Wer die Bundestagsdebatte mitverfolgt hat, müsste eigentlich noch viel mehr zum Thema schreiben. Da wird von einem Abgeordneten aus der Regierungskoalition z.B. ausgesagt, es kämen 10 Millrd. Euro durch das Abkommen dem Staat zugute. Schäuble sprach aber nur von 2 Millrd. und Trittin hatte in einer Kurzintervention richtigerweise ausgesagt, dass durch den Ankauf von CD´s und den daraus resultierenden Steuernachzahlungen bisher 4 Millrd. eingegangen sind ! Somit wäre das Anstreben eines Steuerabkommens mit der Schweiz passe´, wenn man nicht mehr und mehr den Eindruck gewinnen würde, die Regierung wolle hier mit allen Mitteln bestimmte Personen decken. Wen wundert das, wenn man dann die vor Monaten herausgegebene Pressemitteilung aus der Schweiz liest mit der Drohung von Banken, man würde im Fall dass man das Steuerabkommen mit der Schweiz nicht unterschreibt und auf die CD´s verzichtet, würde man Namen von Politikern, Promis und Richtern nennen, die Geld in der Schweiz deponiert hätten. Hinter dem Thema verbirgt sich demnach so viel Sprengstoff, dass man da alsbald eine Lösung sucht. Ein wichtiger Aspekt dabei muss aber auch noch erwähnt werden: Wer garantiert denn, das nach Abschluss des Abkommens alle Angaben von den Schweizer Banken gemacht werden ? Nicht Wenige sind doch schon mehrfach aufgefallen, dass sie so gar nicht ehrlich waren. Noch etwas muss deutlich gemacht werden. Im Vorfeld, vor der Steuerflucht müssen deutsche Stellen tätig werden. In der Vergangenheit wurde das nur ungenügend getan !
Antworten / Zitieren


