1. Die Welt mischt doch schon kraeftig in Syrien mit. Wenn Syrien sagt chemische Waffen nicht gegen die Bevoelkerung einzusetzen, dann waere logisch dass Obama davor 'warnt' die chemischen Waffen gegen eine Interventionstruppe des Auslands einzusetzen, also indirekt mit einer Intervention, die da er kein internationales Mandat bekommt, nur durch einen Bruch internationaler Regeln anordnen koennte.
2. Was nun die Besorgnis zur Lage der Bevoelkerung angeht. Wir erinnern uns doch alle der bekannten NATO-Vorneverteidigung aus den 80er Jahren. Damals war ja allen Ernstes geplant im Falle einer Sowjetintervention eine Verteidigung am Rhein zu organisieren und mehr oder weniger Deutschland in ein Schlachtfeld zu verwandeln, von Ausweisung von Guerillagebieten in Deutschland bis hin zu dem beruehmten Manoever in Texas in dem man auch mal ungeruehrt Atombomben auf das Fulda-Gap warf (die Bevoelkerung sah das auf den damals neuen Videokasetten da die Ausstrahlung eines Berichts im Fernsehen verboten war). Wo waren da die Sorgen um die rund 50 Millionen Bundesdeutschen die oestlich des Rheins in der Falle gesessen haetten die man als 'Alliierte' da einfadch im Regen gelassen haette.
Kurzum: Obama duerfte kaum Interesse am Schutz der leidenden Zivilbevoelkerung haben als vielmehr propagandistisch taetig zu sein um eine Intervention der 'Willigen' zu fordern und Rechtfertigungsversuche zu machen. Assad ist sicherlich kein Heiliger, aber was man da den Syrern antut ist eine Schande.

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