Krieg in Libyen: Tödlicher Alltag in einer belagerten Stadt

Misurata*steht*unter Beschuss von Gaddafis Truppen: Viele Menschen sind verletzt, ein Kind wird von Granatsplittern durchbohrt und stirbt.*Am Hafen prügeln sich Verzweifelte um die wenigen*Plätze auf einem Schiff - die Einwohner der Rebellenstadt kämpfen ums Überleben.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...756850,00.html
  1. #1

    Stümperei

    Das war wirklich der Gipfel der Westerwellenschen Stümperei - sozusagen das Sahne Häubchen der Misswirtschaft. Möge er als glücklosester deutscher Aussenminister schon bald in den Geschichtsbüchern vergessen werden.
  2. #2

    ...

    Zitat von durchfluss Beitrag anzeigen
    Das war wirklich der Gipfel der Westerwellenschen Stümperei - sozusagen das Sahne Häubchen der Misswirtschaft. Möge er als glücklosester deutscher Aussenminister schon bald in den Geschichtsbüchern vergessen werden.
    Westerwelle ist der einzige, der bei der Kriegsbegeisterung einen kühlen Kopf beweahrt hat.
    Mit seiner Enthaltung hat er sein z. T. glückloses Handeln davor mehr als wett gemacht.
  3. #3

    Zwei Seiten

    Auch dieser Artikel leidet am Lierhaus Syndrom - auf die Tränendrüse drücken. Und ja, in Kriegen können beabsichtigt oder beabsichtigt Menschen Schaden nehmen. Das unterscheidet sie von einem Charity Event oder einer Tombola - es soll sogar in Kriegen schon Tote gegeben haben. Sogar unbeteiligte Tote, die an der bleihaltigen Luft gestorben sind, soll es gegeben haben. Nur dummerweise haben Kriege (zumal Bürgerkriege) eines an sich, sie haben zwei Seiten.
  4. #4

    Seid nicht feige, Leute! Lasst mich hintern Baum!

    Wie schon oft zuvor bemerkt
    "Der Krieg in Libyen ist ein Desaster, weil zum effektiven Schutz der Bevölkerung auch Bodentruppen notwendig wären, die aber niemand hin schicken will."
    Kritik an deutscher Libyen-Politik: "Westerwelle ist ein Desaster"

    Mit Bombardierung und Luftkrieg alein wird nur die Zahl der Todesopfer erhöht.
  5. #5

    Tödlicher Alltag wegen Rebellenkämpfern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mohammed hält zehn scharfkantige Brocken in seiner Hand, die Reste der Mörsergranate, die sie aus dem Hof gesammelt haben. Vielleicht, meint er, habe Gaddafi versucht, das Lager der Kämpfer nebenan zu beschießen.
    Das deutet darauf hin, dass die Rebellen (wegen mir mit F-22-Schuhen, sind mir deswegen trotzdem nicht sympathisch) Zivilisten in Misurata als Schutzschilde missbrauchen.

    Vielleicht feiern deshalb auch diese Kinder in Misurata nach einer Niederlage der Rebellenkämpfer, weil ohne deren Anwesenheit dort auch das Leiden der Zivilbevölkerung aufhören würde:

    http://edition.cnn.com/2011/WORLD/af...ex.html?hpt=T1
  6. #6

    UN sieht noch keinen Handlungsbedarf Misurata zu helfen

    Es wird doch höchste Zeit für Hilfsaktionen und Hilfslieferungen der EU. Aber es fehlt grünes Licht der Vereinten Nationen.
    Der niederländische Nato-General Van Uhm sagte, "es gebe eine stetige Zunahme der humanitären Hilfe, die nach Libyen hineinkommt. Seit Beginn des Nato-Einsatzes vor zehn Tagen seien 34 Hilfslieferungen nach Libyen gekommen - 21 per Luft, sieben per Schiff und sechs per Lastwagen."
    Durch die Luft und auf dem Landweg ist mit Sicherheit noch keine Hilfslieferung in Misurata angekommen, denn die Stadt ist von Gaddafi-Truppen umzingelt. Die 100 Tonnen Hilfslieferungen mit dem Schiff aus Malta, das am vergangenen Sonntag (mit Spiegel Online Reporter Jonathan Stock und Fotoreporter Marcel Mettelsiefen) im Hafen von Misurata ankam, sind auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
  7. #7

    tränendrüse- reloaded?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Misurata*steht*unter Beschuss von Gaddafis Truppen: Viele Menschen sind verletzt, ein Kind wird von Granatsplittern durchbohrt und stirbt.*Am Hafen prügeln sich Verzweifelte um die wenigen*Plätze auf einem Schiff - die Einwohner der Rebellenstadt kämpfen ums Überleben.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...756850,00.html
    wird uns nicht von "tausenden toten" erzählt? ein "rebellensprecher" ( evtl. gleichen formates wie die uck-mafiosi) zählte 10.000 tote zivilisten- alle vom neuen sata, gaddafi - selbst ermordet.
    die absicht ist erkannt -unabhängige information, eigentlich aufgabe des spiegel , sieht anders aus!
  8. #8

    tja

    so siehts nur mal in lybien aus, auch wenn das einigen hier nicht ins weltbild passt
    dasselbe hätten wir auch in bengasi haben koennen..
  9. #9

    Bilder und Weltbilder

    Zitat von marcor642 Beitrag anzeigen
    so siehts nur mal in lybien aus, auch wenn das einigen hier nicht ins weltbild passt
    dasselbe hätten wir auch in bengasi haben koennen..
    Man braucht nur Google Maps und das Video zu bemühen, um hier kein Stalingrad zu sehen. Die Seeversorgung und der Hafen sind intakt, das Wetter etwas besser als besser als 1943 in Russland, wer oder was sollte da auch eingreifen? Die libysche Marine?