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Kriegsverbrecher-Studie: Massaker-Berichte belasten afghanische Politiker

REUTERSEine Studie über Kriegsverbrechen setzt afghanische Politiker unter Druck: Vertreter aller Gruppen werden mit Massakern der vergangenen Jahrzehnte in Verbindung gebracht. Der Bericht kommt für viele zur falschen Zeit - sie kämpfen um die Macht nach dem Abzug der westlichen Truppen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...845959,00.html
  1. #1

    Mittelalter

    Und in so ein Land schiebt Merkel über 400 Millionen € pro Jahr. Wo dieses Geld landet kann sich jeder denken.
  2. #2

    Kriege

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Studie über Kriegsverbrechen setzt afghanische Politiker unter Druck: Vertreter aller Gruppen werden mit Massakern der vergangenen Jahrzehnte in Verbindung gebracht. Der Bericht kommt für viele zur falschen Zeit - sie kämpfen um die Macht nach dem Abzug der westlichen Truppen.

    Afghanistan: Massaker-Berichte bringen Politiker in Erklärungsnot - SPIEGEL ONLINE
    Schrecklich, aber in welcher Krieg wird sauber am Schreibtisch ausgekämpft?
    Ich will keinen verteidigen, aber leider geschehen diese brutalen Verbrechen doch fast immer auf allen Seiten.
    Wenn wir richtig hinter die Fassaden schauen und uns untensiver mit den Kriegen beschäftigen, dann stellen wir fest, dass keiner von den Beteiligten sich um die Menschenwürde, oder Genfer Koventionen kümmert, sondern nur seinem Hass folgt.
    Die gesamte Geschichte ist voll von solchen Grausamkeiten und darum ist jeder Krieg ein Verbrechen an den Menschen, es gibt wohl keinen gerechten Krieg.
    HR
  3. #3

    Mit viel Geld das Land zur Ruhe zwingen ?

    Die Lösung des Westens heisst , wenn mit dem Tauben nicht geht dann sollen die Dollars die Politiker überzeugen , einfache Methoden , schnelle Wirkung leider nicht dauerhaft .
    Ob in Syrien auch das gleiche geschehen wird ? , im übrigens heute in Iraq hat sich wieder ein Attentat gegeben , über 100 Tote , ich lese wenig davon herum .
    Ich habe irgendwo von einer SChweige Minute für die Opfer in Denver gelesen , wann werden Scheigeminuten für die Opfer in Iraq und Afghanistan und später auch in Syrien abgehalten ?
  4. #4

    Wen wundert das ? Auch sehr eigenartig dass die US-Army

    in dem Bericht nicht vorkommt.Die transportierten doch in völlig überfüllten Zügen Taliban nach Bagram.....wo 100e erstickten bei Affenhitze und ohne Wasser.Sowas sollte doch auch als Massaker und Kriegsverbrechen gelten oder ? Afghanistan wird immer korrupt bleiben mit ihren Warlords, an Stelle des Menschenrechtlers würde ich schnellstens verschwinden, weil er durch seine Entlassung durch Karzau, die doch schon allein ein Skandal ist, nur weil er den Mut hatte was aufzudecken, wohl als vogelfrei erklärt gilt.
  5. #5

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Schrecklich, aber in welcher Krieg wird sauber am Schreibtisch ausgekämpft?
    Ich will keinen verteidigen, aber leider geschehen diese brutalen Verbrechen doch fast immer auf allen Seiten.
    Wenn wir richtig hinter die Fassaden schauen und uns untensiver mit den Kriegen beschäftigen, dann stellen wir fest, dass keiner von den Beteiligten sich um die Menschenwürde, oder Genfer Koventionen kümmert, sondern nur seinem Hass folgt.
    Die gesamte Geschichte ist voll von solchen Grausamkeiten und darum ist jeder Krieg ein Verbrechen an den Menschen, es gibt wohl keinen gerechten Krieg.
    HR
    Wenn man weiter denkt, dann stellt sich noch die Frage, WER von den Kriegen (beidseitig) profitiert. Dann stellt man fest, dass diejenigen am meisten profitieren, die beide Kriegsparteien unterstützen (wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte, wobei dieser Streit ja auch vom Dritten provoziert werden kann, um daraus Profit zu schlagen), und das sind in erster Linie die Banken (also Hochfinanz, genauso lief es im 2WK, als Hitler von der Hochfinanz unterstützt wurde). Und nur weil es angeblich schon immer so war und zum Standardrepertoire eines Krieges gehört, muss man das weder akzeptieren noch tolerieren!
  6. #6

    Der Dritte

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Wenn man weiter denkt, dann stellt sich noch die Frage, WER von den Kriegen (beidseitig) profitiert. Dann stellt man fest, dass diejenigen am meisten profitieren, die beide Kriegsparteien unterstützen (wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte, wobei dieser Streit ja auch vom Dritten provoziert werden kann, um daraus Profit zu schlagen), und das sind in erster Linie die Banken (also Hochfinanz, genauso lief es im 2WK, als Hitler von der Hochfinanz unterstützt wurde). Und nur weil es angeblich schon immer so war und zum Standardrepertoire eines Krieges gehört, muss man das weder akzeptieren noch tolerieren!
    Sie haben schon Recht, die Außenstehenden ziehen da so ihren Profit heraus und spielen sich trotzdem noch als Gutmeschen auf.
    Wer Waffenhandel betreibt, der betreibt und fördert damit auch immer gleichzeitig die Konflikte und Kriege und ist somit mit schuld an den vielen Toten dieser Welt, aber das will natürlich keiner wissen.
    Die Soldaten und Söldner machen vor Ort die Drecksarbeit und können dabei auch ums Leben kommen, aber all die von außen ihre schmutzigen Hände damit drinnen haben, sie haben deshalb auch keinen weißen Kragen mehr, nur stören sie sich nicht daran.
    HR
  7. #7

    D verschwendet Geld

    Zitat von menne61 Beitrag anzeigen
    Und in so ein Land schiebt Merkel über 400 Millionen € pro Jahr. Wo dieses Geld landet kann sich jeder denken.
    Es ist dumme diplomatisches Geschwätz,dass unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt werden muß.
    Jeder weiß, dass das nicht stimmt.Dann kommt noch das Argument,dass Afghanistan eine Brutstätte des internationalen Terrorismus war-dies kommt der Wahrheit schon näher.Aber unter den heutigen Umständen sollte man nicht noch weiter Geld dort verteilen.Es ist ein Fass ohne Boden.
    Wenndir westl.Truppen abziehen,dann sind die Leute dort mit sich beschäftigt-sie bringen sich gegenseitig um.Es geht dann keine Gefahr mehr von dem Land aus.
    Und wenn es richtig geschwächt ist,dann greifen endgültig die Chinesen ein-wegen der Bodenschätze.
  8. #8

    Zitat von menne61 Beitrag anzeigen
    Und in so ein Land schiebt Merkel über 400 Millionen € pro Jahr. Wo dieses Geld landet kann sich jeder denken.
    Wieso Frau Merkel?

    Sie meinen wohl eher den Bundestag. Die Kanzlerin kann und darf über gar nichts alleine entscheiden.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Studie über Kriegsverbrechen setzt afghanische Politiker unter Druck: Vertreter aller Gruppen werden mit Massakern der vergangenen Jahrzehnte in Verbindung gebracht. Der Bericht kommt für viele zur falschen Zeit - sie kämpfen um die Macht nach dem Abzug der westlichen Truppen.

    Afghanistan: Massaker-Berichte bringen Politiker in Erklärungsnot - SPIEGEL ONLINE
    Glaubt man denn hier ernsthaft, dass die Welt überall so aussehen würde wie in Europa?

    Ja, die haben da alles was auf dem Kerbholz. Auf wen will man denn aber sonst zurückgreifen und zu welchem Zweck?

    Das Nationbuilding ist gescheitert, das militärische Engagement sofern es auf die Befriedung Afghanistans beziehen möche auch. Jetzt soll hier auf politischer Ebene das Ruder noch einmal herumgerissen werden, oder wie?

    Das ist doch Quatsch.

    Fakt ist nun einmal, dass man mit dem Bau von zivilen Projekten eine Gesellschaft kaum bis gar nicht verändern kann. Zumal man hier ja auch die kulturellen und geschichtlichen Hintergründe vollkommen zu ignorieren scheint.

    Nach "guter alter" Kolonialherrenart,und nichts weiter stellt dieses Helfersyndrom ja dar, versucht man speziall in Deutschland jegliche kulturelle Begebenheit beiseite zu wischen um dem eigenen doch recht bizarren Weltbild einen angemessenen Platz einräumen zu können.








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