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Krieg in Syrien: Assad ernennt neuen Ministerpräsidenten

Immer mehr enge Vertraute kehren Syriens Machthaber den Rücken. Drei Tage nachdem sich Assads Regierungschef absetzte, ernannte das Regime in Damaskus jetzt einen Nachfolger: Der bisherige Gesundheitsminister Wael al-Halki wird neuer Ministerpräsident.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...849130,00.html
  1. #1

    Tja...

    nach meiner Ansicht sieht das nicht so aus, als ob Assad bald
    faellt! Ich glaube eher, das sich die "Rebellen" langsam aber sicher ihren Ende naehern! Denn ohne die Hilfe der Natobomber haben die "Rebellen" keine Chance, gegen die
    syrische Armee zu gewinnen! Und das die Nato nicht direkt eingreifen kann, dafuer sorgen ja Russland und China!
    Es wird also keine Wiederholung eines Libyen2.0 geben.
    Und das ist gut so!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer mehr enge Vertraute kehren Syriens Machthaber den Rücken. Drei Tage nachdem sich Assads Regierungschef absetzte, ernannte das Regime in Damaskus jetzt einen Nachfolger: Der bisherige Gesundheitsminister Wael al-Halki wird neuer Ministerpräsident.

    Assad ernennt neuen syrischen Ministerpräsidenten - SPIEGEL ONLINE
    Seltsam finde ich bei den ganzen Überläufer-Meldungen, dass sie, nach 18 Monaten Bürgerkrieg, überhaupt noch die Gelegenheit bekommen mit den Rebellen zusammenzuarbeiten anstatt direkt hingerichtet zu werden. Vermutlich werden einige sogar noch ganz ansehnliche Posten, nach einem Sturz Assads, erhalten.
  3. #3

    Zitat von demokratischersozialist Beitrag anzeigen
    nach meiner Ansicht sieht das nicht so aus, als ob Assad bald
    faellt! Ich glaube eher, das sich die "Rebellen" langsam aber sicher ihren Ende naehern! Denn ohne die Hilfe der Natobomber haben die "Rebellen" keine Chance, gegen die
    syrische Armee zu gewinnen! Und das die Nato nicht direkt eingreifen kann, dafuer sorgen ja Russland und China!
    Es wird also keine Wiederholung eines Libyen2.0 geben.
    Und das ist gut so!
    Sollten ihre Prophezeiungen Eintreffen ist mit stalinistischen Säuberungen zu rechnen. Ob sie dann bei 200.000-500.000 Toten noch sagen, dass es gut war?
  4. #4

    Zitat von Reiner_Habitus Beitrag anzeigen
    Sollten ihre Prophezeiungen Eintreffen ist mit stalinistischen Säuberungen zu rechnen. Ob sie dann bei 200.000-500.000 Toten noch sagen, dass es gut war?
    da muss ich Ihnen leider zustimmen, dass die Rebellen diese Säuberungen vornehmen werden. Leider, leider.
  5. #5

    Zitat von trubeldubel Beitrag anzeigen
    da muss ich Ihnen leider zustimmen, dass die Rebellen diese Säuberungen vornehmen werden. Leider, leider.
    und die lösung wäre(unabhängig von ihrer behauptung)...? was schlagen sie vor?
  6. #6

    global denken-lokal handeln

    Zitat von Reiner_Habitus Beitrag anzeigen
    Sollten ihre Prophezeiungen Eintreffen ist mit stalinistischen Säuberungen zu rechnen. Ob sie dann bei 200.000-500.000 Toten noch sagen, dass es gut war?
    Ihre Prognose der Anzahl der Säuberungs"opfer" erscheint mir doch ein wenig zu hoch. So viele Verbrecher gibt es selbst in der Anti-Assad_Front nicht.
    Mir jedoch würde es reichen, wenn man aller Al Kaida/ Dschihadisten habhaft würde. Diese könnten sich dann ja in den nächsten 20 jahren unter strenger Aufsicht bei dem Wiederaufbau Syriens verdient machen.
    Jeder in Syrien getötete/ gefangene Terrorist trägt zur Sicherheit auch in Europa bei und entlastet unsere Sicherheitsorgane.
  7. #7

    Zitat von firaz89 Beitrag anzeigen
    und die lösung wäre(unabhängig von ihrer behauptung)...? was schlagen sie vor?
    Zur Abwechslung könnten sich die Rebellen ja mal entschließend es mit Diplomatie statt Gewalt zu versuchen. Klar, sind sie nicht gewöhnt als Dschihadisten, aber ein Versuch wäre nicht schlecht.
  8. #8

    Zitat von Reiner_Habitus Beitrag anzeigen
    Sollten ihre Prophezeiungen Eintreffen ist mit stalinistischen Säuberungen zu rechnen. Ob sie dann bei 200.000-500.000 Toten noch sagen, dass es gut war?
    Frag mich wie sie auf solche wunderlichen Zahlen kommen. Der Krieg dauert jetzt 18 Monate und es 20.000 Menschen gestorben, davon mindestens 1/3 Regierungssoldaten und Sicherheitskräfte, 1/3 Rebellenkämpfer und 1/3 Zivilisten (davon viele durch Rebellenhand).
    Man kommt also auf maximal ein paar Tausend mehr oder weniger unbeteiligte Tote durch Luftangriffe oder Granatbeschuss, da sich die Rebellen systematisch in Wohngebieten verschanzen.

    Wo sehen sie also Anzeichen für ethnische Säuberungen? Selbst jetzt besteht ein Großteil der Armee, der politischen Führung etc in Syrien aus Sunniten ! Die hätten ja Ihrer Logik nach sofort dran glauben müssen.
    Die einzigen, die Massaker an Minderheiten verüben sind die Islamisten in Syrien.
  9. #9

    Häh?

    Zitat von sprechkäs Beitrag anzeigen
    Seltsam finde ich bei den ganzen Überläufer-Meldungen, dass sie, nach 18 Monaten Bürgerkrieg, überhaupt noch die Gelegenheit bekommen mit den Rebellen zusammenzuarbeiten anstatt direkt hingerichtet zu werden. Vermutlich werden einige sogar noch ganz ansehnliche Posten, nach einem Sturz Assads, erhalten.
    Häh?
    Meinen Sie die gehen vorher zu Assad und sagen: "Ach, Du, ich dachte mir, ich laufe dann morgen mal zur FSA/Opposition über, O.K.?"
    Um dem Schicksal "direkt hingerichtet" zu entgehen taucht man logischerweise unter oder setzt sich ins Ausland (Türkei, Jordanien, ...) ab.


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