zu setzen und sich die eigenen Taschen vollzustopfen, statt sich um die hilfebedürftigen Bürger zu kümmern.
Härtere Strafen werden nichts ändern. Man hätte die Menschen besser machen müssen. Dafür ist es jetzt aber zu spät.
Geld- und Politadel sind die toten Kinder allerdings völlig egal. Man will diese Zustände. Wichtiger ist die Herrschaft der Angst. Die Bürger sollen Angst vor einander und vor allem Fremden haben. Dazu kommt die Angst vor dem Staat durch drakonische Strafen und völlige Informationskontrolle. Warum werden wohl so viele Internetkontroll- und zensurpläne geschmiedet? Wohl kaum um misshandelte Kinder zu schützen. Eher um Industriekonzernen jeden Cent zurück zu holen, der ihnen aus der Tasche fällt - mit Aufschlag. - #11 27.05.2011 17:05 von Ernst Robert
Kinder und Eltern
Mit Gesetzen ist da wohl nicht so viel zu machen.
Genauso wenig, wie Sie mit Gesetzen das Kinderkriegen ankurbeln können, können Sie mit Gesetzen eine liebevolle Zuwendung zum (eigenen!) Kind erzwingen.
Hier ist ein Verlust zu verzeichnen, der seit rund 40 Jahren sich verstärkt: Der Verlust an Bereitschaft, sich der eigenen Familie und den eigenen Kindern zu widmen.
Das zieht sich durch alle Gesellschaftsbereiche.
Kinder werden zu Waren, ja zu Luxusobjekten, die bei Nichtgefallen 'entsorgt' werden dürfen.
Das Problem ist, dass man dieses intuitive Verhältnis einer richtigen Wertevermittlung, so wie die Fähigkeit und Bereitschaft zu erziehen, während der eigenen Kindheit anhand der eigenen Erziehung lernt, mit guten und weniger guten Erfahrungen. Diese praktische Einführung ins gelebte Leben wird heute einfach zu vielen vorenthalten, zu wenige erleben eine einfache Vermittlung von Regeln für soziales Verhalten, faires Streiten, Erleben und Überwinden von Gefahren und vieles mehr.
Wie sollen Kinder ohne solche positive Erfahrungen dann ihrerseits vorbildliche Eltern werden können?
Kindsmorde sind ein geistiges Armutszeugnis. - #12 27.05.2011 17:11 von
Wer sind die TäterInnen?
Der Artikel erwähnt, daß aus Präventionsgründen die Tätigkeit einschlägig Vorbestrafter in der Kinder- und Jugendhilfe verhindert werden soll. Dagegen ist sicherlich nichts einzuwenden, aber ist das wirklich die Hauptgruppe, aus der die TäterInnen stammen? Beziehungsweise liegt die Lösung dieses Gewaltproblems wirklich bei den Jugendämtern?
Interessant ist, daß in diesem Artikel die Geschlechterverteilung bei den TäterInnen auffällig unerwähnt bleibt, am Ende des Artikels aber ein Einzelfall mit einem Stiefvater als Täter erwähnt wird. Der passt dann ja auch wieder prima in das altbewährte Schema von liebenden Müttern und gewalttätigen (Stief-)Vätern.
In Goslar wurde gerade die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling aus dem Amt geschasst, unter anderem weil sie eine Kinderschutzkampagne mit dem Motto "Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte" nicht mittragen wollte. Zurecht wies sie darauf hin, daß mit diesem Motto Mütter von vornherein von der Täterinnenrolle freigesprochen und zu Opfern erklärt würden, während Vätern damit alleine in die Ecke des Gewalttäters geschoben würden. Um so mehr würde mich vor diesem Hintergrund hier die tatsächliche Geschlechterverteilung bei den TäterInnen interessieren.
Weiterhin wäre interessant zu erfahren, ob die Gewalt eher innerhalb oder ausserhalb der (Patchwork-)Familie stattfindet, und ob sie eher von den Eltern oder von den Stiefeltern ausgeht. - #13 27.05.2011 17:12 von Hardliner 1
- #14 27.05.2011 17:13 von
Das ist durchaus bekannt.
Fast alle Tötungen. In über der Hälfte der Fälle ist die eigene Mutter die Täterin, Stiefvater, leiblicher Vater und Geschwister folgen danach. Tötungen im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch sind sehr selten, es gab Jahre, in denen kein einziger Fall in Deutschland bekannt wurde (wenn ich mich recht erinnere, war 2007 so ein Jahr).
- #15 27.05.2011 17:17 von
- #16 27.05.2011 17:20 von
....
Ich glaub, in der Geschichte Deutschlands gabs noch nie soviele Gutmenschen und sozialer Strukturen aller Schattierungen, die für das Gute im Menschen eintreten und ihm dabei helfen Mensch zu werden und Mensch zu bleiben. Wir haben seit 60 Jahren keine Diktatur und dann sowas! Wo ist die Erklärung? Wiviel Hunderttausend Sozialarbeiter und Psychologen braucht dieses friedensliebende Land, um solche Statistiken ins Gegenteil umzukehren? Wo sind die Grünen, wo sind ist Linke und wo sind die Sozis???
- #17 27.05.2011 17:21 von
Wen wundert´s?
Der Durchschnitts-IQ sinkt dank der tollen Bildungspolitik seit Jahren - die Kriminalität steigt. Oh mein Gott, wie mag das nur zusammen hängen??
- #18 27.05.2011 17:21 von
Erfahren Sie wirklich, oder fühlen Sie nur?
Sie meinen, dass Straftaten in China so gut versteckt oder verborgen werden, dass keiner etwas davon erfährt? In Deutschland wird sofort bekannt, wenn in Kleinerkmannsdorf oder in Haselünne ein Kindermord geschieht. Ist das in China auch so? Berichtet Xinhua von allen Fällen in Kunming genauso wie von Fällen in Huainan?
- #19 27.05.2011 17:25 von
Wir brauchen
keine neuen Gesetze, wir brauchen wieder Familien und Werte, die unsere Politik permanent in den Dreck zieht.
Der Fisch stinkt vom Kopf.
Ob Von der Leyen, Schröder, oder der Rest der Mischpoke, die haben immer noch nicht begriffen, daß Familienpolitik nicht mit Geld, Kitas und anderem Schwachsinn zu machen ist.
Nur um sich selbst darzustellen und zu beweisen, daß man irgendetwas machen kann, damit ein paar Leute mehr Steuern und Abgaben zahlen, wird der eigentliche Wert der Familie ohne Rücksicht aufs Spiel gesetzt.
Der letzlich entstandene Mist wird dann versucht mit Rufen nach neuen Gesetzen zu vertuschen, soll heißen, wir die Politiker sind nicht Schuld, daß hat das liebe Volk selbst zu verantworten.
Ekelhafter und erbärmlicher gehts wirklich nicht mehr.
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