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Krebsregister: Startschuss für bessere Tumortherapie

DPADie Regierung sagt dem Krebs den Kampf an: Jetzt hat auch der Bundesrat das Krebsfrüherkennungsgesetz gebilligt und das flächendeckende Krebsregister auf den Weg gebracht, das die Versorgung von Patienten verbessern soll. Vor allem im Westen klaffen noch große Datenlücken.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-886443.html
  1. #1

    Fantastisch!

    Hat man im Gesetz auch festgelegt woran die Patienten nun anstelle sterben sollen? Die Sterblichkeit beträgt meines Wissens immer noch 100%.... Wenn wir die Anzahl der Krebstoten senken muessen wir wohl anderswo die Zahlen erhöhen! (Ich will nicht sagen, dass krebsforschung sinnlos ist, aber bei der Formulierung der Zielsetzung sollte man vorsichtiger sein!)
  2. #2

    @papageipeter, zum Glück ist die Rate bei Krebs deutlich unter 100%! Je nach Typ und Stadium ist das natürlich sehr unterschiedlich aber im wesentlichen deutlich unter 100%.
  3. #3

    Vorsorge?

    Große Datenlücke? Geht gar nicht!
    Wieder ein Zugeständnis an die Pharmalobby. Die Methoden immer noch umstritten.
    Dabei hat D weitaus wichtigere Probleme zu lösen.
    Im Hamsterrad wird Krebs keine große Rolle spielen aber gut das wir dann ein Flächendeckendes Krebsregister haben.

    Bezahlbare KV für alle! Nicht nur viele Rentner haben heute massive Probleme und werden vom Staat allein gelassen.

    Die Entwicklung war Alternativlos und mit sehr großer Weitsicht.
    Die GKV wollten von Selbstständigen die Höchstbeträge ohne Rücksicht der finanziellen Situation, die Heilsversprecher PKV kamen, mit sich im Nachhinein als falsch erweisenden Beitragsversprechen.
    So manches Mitglied reibt sich angesichts tatsächlicher Entwicklungen die Augen.
    Statt aber die Probleme endlich energisch anzugehen und bezahlbare Gesundheitsvorsorge für alle zu schaffen schränkt man sich auf Krebsvorsorge ein.
    Es geht dabei keinesfalls um die Menschen! Es ist ein reines Geschäftsmodell.

    [Satire]Der Datenschutz ist selbstverständlich in jeder Hinsicht gewährleistet.[/Satire]
    #Nachgedacht.
  4. #4

    Zitat von papageipeter Beitrag anzeigen
    Hat man im Gesetz auch festgelegt woran die Patienten nun anstelle sterben sollen? Die Sterblichkeit beträgt meines Wissens immer noch 100%....
    Ich weiß zwar was sie meinen aber Krebs ist schon eine tückische Krankheit die auch junge Leute aus dem Leben reisst und verstörte Familien hinterläßt. Wenn man also irgendwie dafür sorgen kann das zumindest die meisten Menschen erst ab 80 sterben, dann finde ich das erstrebenswert und man sollte deshalb alles versuchen.
  5. #5

    Zitat von papageipeter Beitrag anzeigen
    Hat man im Gesetz auch festgelegt woran die Patienten nun anstelle sterben sollen? Die Sterblichkeit beträgt meines Wissens immer noch 100%.... Wenn wir die Anzahl der Krebstoten senken muessen wir wohl anderswo die Zahlen erhöhen! (Ich will nicht sagen, dass krebsforschung sinnlos ist, aber bei der Formulierung der Zielsetzung sollte man vorsichtiger sein!)
    Die Sterblichkeitsraten bei Krebs sind nicht 100 Prozent! Oder meinten sie die Sterblichkeitsraten der deutschen Bevölkerung? Dann haben sie recht, bisher ist mir noch keiner untergekommen, der ewig lebte. :-D
  6. #6

    DDR-Standard

    In der DDR gab es ein zentrales Krebsregister. Hat die Neueinrichtung jetzt so lange gedauert, damit die Gesundheits-Bürokraten nicht als DDR-Nachahmer dastehen?
  7. #7

    scheinheilig und unkritische Berichterstattung

    Das ist lächerlich. Über 20 Jahre nach der deutschen Einheit schafft die Republik ein zentrales Krebsregister. Welch eine historische Leistung!!!!!
    Tut so als wäre es heute was besonderes, eine große politische Leistung. Nur soetwas gibt und gab es in Europa schon lange,
    wir sind so ziemlich die letzten aber noch vor Albanien.
    Nur manche Länder im Osten waren klüger, als die Verantwortlichen im Bund, in dem sie einiges vor den ideologischen kalten Kriegsgewinnlern retteten.
    Während das Krebsregister der DDR mit Daten und Wissen aus über 20 Jahren aus rein ideologischen Gründen kalt gestellt wurde, haben andere das Wissen genutzt.

    Es ist unverständlich warum in einem reichen Land wie unserem nicht genügend Geld für so eine Einrichtung vorhanden ist.

    Das Krebsregister zeigt exemplarisch, das der Beitritt in der Politik, kein Beitritt unter Brüdern und Schwestern war.
    Dafür wurde Bewahrenswertes wie das Krebsregister der DDR aus ideologischen Gründen vernichtet, obwohl die Chance dagewesen wäre,
    es unter demokratischen und wirtschaftlich besseren Bedingungen weiter zuführen und zu einer exellenten, wissenschaftlichen, den Menschen dienenden, Einrichtung auszubauen.

    Leider erfasst der Artikel nicht ansatzweise die kritikwürdigen Verluste speziell an wissenschaftlichen Wissen und Vorsprung, welches hier in den letzten 20 Jahren durch bornierte Ideologen verursacht wurde.
  8. #8

    Peinlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung sagt dem Krebs den Kampf an: Jetzt hat auch der Bundesrat das Krebsfrüherkennungsgesetz gebilligt und das flächendeckende Krebsregister auf den Weg gebracht, das die Versorgung von Patienten verbessern soll. Vor allem im Westen klaffen noch große Datenlücken.

    Bundesrat billigt Krebsregister: Startschuss für bessere Tumortherapie - SPIEGEL ONLINE
    Peinlich für die deutsche Medizin.

    Google hat alle unsere Daten (oder Paypack) und Deutschland bekommt es nicht hin im Milliardenschwerden Gesundheitssystem ein Krebsregister zu installieren (oder erst jetzt).

    Die Pharma Industrie hat gar kein Interesse daran, da es manche Unwirksamkeit ihrer Mittelchen nachweisen wird.
  9. #9

    Ja. Endlich ein Register (noch mehr Statistikmüll)

    Vielleicht können dann endlich solche Fälle vermieden werden.
    http://www.bild.de/news/inland/hautkrebs/kaufmann-verjubelt-vermoegen-nach-krebs-diagnose-29339666.bild.html
    Einen schönen Tag noch.








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