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Krieg in Libyen: Nato verzichtet auf deutsche Bomben-Hilfe

Verwirrung über deutsche*Waffenlieferungen für die Nato im Libyen-Krieg: Die Bundeswehr hilft dem Bündnis nun doch nicht mit Bombenteilen, dennoch unterstützte Deutschland die Allianz bereits im Mai mit Munition für ihre Luftaktionen gegen Gaddafi. Die Opposition wettert gegen Minister de Maizière.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...771347,00.html
  1. #1

    Globalplayer

    Ich versteh die Politik nicht (wie viele andere vermutlich auch nicht mehr).

    Wir wollen einen ständigen Sitz im Rat, wir wollen auf Augenhöhe mitreden lehnen aber eine Bündnisforderung ab.
    Warum sind deutsche Politiker so wie sie sind? Warum sind sie weder Fisch noch Fleisch?
    Es tut mir leid aber für mich ist das alles eine verlogene Bande die sich entweder um ihre eigenen Belange sorgt oder in der Hauptsache, egal zu welchem Thema, dagegen zu sein scheint, aus allen Reihen.
    Denke die Herren und Damen da oben auch mal nach?
    Ich schäme mich für unsere Regierung.....
  2. #2

    Für Bomben ist Geld da, für Medikamente nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verwirrung über deutsche*Waffenlieferungen für die Nato im Libyen-Krieg: Die Bundeswehr hilft dem Bündnis nun doch nicht mit Bombenteilen, dennoch unterstützte Deutschland die Allianz bereits im Mai mit Munition für ihre Luftaktionen gegen Gaddafi. Die Opposition wettert gegen Minister de Maizière.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...771347,00.html
    Die BBC berichtet über die Situation in den Krankenhäusern von Benghazi. Es herrscht ein akuter Mangel an Medikamenten und elementaren medizinischen Ausrüstungsgegenständen. Schwerkranke Patienten können schon jetzt die für sie notwendige Medikamentendosierung nicht mehr erhalten.

    http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-13937817

    Durch den Umsturz im Osten Libyens sind die Patienten außerhalb der Reichweite des staatlichen libyschen Gesundheitswesens geraten. Andererseits ist das NTC nicht in der Lage eine funktionierende Versorgung mit den notwendigsten Gütern sicherzustellen. Der Westen -dem es eigentlich ein leichtes sein sollte, hier einzuspringen- kümmert sich lieber darum, ausreichend Bomben zu aquirieren.
  3. #3

    Die haben sich die Aliierten damals so erzogen,

    Zitat von Prellbock Beitrag anzeigen
    Ich versteh die Politik nicht (wie viele andere vermutlich auch nicht mehr).

    Wir wollen einen ständigen Sitz im Rat, wir wollen auf Augenhöhe mitreden lehnen aber eine Bündnisforderung ab.
    Warum sind deutsche Politiker so wie sie sind? Warum sind sie weder Fisch noch Fleisch?
    Es tut mir leid aber für mich ist das alles eine verlogene Bande die sich entweder um ihre eigenen Belange sorgt oder in der Hauptsache, egal zu welchem Thema, dagegen zu sein scheint, aus allen Reihen.
    Denke die Herren und Damen da oben auch mal nach?
    Ich schäme mich für unsere Regierung.....
    die deutschen Politiker (aber damals gab´s noch
    Charakterköpfe) - von nachfolgenden Politicogenerationen
    erwartete man dann wohl, die würden treudeutsch
    einfach nur brav strammstehen -
    aber das können sie auch nicht.
  4. #4

    Nicht nur für die Regierung ...

    schäme ich mich, sondern auch für die Opposition.

    Der größte Oppositionsblock hat den ersten Krieg nach dem II. Weltkrieg genehmigt. Natürlich aus der Notwenigkeit heraus, Menschen zu helfen und Massaker zu stoppen.

    Die gleichen Politiker stellen sich auf die Seite eines Diktators und beschädigen dass Ansehen (mal wieder) in der internationalen Gemeinschaft ... langsam sollte mal eine Entscheidung her, ob Deutschland nur aus Papier-Gutmenschen besteht, oder auch handeln kann .... und will!
  5. #5

    ...

    Zitat von Prellbock Beitrag anzeigen
    Ich versteh die Politik nicht (wie viele andere vermutlich auch nicht mehr).

    Wir wollen einen ständigen Sitz im Rat, wir wollen auf Augenhöhe mitreden lehnen aber eine Bündnisforderung ab.
    Warum sind deutsche Politiker so wie sie sind? Warum sind sie weder Fisch noch Fleisch?
    Es tut mir leid aber für mich ist das alles eine verlogene Bande die sich entweder um ihre eigenen Belange sorgt oder in der Hauptsache, egal zu welchem Thema, dagegen zu sein scheint, aus allen Reihen.
    Denke die Herren und Damen da oben auch mal nach?
    Ich schäme mich für unsere Regierung.....

    Ich würde mich schämen, wenn die Regierung diesen Luftkrieg mit Waffen unterstützen würde. Der eine denkt so, der andere so.
  6. #6

    ...

    Zitat von Prellbock Beitrag anzeigen

    Wir wollen einen ständigen Sitz im Rat, wir wollen auf Augenhöhe mitreden lehnen aber eine Bündnisforderung ab.

    Wenn die "Bündnisforderung" daraus besteht, bei einem aggressiven und völlig hirnlosen Angriffskrieg mitzumachen, geht mir dieser bescheuerte und sinnlose Sitz im Sicherheitsrat sonstwo vorbei. Sollen die Franzosen, Briten und -wie immer- Amerikaner ihre Suppe selber auslöffeln. Mit allen Konsequenzen.
  7. #7

    Kein Plan

    Sie würden also einen teuren Nato-Konvoi mit Hilfsgütern quer durch die gegnerischen Linien - direkt vor die Rohre der Gaddafi- Panzer fahren lassen? Und Sie glauben wirklich, dass die das zulassen würden, dass die (verletzten) Rebellen auf diese Weise weniger schnell wegsterben - und das wo der Krieg überhaupt erst deswegen als Krieg begann, als Gaddafi beschlossen hat, sein eigenes Volk zu vernichten? Sehen Sie, aus genau diesem Grund gibt es Leute, die was davon verstehen - und diese Transporte eben erst dann losschicken, wenn keine Gefahr mehr besteht.

    Tja, hätte Deutschland nicht so vorschnell mit "No" auf die Anfrage damals reagiert, könnte es heute seinem humanitären Ruf gerecht werden udn z.B. mit Transall-Flugzeugen Hilfsgüter ganz einfach aus der Luft abwerfen, wie es auch sonst in umkämpften Gebieten gemacht wird. Aber Dank SPD/Grüne ist das nun leider nicht mehr möglich. Aber den rot-grünen Parteien war es ja schon immer egal, wenn unschuldige Menschen sterben, hautpsache, es gefährdet nicht die eigene Wahl.
  8. #8

    Vorauseilender Gehorsam eines zu kleinen Untertans

    ganz wie früher.

    Da wollte dieser Kriegshetzer Deutschland gegen den Sinn der Verfassung in einen völkerrechtwidrigen Angriffskrieg der Nato verwickeln und ist gescheitert. Aber nicht an der Bundeskanzlerin. Die weiss meistens auch nicht, was die deutsche Bürgerverfassung gebietet.

    De Maziere soll zurücktreten. Er ist der Verantwortung dieses Amtes nicht gewachsen. Er hat weder das Format noch die die demokratische Überzeugung und Verfassungstreue, die gerade ein Verteidigungsminister in Deutschland braucht. Der ist zu schiesswütig, obwohl die Verfassung ausdrücklich die Teilnahme an Angriffskriegen verbietet und nur den Verteidigungsfall der Bundesrepublik selbst als Einsatzmöglichkeit der Waffen der Bundeswehr festgelegt hat.
  9. #9

    Schreckliche Welt!

    Zitat von Prellbock Beitrag anzeigen
    Ich versteh die Politik nicht (wie viele andere vermutlich auch nicht mehr).
    ...
    Denke die Herren und Damen da oben auch mal nach?
    Ich schäme mich für unsere Regierung.....
    Ihrer Kritik kann ich mich nur anschliessen!
    Ich verstehe nicht, was da in Berlin gespielt wird. Man will keine Fehler machen, kein Risiko eingehen und tappt von einem Fettnapf in den nächsten!


    Zitat von xxyxx Beitrag anzeigen
    Die BBC berichtet über die Situation in den Krankenhäusern von Benghazi. Es herrscht ein akuter Mangel an Medikamenten und elementaren medizinischen Ausrüstungsgegenständen. Schwerkranke Patienten können schon jetzt die für sie notwendige Medikamentendosierung nicht mehr erhalten.
    ...
    Diese Situation verstehe ich auch nicht.
    Herr Westerwelle fliegt mit einem Transportflugzeug nach Bengazi, was war da noch alles in der Maschine? Golfausrüstung? Kleiderständer?
    In Deutschland gibt es große Vorräte an medizinischen Materialien, die alle paar Jahre erneuert werden müssen, konnte man da nicht mal etwas großzügiger auswählen?
    Und das benötigte Zeug kostet doch auch neu kaum etwas, viele Hersteller würden hier sicher gratis ihre Ware zur Verfügung stellen!

    Schreckliche Politik!

    Die BASF könnte doch als bisheriger Großinvestor in Libyen die Kollegen der Branche mal fragen, was da so zu machen ist! Mit solchen Aktionen könnte man Freunde gewinnen, die man in einigen Monaten gut brauchen kann!


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