Die Schufa macht es sich einfach! Es werden aus dem Wohnumfeld Schlüsse auf die Kreditwürdigkeit gezogen. Ich habs in meinem Umfeld erlebt. Da wurde eine Onlinebestellung mit Hinweis auf die Kreditwürdigkeit abgelehnt. Bei jemandem, der immer seine Rechnungen bezahlt hat und immer gearbeitet hat. Das einzige Manko - das Wohnumfeld. Die Miete ist günstig und warum sollte man dann umziehen. In der Umgebung wohnen halt Leute, deren Prognose nicht ganz so günstig ist. Daraus werden dann Rückschlüsse auf die Kreditwürdigkeit einzelner gezogen.
Bei der Bank reicht ein falscher Klick des Kundenberaters bei der Bonitätsabfrage - es gibt nämlich zwei Varianten dafür. Schon gilt man als abgelehnter Kreditnehmer - mit der entsprechenden Einstufung. Da gibts einige Medienberichte drüber, wie das läuft.
Schöne neue Welt, wo alle möglichen Organisationen Daten abziehen wo sie nur können, um damit eigene wirtschaftliche Interessen zu bedienen. Auch die Schufa ist letztlich ein wirtschaftlich ausgerichtetes Unternehmen, das mit den erhobenen Daten Geld verdient. Je mehr scheinbar negative Daten die Schufa sammeln und aufbereiten kann, umso besser für ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen.
Zuletzt ist es für die Schufa also nicht wichtig, ob die Daten den Tatsachen entsprechen oder die tatsächliche Kreditwürdigkeit einzelner wiederspiegeln. Wichtig ist nur, dass man mit möglichst vielen Daten ein Ranking erstellen kann. So kann man Geld verdienen und die Unternehmen sind zufrieden - weil viele gesammelte Daten können ja nur richtig sein.
Wie man allerdings aus FB Daten Rückschlüsse auf die Kreditwürdigkeit ziehen will, das interessiert mich. Zuviel Party - keine Kredite mehr?

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