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Krieg in Mali: Gefangen zwischen den Fronten

SPIEGEL ONLINEZwei entscheidende Phasen des Krieges hat die Stadt Konna in Mali erleben müssen. Erst besetzten die Islamisten den kleinen Ort, dann griff Frankreich im Alleingang ein. Die verängstigten Einwohner erlebten zwei Tage im Kreuzfeuer zwischen Guerilla-Kriegern und französischen Kampfjets.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-879973.html
  1. #1

    liebe einwohner malis...

    die franzosen sind die guten. sie befreien euch von den islamisten und dann von euren rohstoffen, indem sie eine marionettenregierung installieren und eure rechte nachhaltig beschnitten werden. habt keine angst. tut nicht weh.
  2. #2

    Respekt vor Hollande,

    der nicht die Hosen voll hat, wie unsere Regierung. Wir würden am liebsten Wattebäuschen liefern, um damit die Islamisten zu verjagen..
  3. #3

    Krieg ist stets absurd

    und zwar völlig egal, aus welcher Perspektive man einen Krieg betrachtet. Die Summe dieser Absurditäten würde eine ganze Armee von Historikern weltweit schon längst nicht mehr artikulieren können, nicht wahr?

    PS:
    Der Kerosinverbrauch eines Kampfjets pro Flugstunde könnte in gewissen Regionen sicher problem- und konfliktlos einige hungernde Familien ernähren, denen jetzt womöglich auch noch die (übrigens teuren) Bomben auf die provisorischen Dächer fallen.

    Also wenn das nicht absurd ist, was dann?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei entscheidende Phasen des Krieges hat die Stadt Konna in Mali erleben müssen. Erst besetzten die Islamisten den kleinen Ort, dann griff Frankreich im Alleingang ein. Die verängstigten Einwohner erlebten zwei Tage im Kreuzfeuer zwischen Guerilla-Kriegern und französischen Kampfjets.

    Mali: Reportage aus Konna zwischen Islamisten und Franzosen - SPIEGEL ONLINE
    So lief das auch in Afghanistan ganz am Anfang. Ob die Franzosen einen Plan haben, wie es nach dem Krieg weitergehen soll?
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei entscheidende Phasen des Krieges hat die Stadt Konna in Mali erleben müssen. Erst besetzten die Islamisten den kleinen Ort, dann griff Frankreich im Alleingang ein. Die verängstigten Einwohner erlebten zwei Tage im Kreuzfeuer zwischen Guerilla-Kriegern und französischen Kampfjets.

    Mali: Reportage aus Konna zwischen Islamisten und Franzosen - SPIEGEL ONLINE
    Glücklich sind die Malier, dass sie die Franzosen haben.
    Was passiert, wenn sich niemand zuständig fühlt, der eine schlagkräftige und disziplinierte Truppe hat, konnte man ja in Ruanda und Darfour besichtigen.

    Wer auf solche Freunde wie Deutschland angewiesen ist, kann nachher bestenfalls neue Stiefel auf die Soldatengräber stellen.
  6. #6

    Es geht halt um das Uran das in Mali abgebaut werden soll

    Sowohl die Islamisten als auch die Franzosen haben in Mali nichts verloren. Die Berichterstattung, die das wirtschaftliche Interesse Frankreichs verschweigt, ist mir etwas zu einseitig.

    Ganz klar die Islamisten sind der Aggressor, aber ohne das Uran, gäbe es vermutlich auch keinen einmarsch der Islamisten.

    Armes Mali, die Malinesen selber scheinen doch ganz vernünftige Menschen zu sein.

    Fricklerzzz
  7. #7

    Richtig so

    Wie froh können wir Europäer sein dass es noch zwei Nationen gibt - Großbritannien und Frankreich - deren Armee mehr können als Brunnen bauen und deren Regierungschefs, trotz ihrer Tätigkeit als Politiker, sich noch ein Rest an Schneid bewahrt haben
  8. #8

    Ein ganz wesentlicher Unterschied...

    Zitat von spatenheimer Beitrag anzeigen
    So lief das auch in Afghanistan ganz am Anfang. Ob die Franzosen einen Plan haben, wie es nach dem Krieg weitergehen soll?
    ...zu Afghanistan besteht darin, daß
    1. die Islamisten k e i n e n Rückhalt in der Bevölkerung haben
    2. der von Islamisten besetzte Teil Malis zum allergrößten Teil aus deckungsloser und flacher Wüste besteht und somit für die franz. Luftwaffe leicht bekämpfbare Ziele abgeben
    3. die Islamisten keine Sanktuarien jenseits von Mali haben
    4. die Islamisten keinen Nachschub bekommen

    Ergo, es werden gelegentliche Kampfhubschraubereinsätze flankiert mit Einsätzen von Franz. Elite-Bodentruppen im höchsten Fall in Kompaniestärke genügen, das Land einigermaßen zu befrieden!
  9. #9

    Zitat von spatenheimer Beitrag anzeigen
    So lief das auch in Afghanistan ganz am Anfang. Ob die Franzosen einen Plan haben, wie es nach dem Krieg weitergehen soll?
    Keine Sorge, Westerwelle hat bestimmt einen Plan (z.B. ich bin ein Gutmensch und schaue weg)


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