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Krieg in Syrien: Assad schickt Kampfhubschrauber auf Rebellenjagd

AFP / Shaam News Das syrische Regime verliert im Kampf gegen die Rebellen zusehends an Boden - und reagiert mit massiver Gewalt. Erstmals setzt Machthaber Assad jetzt im großen Stil Kampfhubschrauber gegen das eigene Volk ein. Die Rebellen suchen verzweifelt nach einem Gegenmittel.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838568,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das syrische Regime verliert im Kampf gegen die Rebellen zusehends an Boden - und reagiert mit massiver Gewalt. Erstmals setzt Machthaber Assad jetzt im großen Stil Kampfhubschrauber gegen das eigene Volk ein. Die Rebellen suchen verzweifelt nach einem Gegenmittel.

    Syrien: Assad-Regime weitet Einsatz von Kampfhubschraubern massiv aus - SPIEGEL ONLINE
    "Gegen das eigene Volk"! Langsam wirds mal Zeit, diese dümmlich-naive oder einfach propagandistisch-verzerrende Formulierung bleiben zu lassen. Assad kämpft nicht "gegen das eigene Volk", sondern gegen Terroristen und bewaffnete Aufständische. In jedem Land dieser Erde sind die Machthaber gefordert, genau so zu handeln!
  2. #2

    Ohne Moos...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist den syrischen Rebellen in den 15 Monaten des Aufstands das Geld ausgegangen. Zum anderen haben libanesische Waffenhändler High-Tech nicht einfach so herumliegen. Sollten die Rebellen mit viel Geld in der Hand auftauchen und eine größere Lieferung Boden-Luft-Raketen plus Abschussrampen ordern, könne man sie besorgen, hatten mehrere libanesische Waffenhändler Anfang Mai gegenüber SPIEGEL ONLINE gesagt. Auf Lager habe man diese jedoch nicht.

    Syrien: Assad-Regime weitet Einsatz von Kampfhubschraubern massiv aus - SPIEGEL ONLINE
    Ja, wo ist sie denn, die viel beschworene Solidarität der arabischen Brüder? Anscheinend hört auch bei denen die Freundschaft beim Geld auf.
  3. #3

    Was für eine Farce

    Mein Gott es wird immer lächerlicher, was hier geboten wird. Was ist mit Kolumbien? Die USA liefern unter dem Vorwand Kampf gegen Drogen schwere Waffen und Spionagedaten, die dann dazu benutzt werden, in Kolumbien Oppositionelle abzuschlachten. Gerne auch mit F-16 Kampfbombern.
    Oder die Türkei, die setzt mit Vorliebe schwere Kampfbomber ein, um tatsächliche oder vermeintliche Oppositionelle Kurden abzuschlachten.
    Beim letzten großen derartigen Angriff traf es einfache Schmuggler. Wie viele waren tot? 70, 80? Was war in der europäischen Presse zu lesen? Fast nichts! Und schon gar nicht mit der entsprechenden Kommentierung "Krieg gegen das Volk", "Abschlachten". Türkei ist ja auch NATO-Mitglied. Da ist das dann eh was anderes.
    Oder Philippinen, Jemen usw..
    Wo bleibt da der Aufschrei der "Demokraten"
  4. #4

    Löcher graben!

    Möglichst enge Löcher graben, in die jeweils nur eine einzelne Person passt. Wenn der Luftangriff erfolgt, reinspringen. So wurde das in afrikanischen Bürgerkriegen gemacht und wahrscheinlich auch andernorts.

    Wenn das Loch nicht ganz genau getroffen wird, dann hat man darin ganz gute Chancen zu überleben. Jedenfalls sehr viel mehr Chancen, als sich hinter irgendwelchen vermeintlich sicheren Mauern, Bäumen oder sonstwas zu verstecken. Diese Dinge können durchschlagen werden.
  5. #5

    Na los doch!

    "Wir brauchen dringend Boden-Luft-Raketen"

    Die gleiche Anfrage wie von den seinerzeitigen "Rebellen" gegen die Russen in Afghanistan.

    Da sag einer die Geschichte wiederholt sich nicht. Vor allem, was anschließend kommt wird dann sehr spannend.

    Also gebt ihnen schon die Stingers. Sie werden es euch danken, wie in Afghanistan.
  6. #6

    Am Geld wird es nicht scheitern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist den syrischen Rebellen in den 15 Monaten des Aufstands das Geld ausgegangen. Zum anderen haben libanesische Waffenhändler High-Tech nicht einfach so herumliegen. Sollten die Rebellen mit viel Geld in der Hand auftauchen und eine größere Lieferung Boden-Luft-Raketen plus Abschussrampen ordern, könne man sie besorgen,
    Syrien: Assad-Regime weitet Einsatz von Kampfhubschraubern massiv aus - SPIEGEL ONLINE
    Das ist man hier aber nicht auf dem laufenden.
    Es geht auch anders.
    Die "New York Times" berichtet ja schon unter Berufung auf die syrische Opposition, mit finanzieller Unterstützung aus Saudi-Arabien und Katar seien aus der Türkei Panzerabwehrraketen an syrische Rebellen geliefert worden. Das türkische Militär habe diese an die syrische Grenze gebracht, von wo aus sie in das Nachbarland geschmuggelt wurden. Die USA seien in das Vorgehen eingeweiht, zitierte das Blatt Vertreter des Syrischen Nationalrats (SNC). Die Panzerwehrraketen seien bis südlich von Damaskus gelangt. Für syrische Panzertruppen sei es nun schwerer, sich in Städten zu bewegen. Die türkische Regierung hat eine Waffenhilfe für die Rebellen mehrfach bestritten.
    Ich wette man bekommt auch dort die gewünschten Stinger geliefert.
    Die USA haben darin ja Erfahrung Terroristen solche Waffen zu liefern, siehe Afghanistan.
  7. #7

    Zitat von karlomari Beitrag anzeigen
    Mein Gott es wird immer lächerlicher, was hier geboten wird. Was ist mit Kolumbien? Die USA liefern unter dem Vorwand Kampf gegen Drogen schwere Waffen und Spionagedaten, die dann dazu benutzt werden, in Kolumbien Oppositionelle abzuschlachten. Gerne auch mit F-16 Kampfbombern.
    Oder die Türkei, die setzt mit Vorliebe schwere Kampfbomber ein, um tatsächliche oder vermeintliche Oppositionelle Kurden abzuschlachten.
    Beim letzten großen derartigen Angriff traf es einfache Schmuggler. Wie viele waren tot? 70, 80? Was war in der europäischen Presse zu lesen? Fast nichts! Und schon gar nicht mit der entsprechenden Kommentierung "Krieg gegen das Volk", "Abschlachten". Türkei ist ja auch NATO-Mitglied. Da ist das dann eh was anderes.
    Oder Philippinen, Jemen usw..
    Wo bleibt da der Aufschrei der "Demokraten"
    Humanität, Achtung von Menschenrechten, Friedlichkeit und Demokratie sind immer schon Dinge, die man von anderen fordern muss.
    Das eigene staatliche Handeln (verbündete eingeschlossen) an selbigen Maßstäben messen zu wollen, grenzt an Terrorismus, und legitimiert zu jeglicher staatlicher Gegengewalt!
  8. #8

    mittlerweile

    Zitat von karlomari Beitrag anzeigen
    Das ist man hier aber nicht auf dem laufenden.
    Es geht auch anders.
    Die "New York Times" berichtet ja schon unter Berufung auf die syrische Opposition, mit finanzieller Unterstützung aus Saudi-Arabien und Katar seien aus der Türkei Panzerabwehrraketen an syrische Rebellen geliefert worden. Das türkische Militär habe diese an die syrische Grenze gebracht, von wo aus sie in das Nachbarland geschmuggelt wurden. Die USA seien in das Vorgehen eingeweiht, zitierte das Blatt Vertreter des Syrischen Nationalrats (SNC). Die Panzerwehrraketen seien bis südlich von Damaskus gelangt. Für syrische Panzertruppen sei es nun schwerer, sich in Städten zu bewegen. Die türkische Regierung hat eine Waffenhilfe für die Rebellen mehrfach bestritten.
    Ich wette man bekommt auch dort die gewünschten Stinger geliefert.
    Die USA haben darin ja Erfahrung Terroristen solche Waffen zu liefern, siehe Afghanistan.
    ist mittlerweile ja sogar bei der Tagesschau angekommen,wobei sich bei der Schuldzuweisung allerdings nicht viel geändert hat.
    USA und Russland streiten um Waffenlieferungen nach Syrien | tagesschau.de
  9. #9

    Zitat von c59 Beitrag anzeigen
    Da sag einer die Geschichte wiederholt sich nicht. Vor allem, was anschließend kommt wird dann sehr spannend.

    Also gebt ihnen schon die Stingers. Sie werden es euch danken, wie in Afghanistan.
    Genau, und wenn die Rebellen an der Macht sind und ein religiöses Regime einrichten werden die Stingers dann anschließend gegen die Bundeswehr eingesetzt.


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