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Krieg in Syrien: Rebellen rufen "Operation Erdbeben" aus

DPADie syrischen Rebellen haben zu einer landesweiten Offensive aufgerufen. Ihre Kämpfer sollen alle Truppen des Regimes angreifen. Unter den Aufständischen ist bereits vom Wendepunkt im Kampf gegen die Assad-Regierung die Rede.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...844759,00.html
  1. #1

    Ihre Kämpfer sollten alle Kontrollposten der Armee, der Sicherheitskräfte und der Schabiha-Milizen einkreisen und eliminieren. Der Appell erfolge "in Reaktion auf Massaker und barbarische Verbrechen" der Regierung.

    Die "Damaskus Vulkan und Erdbeben Syriens" getaufte Operation sei der "erste strategische Schritt" zum zivilen Ungehorsam in ganz Syrien, erklärte die FSA.
    Was haben aufrufe zu Kampfhandlungen mit zivilen Ungehorsam zu tun?
  2. #2

    albern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die syrischen Rebellen haben zu einer landesweiten Offensive aufgerufen. Ihre Kämpfer sollen alle Truppen des Regimes angreifen. Unter den Aufständischen ist bereits vom Wendepunkt im Kampf gegen die Assad-Regierung die Rede.

    Syrien: Freie Syrische Armee ruft landesweite Offensive aus - SPIEGEL ONLINE
    So etwas haben wir schon oft gehört, entspricht aber nur den Wunschgedanken der Rebellen. Auch in der näheren Vergangenheit war der " Endsieg " schon nahe, des Ende kennen wir.
  3. #3

    Propaganda

    Die Propaganda wird weiter verschärft.
    Das Land soll endlich im totalen Chaos versinken.

    Ich fühle mich an Afghanistan anfang der 90er Jahren erinnert.
  4. #4

    Beeindruckend, der Krieg der Aktivisten

    Bisher waren die Rebellen nur damit beschäftigt ihr eigenes Leben zu verteidigen, vor den bösen Soldaten. Jetzt greifen sie endlich ordentlich an und sind in Damaskus. Schon beeindruckend, wie sie durch reine Defensive die Oberhand gewinnen konnten. Oder haben sie etwa schon vorher als Agressoren agiert?

    Aber man versteht ja, dass sie keinerlei Friedensverhandlungen wollen, so wie Russland und China. Nein, halt, Assad verhandelt ja weil er fast am Ende ist - heisst das, Russland und China sind jetzt gegen Assad und für die Rebellen? Vielleicht sollten die Rebellen für ihren Angriffskrieg dann aber auch Sanktionen in Kauf nehmen, z.B. etwas reduzierte Waffenlieferungen durch Saudi Arabien.
    Andererseits, nein, Sanktionen die gibt es ja nur für das Regime. Die Rebellen brechen ja eigentlich gar keinen Friedensplan, weil sie nie zugestimmt haben. Auf diese Weise hat nur Assad das Problem, sich an dem 6-Punkte Plan messen zu lassen.

    Ich denke, die Aktivisten haben da schlau gehandelt und man kann nur hoffen, dass sie weiter Wort halten, wie in ihren Massaker-Berichten über Tremseh.
  5. #5

    Und das wird hier verbreitet...

    Zitat von Tostan Beitrag anzeigen
    Was haben aufrufe zu Kampfhandlungen mit zivilen Ungehorsam zu tun?
    ohne Fragezeichen.

    Angriffe (sic!) auf die Polizei und die Armee mit der ausgesprochenen Absicht diese zu eliminieren, wird hier, ohne in Frage gestellt zu werden, als "ziviler Ungehorsam" bezeichnet.

    Ist die Redaktion etwa der gleichen Meinung oder warum wird dieser Widerspruch hier ohne (sic! ) in Fragestellung verbreitet.
  6. #6

    gesellschaftliche Katastrophe

    Was sich derzeit in Syrien abspielt, ist eine gesellschaftliche Katastrophe. Kein Mensch weiß, wie viele Anhänger und Sympathisanten die bewaffnete Opposition zur Zeit hat und wie viele Menschen noch hinter der Regierung Assad stehen. Anscheinend interessiert das im westlichen Ausland auch niemanden. Zur Umsetzung geostrategischer Ziele ist seitens des Westens der Fall der Assad - Regierung beschlossene Sache. Mit Demokratie hat das allerdings wenig zu tun. Diese Rechnung wurde aber ohne Russland und China gemacht. Für Russland ist Syrien, aus nachvollziehbaren Gründen, die rote Linie, an der die hegemonialen Ambitionen der USA und ihrer Verbündeter zum Stehen kommen werden.
  7. #7

    Wie man mit Wortakrobatik Terroristen zu Rebellen und Aufständische macht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die syrischen Rebellen haben zu einer landesweiten Offensive aufgerufen. Ihre Kämpfer sollen alle Truppen des Regimes angreifen. Unter den Aufständischen ist bereits vom Wendepunkt im Kampf gegen die Assad-Regierung die Rede.

    Syrien: Freie Syrische Armee ruft landesweite Offensive aus - SPIEGEL ONLINE
    Es ist ja schon nicht mehr erträglich wie der SPON täglich mehrere Artikel einstellt und fast immer immer ist es ein zusammengeflickter Wiederklatsch von Kriegspropaganda von AFP und Reuters.

    Und immer die gleiche Propagandaleier in allen Artikeln mit:
    "Die syrische Oppsotion..."
    "Die syrischen Rebellen haben..."
    "Nun rufen die Aufständischen eine landesweite Offensive aus."
    "Laut Aktivisten..."
    "Ein Aktivist, der seinen Namen als Abu Musab angab..."
    "Auf Internetvideos war zu sehen..."
    Kann denn SPON zum einen mal erklären wer die Rebellen, Aktivisten und die syrische Opposition sind und und zu zweiten woher die Aktivisten kommen und von wem die Aufständischen, Rebellen und die syrische Opposition bewaffnet wurde.
    Inzwischen ist doch hinreichend bekannt, das die von AFP, Reuters und SPON bezeichnete Opposition, Rebellen, Aufständische nichts anderes verkörpern als vom Westen und ihren willigen Islamistenstaaten (wie Saudi-Arabien) finanzierte und mit Waffen ausgerüstete Söldnerkämpfer sind.

    Kann man das denn nicht mal annähernd so benennen wie es sich tatsächlich darstellt - zuvorderst bewaffnete Islamisten, die im Namen des Dschihad gegen ein Land wie Syrien einen Krieg von ausländischen Stützpunkten und aus Syrien selbst führen.
    Nach gängigen deutschem Sprachgebrauch wären das doch organisierte und bewaffnete Terroristen.
    Warum dann immer wieder die von AFP und Reuters übernommene Sprach- und Wortakrobatik auch im SPON mit Opposition, Aufständischen und Rebellen?
  8. #8

    Nicht mal SPON bemerkt diese Sprachakrobatik von AFP und Reuters

    Zitat von Tostan Beitrag anzeigen
    Was haben aufrufe zu Kampfhandlungen mit zivilen Ungehorsam zu tun?
    Richtige Frage zum SPON-Artikel!
    Das kommt davon, wenn man ungefiltert und unrecherchiert Kriegspropaganda von AFP und Reuters übernimmt.
    Dann kommt solche Sprachakrobatik auch in Artikeln vom SPON vor.
  9. #9

    Bleibt zu hoffen, dass es den Rebellen rasch gelingt, eines der letzten sozialistischen Systeme im Nahen Osten zu stürzen.

    Was mich wundert: Saddam Hussein hat lange große Töne gespuckt, dann hat man ihn schließlich aus einem Erdloch gezogen. Muammar al-Gaddafi hat lange große Töne gespuckt, dann hat man ihn schließlich aus einer Abwasserröhre gezogen. Husni Mubarak war ein wenig zivilisierter, wurde dann aber mit dem Hubschrauber aus Kairo ausgeflogen.

    Man könnte meinen, einer der Buben im Präsidentenamt würde mal die Zeichen der Zeit erkennen. Die hätten sich möglicherweise noch Respekt verdienen können, indem sie rasch die Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung angeordnet hätten und dann, wenn die Vorbereitungen angelaufen wären, zurückgetreten wären. Aber nein. Ben Ali in Tunesien hat's immerhin schnell erkannt und ist dann gleich nach Saudi-Arabien abgedüst. Das hat vielen Menschen das Leben gerettet.








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