Jeder, der Augen im Kopf hat, kann sehen, dass Assad kein "Machthaber" ist, sondern die Marionette einer Herrschaftsclique, sei sie nun religiös oder sonst wie verbunden.
AFPEs wäre die entscheidende Wende im syrischen Bürgerkrieg: Machthaber Assad steht nach Angaben des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan kurz vor dem Rückzug. Die Armee des Landes kündigte jetzt allerdings eine Großoffensive gegen die Rebellen an.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...846590,00.html
Jeder, der Augen im Kopf hat, kann sehen, dass Assad kein "Machthaber" ist, sondern die Marionette einer Herrschaftsclique, sei sie nun religiös oder sonst wie verbunden.
vertreiben Christen, töten Christen und zerstören ihre Häuser und Kirchen.
Wenn also meint Erdogan, wenn er von "Völkermord" spricht ?
Nur die syrischen Regierungstruppen schützen die bedrohten Christen in Syrien.
Wie frei sind eigentlich die Christen in der Türkei ?
Dürfen die da Kirchen bauen ?
Wer gibt schon etwas auf Großmaul Erdokhan.
Interessanter Hintergrundbericht:
"Die türkische Regierung hat sich ganz hinter die syrische Opposition gestellt. Sie fordert den Rücktritt von Präsident Assad und seinem Regime und unterstützt auch den bewaffneten Kampf gegen die syrischen Sicherheitskräfte. Allerdings tauchen nun Probleme auf, wenn die Macht der Zentralregierung ins Bröseln gerät, die mit Gewalt und Repression die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zusammengehalten hat.
Die Türkei führt einen Krieg gegen die PKK, die aus dem Irak für einen unabhängigen kurdischen Staat kämpft. Kurdistan erstreckt sich nicht nur über die Türkei und den Irak, sondern auch über den Iran und Syrien. Bislang haben sich die Kurden aus Syrien eingereiht in die Oppositionsbewegung, aber nachdem syrische Kurden Städte an der türkischen Grenze eingenommen haben und kontrollieren, wächst die Sorgen in der Türkei, dass ähnlich wie in den kurdischen Gebieten im Irak die PKK auch in Syrien ein Rückzugsgebiet finden könnte."
Syrische Kurden kontrollieren angeblich den kurdischen Teil des Landes | Telepolis
Im Moment betrachte ich jede, aber auch wirklich jede Äußerung in und um Syrien herum als Propaganda. Weiß man doch, die Wahrheit ist immer der erste Tote in einem Krieg. Ich finde mich damit ab, dass sichere Auskünfte momentan von nirgends zu haben sind.
Sie oder ein anderer Kommentatr haben die vor einigen Tagen / Wochen in einem anderen Thread schonmal gefragt. Daraufhin habe ich nachgehakt in der Türkei (ich lebe hier). Und ja, man darf Kirchen bauen. Wieso sollte man das nicht dürfen?
Ach ja und den Christen hier geht es ganz gut, manche haben nur bissele Heuschnupfen, das war's dann auch. Soll Ihnen viele schöne Grüße ausrichten.
Den Juden hier geht es auch ganz gut. bisschen Blähungen, die gehen aber auch bald rum. Ich arbeite, nebenbei bemerkt, mit einem jüdischen Türken zusammen.
Anstatt sich immer mehr in Ihre Schale aus Vorurteilen zurückzuziehen, sollte das deutsche Volk mal anfangen zu leben, wie wäre es damit? Immer nur dieses ewige: "Aber die anderen, und bei denen, ja und damals....!!!!" Geht Ihnen das persönlich nicht auf den Sack?
Wie auch immer, hoffentlich sind die Kämpfe bald vorbei und Menschen dürfen wieder wie Menschen leben.
Gestern im ZDF Interviews mit Bewohnern aus Damaskus. Ungestellt und ohne Stress haben sich die Menschen dort ruhig durchweg positiv zu Assad und der Armee geäußert und bezeichneten die sog. Rebellen ausschließlich als Terroristen. Dabei waren keinerlei Insbesondere die Christen haben wohl Übles zu erwarten, sollten sich diese "Rebellen" durchsetzen.
Was nun diesen Erdogan angeht, ist dieser selber ein Totengräber. Ein Totengräber des Säkularismus in der Türkei. Der kann es wahrscheinlich gar nicht erwarten, einen neuen reinislamischen Nachbarn zu bekommen.
Ach die Rebellen mal wieder kurz vor dem Endsieg. Diese Sprüche haben wir doch schon letzte Woche aus Damaskus gehört. Nachher wird dann wieder der "taktische Rückzug" angetreten.
Also ich habe in der Türkei weder Unterdrückte noch Verfolgte Gruppen gesehen. Im Gegenteil, sie leben seit Jahrhunderten in Freiden miteinander. Abgesehen von den wenigen Bewaffneten, die die Menschen terrorisieren und den Staat herausfordern, um ihre eigenen Interessen zu verwirklichen. Diese illegalen Gruppen haben rein gar nichts mit Demokratie und Menschenrechten zu tun und werden auch von der UN, EU und den USA als Terroristen eingestuft. Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass ein unabhängiges Kurdistan, das von selbstgefälligen autoritären Stammesfürsten geführt würde, (s. Nord-Irak) demokratischer sein wird. Es geht um Öl und Macht in der Region. Alles andere ist Mittel zum Zweck und dummes Geschwätz.