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Krawalle in Thessaloniki: Papandreou kämpft einsam gegen die Wut der*Massen

Draußen fliegen Steine, drinnen kämpft der Premier um das Vertrauen seiner Landsleute: In Thessaloniki wirbt Regierungschef Papandreou für sein Sparprogramm. Doch in der Hafenstadt schlägt ihm er den Zorn der Griechen über die schleppenden Reformen entgegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785574,00.html
  1. #160

    wen trifft es denn?

    Also ich kann die Meinung vieler hier nicht teilen.Es sollten den Griechen alle Schulden erlassen werden außerdem noch 100 Milliarden Startkapitall bekommen, dann sie sollen aus der Währungsunion austreten und sollten ganz von vorne wieder anfangen.Dann bräuchten keine Zinsen auf die Schulden bezahlt werden und mit den 100 Milliarden Euro könnten sie sich mit Hilfe von außerhalb Steuerbehörden,Finanzämter, Katasterämter usw aufgebaut werden.Dann können sie vielleicht mit einer neuen Regierung für sich selbst sorgen.Besser so das man einmal einen rigirosen Schnitt macht und es hat ein Ende. Wenn es auch die anderen EU Länder finanzieren müssten wäre der Druck auf ale Länder nicht mehr so groß.Mir ist es lieber wir deutschen bezahlen 250 Milliaren und haben Ruhe als hier auf einem Pulverfaß zu sitzen und viel mehr verlieren zu können.Machen wir uns nichts vor dassselbe könnte hier auch passieren.Der Leidtragende ist in Griechenland wie hier in Deutschland "der/die kleine Mann/Frau" die mal wieder alles ausbaden müssen .Seid also mal ein bißchen solidarisch mit den einfachen Menschen den es meistens noch schlechter geht wie in Deutschland.Glaubt nicht alle diese Märchen von "den Griechen" die alle 15 Monatsgeählter und alle Vergünstigungen haben und keine Steuern zahlen und auf unsere Kosten mit 58 Jahren in Rente gehen und dafür auch noch 1500 Euro netto bekommen.Dies wird nur in Umlauf gebracht um die hiesige Bevölkerung gegen die Greichen aufzubringen.Warum gibt es denn nicht mal eine Sendung in den öffentlich, rechtlichen Fernsehanstalten wo gezweigt wird wie der noarmale Arbeiter in Griechenland denn lebt?Aber die Medien stecken mittlerweile mit der Regierung unter einer Decke denn was bei uns alles passieren kann und es wird von den Medieen falsch oder gar nicht berichtet kann kein Zufall sein.Ich glaube keinem mehr was
  2. #161

    und das von Ihnen...

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    ... wer nicht gerade blind ist erkennt, daß diese Krise nicht durch Sparen verursacht ist, sondern durch Schuldenmacherei. Und es gibt immer einen guten Grund neue Schulden zu machen - nur ist damit irgendwann jede Volkswirtschaft ruiniert! Würden die Maastricht-Kriterien eingehalten - unter 3% Neuverschuldung und 60% Gesamtverschuldung gäbe es kein Problem!
    waren Sie nicht der Meinung, die Bankenrettung - der Hauptgrund für die Staatsschulden - sei alternativlos?

    Auch positionieren Sie sich gegen die Regulierung des Finanzsektors - wobei die De-Regulierung Hauptgrund der Finanzkrise war - vor der selbst Spanien noch näher an den Maastricht Kriterien lagen als Deutschland.

    Legen die Maastricht Kriterien nicht auch fest, dass sich die Lohnentwicklung an der Produktivitätsentwicklung orientieren solle? Dagegen hat Deutschland mit seinem Lohndumping übrigens massivst verstossen. AUch hier weiss jeder, die Gewinne des einen sind die Schulden des anderen.

    Und zu guter letzt - die meisten Länder haben nicht unbedingt ein Ausgabenproblem sondern ein Einnahmenproblem.
    Dazu führt wie in Griechenland fehlende Bekämpfung der Steuerhinterziehung und Korruption (auch/ gerade in DE) - aber auch der Steuersenkungswettbewerb der einzelnen Staaten.
  3. #162

    Pfeifen im Walde

    Zitat von Jochen Kissly Beitrag anzeigen
    Lt. Papandreou wird Griechenland es schaffen!

    Ja ich weiss - und die Erde ist eine Scheibe!

    ........keiner wird es schaffen,griechenland nicht spanien und italien nicht und all die anderen die dazugekommen sind...wie auch!
  4. #163

    Es wrd nicht sehr lange dauern ...

    Zitat von jomo3 Beitrag anzeigen
    Frau Merkel wird bald öffentlich zu hören bekommen, dass diese Finanzpolitik nicht vom Bürger gewollt ist.

    Dass diese Europäisierung im 100 m Tempo an den Völkern vorbeigeht, ist wohl plausibel.

    Dieses Treiben wird kein gutes Ende haben, denn der Souverän von 27 Staaten mit 23 Sprachen wird in eine Schablone gepresst. Das kann niemals gut werden ohne, Konflikte inbegriffen.

    endlich mal jemand der das verstanden hat
  5. #164

    Das eigene Grab schaufeln

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Ich kann Papandreou nicht wirklich beurteilen - aber ich denke er macht den gleichen Fehler wie alle Mächtigen - er wendet sich an die Speichelleker und Profiteure, anstelle mit seinem .. wenn dann Volk zu reden - dafür hat er nur Polizisten und Schlagstöcke!

    Er bastelt an seinem Untergang selber - den nicht die wenigen Oben die andere für sich arbeiten lassen, sondern letztlich immer die Unten bestimmen den Gang der Geschichte - die "oben" sind nett als Coleratur der Geschichte, als die Scheineliten die zwar die Ehrendenkkmäler bevölkern, aber seltenst etwas wirklich beigetragen haben!
    er macht das was alle tun, sich an der macht klammern...wir werden doch nur noch von kasperle theater regiert,hierzulande ( rößler,westerwelle,merkel und der typ aus bayern)berlusconi und wie sie alle heissen,sind doch alles nur noch witzfiguren
  6. #165

    ....

    Zitat von hugo666 Beitrag anzeigen
    Das blöde ist ja nur das "der Grieche" ja zum größten Teil mit seiner professionellen Steuerhinterziehung selber an dem Schlamassel schuld ist...
    das ist schon mal unsinn......der gemeine grieche hat garnichts zum hinterziehen.....wenn sie 500 euro netto verdienen würden,würden sie auch nichts zahlen wollen
  7. #166

    Alternativlos ist nur die Marktwirtschaft

    Zitat von ProDe Beitrag anzeigen
    waren Sie nicht der Meinung, die Bankenrettung - der Hauptgrund für die Staatsschulden - sei alternativlos?
    Die Bankenrettung war teuer, aber sie sind nicht der Hauptgrund für die Staatsschulden. Als Neoliberaler halte ich die Bankenrettung übrigends generell für falsch.
    Aber natürlich hätte ein Zusammenbruch des Bankensektors auch gravierende Folgen für die restliche Wirtschaft gehabt und damit auch Arbeitslosenzahlen zur Folge gehabt.
    Zur Deregulierung muß man sagen, sie ist richtig, wenn der Markt funktioniert. Sie hätte auch keine Schäden angerichtet, wenn man angemessene Eigenkapitalquoten festgeschrieben und damit die Hebelwirkung drastisch verringert hätte. Hebelwirkungen von 1000 und mehr haben mit Marktwirtschaft genauso wenig zu tun wie Monopole.
  8. #167

    wie denn nun?

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Die Bankenrettung war teuer, aber sie sind nicht der Hauptgrund für die Staatsschulden. Als Neoliberaler halte ich die Bankenrettung übrigends generell für falsch.
    Aber natürlich hätte ein Zusammenbruch des Bankensektors auch gravierende Folgen für die restliche Wirtschaft gehabt und damit auch Arbeitslosenzahlen zur Folge gehabt.
    Zur Deregulierung muß man sagen, sie ist richtig, wenn der Markt funktioniert. Sie hätte auch keine Schäden angerichtet, wenn man angemessene Eigenkapitalquoten festgeschrieben und damit die Hebelwirkung drastisch verringert hätte. Hebelwirkungen von 1000 und mehr haben mit Marktwirtschaft genauso wenig zu tun wie Monopole.
    Entweder neoliberal und deregulierend oder
    feste und hohe vorgegebene Eigenkapitalquoten?
    Was denn nun?
    Der ´´Markt ´´funktioniert´´ ...
    was für ein Gesülze. Man kann es nicht mehr hören!
    Markt ist ein Verkaufsplatz für Waren mit Wert und Dienstleistungen die auf Arbeit fußt,
    Börsen die weltweit mit nicht existierendem Geld spekulieren
    und fiktives Geld aus Bits und Bites generieren haben mit Markt noch nie etwas zu tun gehabt, geschweige denn das es dafür eine ausreichende Summe Eigenkapitalquote geben könnte.


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