REUTERSIn Nordirlands Hauptstadt Belfast ist es in der Nacht zum dritten Mal in Folge zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Dort eskaliert ein Streit über das Hissen der britischen Flagge. Es sollen auch Schüsse auf Polizisten abgefeuert worden sein.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875967.html
Der nördliche Teil von Irland wurde durch England gegen den Willen der Iren besetzt und annektiert. Kosovo und Südsudan bekamen ihren Staat, die Palästinenser sollen ihn nach Englands Wunsch auch bekommen. Als Argentinien 1983 die vor seiner Küsten liegenden Malvinen besetzte, ein von England beanspruchtes Gebiet, haben die Engländer 1000 argentinische Männer erschossen und die Inseln wieder besetzt.
Um die SPON-Diskussionskultur zu wahren: Christentum ist Frieden..
Es würde mich wirklich freuen, wenn SPON auch bei anderen Konflikten mal solch differenzierte Analysen schreibt:
"Nordiren haben ihre "Troubles", wie der von ca. 1966 bis 1998 tobende Bürgerkrieg verniedlichend genannt wird, nie als Religionskonflikt verstanden."
"Die Religionszugehörigkeit ist dabei letztlich sekundär - es ging und geht um Macht- und Einflussfragen."
Religion ist keine Ursache von Konflikten, sondern ein Mobilisierungs- und Legitimierungsinstrument. Genauso wie es keine ethnischen Konflikte, sondern nur ethno-politische Konflikte gibt, in denen die Ethnie zur Mobilisierung, Legitimierung, Feinbildgenerierung usw. instrumentalisiert wird.
sondern ein Kolonialkrieg, was ein Großteil der Medien u.
"Politiker" anscheinend immer noch nicht kapiert haben.
England , sorry "Vereinigtes Königreich", hat in Nordirland
absolut nichts zu suchen bzw. keinerlei Legitimität.
Die jährl. provozierenden Aufmärsche von bornierten
"Ewiggestrigen" sollten von der EU sofort verboten werden.