Nato-Experten sorgen sich um den Verbleib von bis zu 10.000 Boden-Luft-Raketen aus*libyschen Armeebeständen. Die Allianz*fürchtet, die Waffen könnten in die Hände von Terroristen gelangen. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE warnt das Bündnis vor einer ernsten Gefahr für die zivile Luftfahrt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...789556,00.html
von allen Medien belogen.
Die revolutionären Streitkräfte unseres Bruders Führer an der Spitze der Afrikanischen Union haben längst die versammelte Marine im Mittelmeer besiegt und stehen kurz vor Paris.
Nur um mal die spintisierereien des allseits beliebten Spassvogels auf die Spitze zu treiben.
Wann und wohin die Raketen verschwunden sind, weiss man nicht. Spekulationen sind ziemlich fruchtlos. Ob Gaddafis Gegner sie zu Hause horten, verkauft haben oder Gaddafi sie an den "Volkssturm aus Frauen und Kinder" verteilt hat bzw schon Jahre vorher an gewisse Leute im Ausland zB Niger, Tschad oder Sudan verteilt hat, wer kann das sagen?
Zu Lockerbie ist mein letzter Stand, dass libysche Geheimdienstler als Subunternehmer für syrische Geheimdienste und diese als Subunternehmer für iranische Geheimdienste tätig wurden, als Rache für den im arabischen Golf versehentlich durch ein USA Kriegsschiff abgeschossenes iranisches Verkehrsflugzeug.
Im übrigen hat Gaddafi sich nicht in Schubladen stecken lassen, ausser der autokratischen. Solange es ihm genutzt hat, hat er den Sozialisten gegeben, um aus Verbindungen mit dem Warschauer Pakt nutzen zu ziehen. Später hat er den Demokraten versucht zu geben um sich dem Westen anzudienern. Während all der Zeit hat er in Libyen die Gesetzgebung wieder auf Scharia Basis gesetzt und sich selbst zum obersten Imam Libyens ernannt. Während der letzten grösseren Unruhen im Jahr 2000 hat er ca 6000 Gegner interniert, Islamisten, Sozialisten und Nasseristen. Einige dutzend Gegner wurden im Ausland liquidiert. Für all diese Strömungen hat er zu unterschiedlichen Zeiten versucht, den grossen Zampano zu geben um sich an deren Spitze zu setzen.
Ach ja, den grossen Heilsbringer wollte er darstellen, für ein panarabisches Reich. Als die AL Mitglieder ihn ausgelacht haben, hat er sich als Führer Afrikas versucht und die AU gegründet.
Nicht immer.
Sie trauen ihren NATO-Kumpels wenig zu, ich bin der Meinung, die haben einen ziemlich genauen Überblick, wo die Kisten mit den Raketen abgeblieben sind.
Dieses Kommunikations-Ding ist eine Effekt-Granate, um die sinkende Zustimmung für den Libyen-Coup etwas aufzufrischen und sich vielleicht eine Erweiterung des Libyen-Mandats erschleichen zu können.
wenn Sie offensichtlich zu faul sind, sind schlau zu machen, haben Sie nicht das Recht Tatsachen zu verdrehen - es sei denn Ihre Auftraggeber verlangen dies von Ihnen.
Ich empfehle Ihnen dringend die ÖRF, die erst neulich einen sehr umfangreichen Beitrag darüber brachten, wen Gadaffi bei der bekannten Gefängnisrevolte massakrieren liess.
Was Ihre Kenntnisse über Luftabwehrsysteme angeht - googeln Sie nach Strela2m, dann wisen Sie um welche Systeme es geht.
Deren Weiterentwicklung IGLA, hatte Gadaffi nur als LKW-gestützte Version, nicht als 1-Mann-System. Welche Reichweitenverbesserung Sie an den nun gestohlenen Waffen vorgenommen haben, um hochfliegende Ziele zu bekämpfen, würde uns wirklich interessieren.
Sie sollten vor dem Betreten des Forums zudem die Artikel des SPON zum Thema studieren - das hilft wirklich sich nicht al Unwissend darzustellen.
Ich weiß, was die Moro Islamic Liberation Front (MILF) und auch was Abu Sayyaf ist. Und zusätzlich weiß ich auch noch, was die Moro National Liberation Front (MNLF) ist, die in der Tat in den 1970-ern von Libyen unterstützt wurde.
Allerdings scheint der Autor des von Ihnen verlinkten Artikels das nicht zu wissen.
Nun behauptet aber Wikipedia, dass die MILF erst 1977 gegründet wurde, nämlich als Abspaltung von der MNLF, von den Teilen, die Ghaddafis schönes Friedensabkommen nicht mitmachen wollten. Jetzt könnte man sagen "Na, Wikipedia ...", aber auch mein Bockhaus behauptet, dass das 1976-er (und das 1986-er) Friedensabkommen mit der MNLF geschlossen wurden.From 1968 to 1972, Gaddafi funneled arms and money to the secessionists. The Libyan strongman later became a peacemaker following the forging of the Manila-MILF peace agreement he helped broker in Tripoli in 1976 - thanks to the shuttle diplomacy of then First Lady Imelda Marcos.
Sie sehen das Problem: Wie kann Libyen zwischen 1968 und 1972 eine erst 1977 entstandene Guerillagruppe unterstützt haben? Und mit derartigen Unkorrektheiten geht es in dem Artikel weiter. Im Endeffekt behauptet der Autor schlicht und einfach, Libyen hat die MILF unterstützt, weil es ja auch die MNLF unterstützt hat.
Und MILF und Ghaddafi zu googlen, wie Sie vorgeschlagen haben, hilft auch nicht wirklich weiter, denn die gefundenen Angaben sind so wenig belastbar.
Das mag ein Beispiel verdeutlichen: Wikipedia behauptet Ghaddafi hat die MILF unterstützt http://en.wikipedia.org/wiki/Moro_Is...beration_Front
Quelle dazu ist Brian Lee Davis "Qaddafi, terrorism, and the origins of the U.S. attack on Libya". Schaut man dann aber bei Davis nach findet man: "Quaddafi had loudly begun his intervention there in 1972, sending arms and funds to the Muslim Moro rebels in the Philippines, aid that was crucial in preventing the insurgency from being crushed soon after it began." (S. 12) Davis schreibt also gar nicht über die MILF, sondern über die MNLF und der Kollege, der den Wikipedia-Artikel gemacht hat, hat zumindest unzulässig verallgemeinert. Die zweite Quelle Geoffrey Leslie Simons "Libya: the struggle for survival" spricht sogar explizit von der MNLF, und nicht der MILF, und der Kollege von der Wikipedia hat da was verwechselt.
Nun ist unser Konfliktpunkt aber nicht, ob die libyschen 'arabischen Nationalisten' (die gern privat Moslems sein können) die 'Moro Nationalisten' (die auch gern privat Moslems sein können) unterstützt haben, sondern ob die 'arabischen Nationalisten' die 'Moro Islamisten' unterstützt haben.
Von daher wäre ich doch dankbar, wenn Sie etwas belastbareres hätten.
aber aber:
"haben Sie nicht das Recht Tatsachen zu verdrehen..." wenn Sie dies schreiben, muss ich Sie reflexartig fragen:
Ja, haben SIE denn dieses recht? woherdenn?
und:
"es sei denn Ihre Auftraggeber verlangen dies von Ihnen." : wenn Sie dies schreiben, muss ich Sie reflexartig fragen:
Ja, was verlangen denn Ihre Auftraggeber von Ihnen? da das anscheinend für Sie selbstverständlich ist, dass hier alle in irgendwelchem Auftrag schreiben.
(ich bin eine Ausnahme: ein unpolitisches, sehr privates Würstchen abseits aller Ideologien)