Unglaublich, langsam wärs wirklich mal Zeit für den Rücktritt.
Öffentlichkeitsarbeit ist nicht Sache des Bundespräsidenten. In der Kreditaffäre hat Christian Wulff dennoch telefonisch versucht, einen Artikel der "Bild"-Zeitung zu stoppen. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen hat er deswegen auch Springer-Chef Döpfner kontaktiert.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...806664,00.html
Unglaublich, langsam wärs wirklich mal Zeit für den Rücktritt.
Ich habe das schonmal geschrieben und schreibe es gerne nochmal. Das eigentlich Schlimme an dieser Geschichte ist Wulffs Umgang mit den ganzen Vorwürfen. Er weiß seit über einem Jahr das der SPIEGEL da am graben ist und bei Gerichten Akteneinsicht verlangt. Er kennt die entsprechenden Vorgänge genau, weil er ja direkt daran beteiligt war (im Gegensatz zu z.B. Sauerland der ja auf Mitarbeiter und Sub-Unternehmen angewiesen war) und hatte somit genug Zeit sich eine schöne Strategie zurechtzulegen und kurz vor der Veröffentlichung der BILD-Zeitung selbst vor die Kameras zu treten und diese ganze unsägliche Debatte im Keim zu ersticken, mit einer umfassenden Erklärung, Schuldeingeständnis und einer symbolischen Spende an eine wohltätige Organisation in Höhe der tatsächlichen oder vermeintlichen Ersparnis.
Aber was macht er, der er immerhin Volljurist und seit Jahrzehnten in der Politik aktiv ist? Gebärdet sich wie ein drittklassiger Z-Promi der vollkommen unerfahren im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit von einer Peinlichkeit zur nächsten stolpert, so als wäre er völlig fremdgesteuert. Kommunikation nur über Anwälte, Salamitaktik, Drohanrufe, Verschleierungstaktiken, Haarspalterein, man möchte Wulff wirklich mal fragen was mit ihm los ist. Das ist doch nun wirklich keine große Sache. Er hat doch keine Millionen für sich abgezweigt. Ein souveräner, offener Umgang mit der Geschichte hätte das alles im Anfangsstadium erledigen können. Aber er macht das mit seinen Eskapaden nur noch schlimmer.
Mitten im schmalen Rubikon, der überschritten wurde von der falschen Truppe..., muss es noch eine Sandbank geben, von wo aus die Nach-Richten über alte Telefongespräche noch abgesendet werden können (die Feiertage eingehalten).
Macht ein Herr Glaeseker dort Urlaub?
Was kommt morgen ... - oder am Fest der "Erscheinung des Herrn"?
Erleben wir noch gemeinsam den 2. Februard, den Tag der Reinigung, zum Fest, dass platt "Darstellung des Herrn", auch "Einführung", Praesumtatio ... oder "Mariä Lichtmess" (ehdem auch: Mariä Reinigung, Purificatio Mariae) - den vierzigsten Tag nach Heilig Abend - je nacheem man die früheren Reinigungsprozeduren, gemessen an der Unreinheit der Frau Mutter durch die Gebärung ... nannte.
So viel alt-festtäglicher Krimskrams - er mag mythische Bedeutung haben!
Politiker mahnen Deutsche an, in der Gesellschaft, im täglichen Miteinander mehr Zivilcourage zu zeigen. Hinsehen statt Wegschauen, Engagement statt Gleichgültigkeit, Wahrheit statt Lüge wird gepredigt. Dies wünsche ich mir auch für Christian Wulff.
Unser Bundespräsident hat den niedersächsischen Landtag belogen. Der Kredit ist nicht nur über Frau Geerkens gelaufen, sondern wurde mithilfe des Geschäftsmannes Geerkens, zu dem Wulff angeblich nur private Beziehungen pflegt, umgesetzt. Er hat sich als Ministerpräsident finanzielle Vorteile verschafft und gegen Regeln verstoßen, welche er in seinem Beamtenstab nie dulden würde.
Ich möchte nicht von solch einem Bundespräsidenten repräsentiert werden und fordere Herrn Wulff auf, Rückgrat zu zeigen und endlich zurückzutreten.
Insbesondere verzeihe ich seine "Geschäfte" mit Herrn Maschmeyer nicht. Durch Maschmeyer’sche Finanzprodukte haben viele Sparer ihre Rücklagen und Altersvorsorgen verloren. Ein Bundespräsident, der mit solch schillernden Menschen privat verkehrt und befreundet ist, Urlaube auf dessen Luxusanwesen verbringt, schadet dem Ansehen unseres Landes und verdient nicht unser Präsident zu sein.
In Wulff spiegelt sich nicht die Ethik und Moral der Deutschen wider und er darf deshalb Deutschland nicht repräsentieren.
Die ominöse Privatkredit-Affäre war erst die Vorspeise, die wir gerade schwerfällig verdauen müssen. Vielleicht ist der verhinderte Sternekoch Wulff gerade dabei, das Hauptgericht zuzubereiten. Die Chance für einen geordneten Rücktritt hat er ja längst schon vergeigt.
Deshalb hat die Presse im Interesse der Gesellschaft die Affäre Wulff aufzuklären, zu veröffentlichen und den Sumpf trocken zu legen.
Ich wünsche den Redakteuren viel Erfolg.
Das ist doch nicht etwa jemand ziemlich dünnhäutig und empfindlich?
Ja Hr. Wulff, es ist blöd, wenn man eine Realitätsallergie hat und die Wahrheit nicht öffentlich vertragen kann! Insbesondere dann, wenn es um die eigene Person geht. Da wäre mal etwas richtige (!) Ehrlichkeit angesagt, und nicht nur präsidiales Geschwafel. Sie haben leider als Präsident auf gesamter Linie versagt! Sie sind unglaubwürdig und sprachlos, für das Amt also eine Fehlbesetzung.
wenn das stimmt, was hier berichtet wird (noch ist nichts davon wirklich belegt sondern bislang nur offensichtlich Hörensagen), sind das annähernd italienische Zustände,insbesondere was das verheerende Verständnis unserer Polit-Kaste von Pressefreiheit und damit einem Eckpfeiler der Demokratie angeht. Das ist längst kein Kinkerlitzchen mehr.
Ob Wulff zurück tritt oder nicht, ist mir persönlich egal. Allerdings bin ich immer froh, wenn Leute, die nichts taugen, in solchen Ämtern wie das des BP geparkt werden. Dort können sie nichts verheerendes anrichten. Von daher plädiere ich eher, gleich mehrere Spitzenpolitiker zum BP zu machen. Gabriel und Nahles wären auch super aufgehoben. Plus Rösler. Künast und Roth auch.
Viel Interessanter: wer nicht völlig blind ist, weiss, dass zum Beispiel ein Diekmann sehr oft mit Politikern telefonieren dürfte. Und Kuhhandel zwischen Presse und Politik ist ja auch an der Tagesordnung. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Schubladen der Redaktionen voll sind von solchen Geschichten. Die Frage ist nur: warum Wulff genau jetzt? Der scheint fällig zu sein, den hat die Presse auf dem Kieker.
Im Volksmund sagt man, da geht einem der Arsch auf Grundeis!
Der Mann hat gewusst, dass er das Parlament 2010 belogen hatte. Ihm war klar, dass, wenn die Schnäppchenkredite an die Öffentlichkeit kommen, eine Medienlawine losgetreten wird und seine Befähigung für dieses höchste Amt im Staate zu Recht in Zweifel gezogen wird. Er ist nicht nur ein blasser Präsident, er hadert auch wiederholt mit der Wahrheit. Tricksen, Täuschen, Vertuschen, wie seine diversen Parteifreunde in dieser pseudochristlichen Pharisäerpartei vorgemacht haben. Man kann sich nur noch schämen!