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Krawalle in Dortmund: Dresden darf doch im DFB-Pokal starten
DPAKehrtwende im Fall Dynamo Dresden: Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Ausschluss des Zweitligisten aus dem DFB-Pokal aufgehoben. Stattdessen wurde der Club zu einem "Geisterspiel" und einer Geldstrafe verurteilt.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...817246,00.html
- #10 23.02.2012 22:04 von
...
stimmt, 300tausend gewinn in der dritten liga, vorzeitiger abbau der schulden bei der stadt dresden, millionen ersparnis der stadt dresden durch den aufstieg der profimannschaft in die zweite liga, ja dynamo kostet der stadt wirklich ein haufen geld.
es ist ein geben und nehmen.
und ihr bild über diesen verein ist selbstredend falsch. - #11 23.02.2012 22:10 von
Auswärts Aufgabe des Vereins ;-)
Und wie soll der Verein das auswärts bewerkstelligen?
Besonders wenn die Verantwortlichen vor Ort nicht kooperieren und die auf Vereinskosten mitgereisten Ordner von der Polizei mit der neuen Lieblingswaffe Pfefferspray außer Gefecht gesetzt werden?
Seit wann hat der Auswärtsverein Heimrecht?
a) Sie widersprechen sich selbst => "Aufgabe des Vereins" vs. " Fans, an die man eh nicht rankommt"
b) Bitte benennen Sie die konkrete Unterstützung des DFB. - #12 23.02.2012 22:22 von
Gesinnungsdiktatur
Das kann und darf man aber dem Verein (so lange er dies nicht aktiv fördert) zum Vorwurf machen.
Stellen Sie sich vor, die gehen zum nächsten Spiel alle im Rattlehead-T-Shirt, sind Sie dann für Ausschreitungen verantwortlich zu machen?
Ob nun der Verein in Dresden noch aktiver werden könnte, kann ich nicht beurteilen, aber selbst wenn es so wäre, war die ursprüngliche Strafe zu hart. - #13 23.02.2012 22:33 von
Ich will ihnen nicht mit dem argument kommen das weder der Dynamo Chef am schreibtisch noch der Spieler auf dem Feld auch nur in irgendeiner weise einfluss auf ein kleinkind im Körper eines erwachsenen haben .
Solche Idioten gibts überall. das wissen sie genau! Sie wohnen in DD ich wohn in DD. das ist aber überall so. Es spielt aber auch überhaupt keine rolle.
Hier gehts um Fussball wenn sie schon mal im stadion waren wissen sie sicher was das für ein gefühl ist wenn bei einem spannendem spiel alle fans um sie herum hoffen und dann feiern wenn es ein tor gibt.
und dafür gibt es sport, deswegen verfolgen wir diese schöne sportart ... weil sie uns ablenkt von den geschehnissen und ungerechtigkeiten im leben. für einige menschen ist das auch das einzige auf was sie sich freuen können. das ist leider so.
und ich weiß auch nicht wer da ständig für chaos sorgt bei diesen fangruppierung aber so etwas zeugt von dummheit und dem drang nach aufmerksamkeit. Diese sachen bekommen sie nicht aus den menschen wenn sie ihnen den fussballverein nehmen. Das hat andere gesellschaftliche ursachen aber bestimmt nicht der Sport. - #14 23.02.2012 22:44 von
Vielleicht sollten sie selber einmal einen Spieltag im Stadion erleben um sich ein Urteil bilden zu können. Aus ihrem Pauschalurteil lese ich heraus, das scheinbar nur Hartz IV-Bezieher, Arbeitslose und Schläger ins Stadion gehen. Das ist völlig falsch und daneben. Sie sollten mal die Schüler sehen, die regelmäßig ihr Taschengeld zusammenkratzen um ihrem Verein als zwölfter Mann den Rücken zu stärken. Sie sollten mal die Familien sehen, die das ganze als Familienausflug machen.
Auch das ist nicht ausschließlich Dynamo-Fans zu verdanken. Die eine oder andere Gästemannschaft hat auch eine spezielle Fan-Anhängerschaft die dann in einem Korridor zurück zum Bahnhof geleitet wird. Was übrigens auch in anderen Städten und bei anderen Vereinen eine übliche Praxis ist.
Ganz sicher nicht. Völlig einverstanden.
Ok, zugegeben, ein 8-Sitzer wird für Ingolstadt etwas zu klein sein. Aber auch Ingolstadt hat eine große Anhängerschaft und ich finde es schade diese nicht in Dresden im Stadion begrüßen zu können.
Kleiner Hinweis noch am Rande: Dynamo hat diese Woche seine Schulden bei der Stadt beglichen. Siehe hierzu: Schsische Zeitung [online] - Dresden: Dynamo zahlt Schulden an die Stadt zurck
Mein Fazit zum Urteil:
Die Strafe ist aus meiner Sicht OK. Ein Pokalausschluss war überzogen. Die Geldstrafe ist streitbar. Sicher hätten 250.000 Euro oder 500.000 Euro ein deutliches Loch ins Budget gerissen, wären trotzdem noch angemessen gewesen. Wofür ich kein Verstädnis habe: Das offensichtliche Fehlverhalten der Verantwortlichen vor Ort wird keinerlei Untersuchung unterzogen. Das es auch im Dortmunder Block geknallt hat, wird von allen Medien unterdrückt. Es passt halt schön in die heile DFB-Welt wenn es immer nur die Ost-Vereine sind.
100 % ACKIn Dresden gibt es einige Pfosten, die in ihrer Dummheit nicht wissen wohin. Aber es gibt auch ne ganze Menge tolle Fans, die ihre Mannschaft wunderbar unterstützen.
Diese würde seit 1982 für den HSV gelten. Kleines Auffrischen der Erinnung gefällig? Gerne doch: Adrian MaleikaSolange bis der erste Mensch bei solchen Ausschreitungen um kommt.
Dann bin mal auf die Strafe gefaßt.... Die kann dann nur lauten:
"Sofortiger Ausschluß aus dem Spielbetrieb des DFB!"
Ich freu mich auf eine spannende und hoffentlich gewaltfreie Restsaison und würde mich freuen viele Gästefans für tolle Spiele in Dresden begrüßen zu dürfen.
In dem Sinne gute Nacht. - #15 23.02.2012 22:47 von
Zuerstmal begrüße ich es, dass Sie sich mit dem Thema anscheinend auseinander gesetzt haben. Das haben nur die wenigsten die hier ums Thema Ultras/Holligans schreiben. Allerdings denke ich, dass Ihr Beitrag nur halbwegs richtig ist. Die Aufgabe des Vereins ist es sicherlich nicht, die "´sogenannten Fans´" in den Griff zu bekommen. Ein Fußballverein kann nunmal einfach nichts dafür, wenn sich zwielichtige Gestalten im Umfeld eines Vereins umhertreiben. Was soll denn ein Verein dagegen unternehmen? Sicherlich, es können Fanprojekte gestartet werden (die zwar in gewisser weise von DFB und Bund gezahlt werden), nur was passiert, wenn die nur die falschen erreichen? Was passiert, wenn dort garkeinen ausgebildeten Sozialarbeiter arbeiten weil kein Geld vorhanden ist?
Wieso werden diese Kosten nicht einfach auf die Verursacher umgewälzt? Bei Becherwerfern gehts doch schließlich auch. Außerhalb des Stadions ist das nunmal Sache der Polizei und nicht mehr des Vereins, also kann der auch nicht zur rechenschaft gezogen werden. Egal ob es sich um Dynamo, Union, HSV oder sonstwen handelt. - #16 23.02.2012 23:06 von
Ok, Sie mögen Dynamo nicht. Das ist Ihre Sache.
Aber Ihre Argumentation strotzt nur von Stereotypen und Klischees.
Ins Dresdner Stadion passen ca. 30.000 Leute. Im Schnitt besuchen mehr als 26.000 Leute die Heimspiele von Dynamo Dresden. Selbst wenn man die Zahl der Gästefans abzieht, meinen Sie ernsthaft, dass diese Leute allesamt stumpfsinnige Idioten sind? Dass es diese Idioten gibt, ist leider unbestritten. Und jeder "Fan" dieser Sorte ist im Prinzip einer zu viel.
Aber die Mehrheit stellt diese Klientel nicht dar, das können Sie nicht ernsthaft behaupten.
Dass Sie die durchaus erfolgreichen und vor allem ernst gemeinten Aktionen gegen Gewalt und Rassismus als Fassade abtun, dafür fehlt mir jegliches Verständnis.
Und was das Finanzielle angeht: Ja, der Verein hat in der Vergangenheit sehr schlecht gewirtschaftet. Das ist allerdings seit ein paar Jahren anders. Die Schulden aus der Vergangenheit existieren zwar noch (weil diese nicht über Nacht verschwinden), werden aber Schritt für Schritt kleiner.
Zum Beispiel wurde erst vor wenigen Tagen das 2008 von der Stadt Dresden gewährte Darlehen vorzeitig zurück gezahlt.
Das ist sicherlich kein Grund übermütig zu werden, widerspricht aber ihrem Vorwurf, der Verein sei chronisch pleite. - #17 23.02.2012 23:16 von
- #18 23.02.2012 23:22 von
Sprachlos
Die ganze Zeit werden irgendwelche scheinheiligen Aktionen gestartet gegen Intoleranz und Rassismus im Stadion. Wenn ich mir dann aber das Publikum ansehe, welches da Woche für Woche in gelb-schwarz durch Dresden läuft, weiß ich, wie ernst das Ganze gemeint ist: gar nicht. Der Grund ist einfach: dieser Verein ist chronisch pleite und kann es sich einfach nicht leisten, diese Art Fan ernsthaft zu "bekämpfen", weil er damit halbvolle Stadien riskiert. Es gibt in Dresden offenbar zu viele Leute, die nicht wissen wohin mit ihrer Aggression und ihrer Langeweile und es zu ihrer Berufung erklärt haben, Fußballspiele als Ventile dafür zu nutzen.
- #19 24.02.2012 00:57 von
Sprachlos...
Leider kann ich aufgrund der Etikette im Chat nicht gebuehrend anwtorten. Bedenken Sie nur soviel:
1. Die Frage der Haftbarkeit der Vereine ist in keinster Weise ausreichend geklaert: Ist der Verein verantwortlich fuer das Handeln der Chaoten weil Sie schwarz-gelbe Klamotten anhaben, einen Personalausweis mit Dresdener Adresse besitzen order einfach im Gaesteblock oder Stadion waren? Ist dies ausreichend um den Verein im strafrechtlichen Sinn haftbar zu machen? Wie verhaelt es sich, wenn ein Bremer mit schwarzer Hose und gelben T-Shirt ausrastet order wenn der Heimverein nicht mit der noetigen Sorgfalt sein Sicherungskozept durchsetzt? Ist hier ebenfalls Dynamo haftbar? Oder ist hier der DFB als Ausrichter der Spiele strafrechtlich in die Verantwortung zu ziehen?
2. Der Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb wurde damit begruendet, dass somit das Problem geloest waere. Der gleichen Logik folgend koennte man auch jeden Ladendiebstahl mit der Todesstrafe ahnden, ein Rueckfall ist dann auch eher unwahrscheinlich.Und das finanzielle Strafmass bleibt dabei voellig unbestimmt, weil es sich nur sehr schlecht im voraus bestimmen laesst, wenn denn nun der Verein im naechsten Jahr ausgeschieden waere.
Es geht mir nicht darum, Gewalt beim Fussball zu rechtfertigen, man sollte nur nicht in Polemik verfallen, sondern sachlich argumentieren und fair Recht sprechen!
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