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Krankgeschrieben: Betriebsrätin mit Burnout durfte segeln gehen

REUTERSKann eine psychisch angeknackste Angestellte auf einem Segeltörn gehen? Eine große Handelsfirma kündigte der Betriebsratschefin wegen "vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit", doch nun erhält sie per Vergleich 50.000 Euro - damit endet ein quälender Streit über Mobbing und Burnout.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...831456,00.html
  1. #1

    Arbeitsunfähig heißt nicht Bettlägerig!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kann eine psychisch angeknackste Angestellte auf einem Segeltörn gehen? Eine große Handelsfirma kündigte der Betriebsratschefin wegen "vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit", doch nun erhält sie per Vergleich 50.000 Euro - damit endet ein quälender Streit über Mobbing und Burnout.

    Arbeitsrecht: Gekündigte Betriebsrätin mit Burnout erhält hohe Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Wo ist das Problem?
    Die Frau war arbeitsunfähig, das heißt, dass sie nicht arbeiten kann. Es bedeutet nicht, dass Sie bettlägrig ist.
    Wenn sie das Segeln auf andere Gedanken bringt und ihrem Gesundheitszustand förderlich ist, was bitte spricht dagegen?
    Ich kann mit einem gebrochenen Arm auch nicht arbeiten, kann aber problemlos damit am Strand liegen!
  2. #2

    Unglaublich!

    mit welcher Chuzpe sich manche Arbeitsrichter und ÄrztInnen über den gesunden Menschenverstand hinwegsetzen. Wenn jemand aktiv Urlaub machen kann, dann ist er nicht krank!
  3. #3

    Ob Betriebsrätin....

    ...bluecolorworker, oder Manager, alles was eine Krankheit heilt,
    ist die richtige Therapie.
    Ähnlich wie Bewegungstherapie incl. Sport, nach Bandscheibenbeschwerden. Da wird ebenfalls nicht impliziert, das es
    just for fun sei. Wenn es bei Totalverlust des Egos hilft, können selbst
    " Bordellbesuche " angezeigt sein, mal als Extrembeispiel.
  4. #4

    Abschreckung ...

    ... wen ich so was lese, schreckt es mich ab, auch nur einen Arbeiter ein zu stellen .... Die Gesellschaft sollte mal langsam für ihr tun und handeln Verantwortung übernehmen, und nicht Schuld Verschiebungen betreiben .....
    Keinem Intressiert, ob der Selbständige Chef 60 oder gar 70 Std. die Woche wärgelt, wobei er nicht mal 30 Std. davon bezahlt bekommt!
  5. #5

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ...bluecolorworker, oder Manager, alles was eine Krankheit heilt,
    ist die richtige Therapie.
    Ähnlich wie Bewegungstherapie incl. Sport, nach Bandscheibenbeschwerden. Da wird ebenfalls nicht impliziert, das es
    just for fun sei. Wenn es bei Totalverlust des Egos hilft, können selbst
    " Bordellbesuche " angezeigt sein, mal als Extrembeispiel.
    Aber dann bitte nicht auf Kosten der Arbeitenden!

    Die kosten, selbst wenn Sie den Urlaub selber bezahlt tragt die Gesellschaft!!
  6. #6

    Folglich

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    mit welcher Chuzpe sich manche Arbeitsrichter und ÄrztInnen über den gesunden Menschenverstand hinwegsetzen. Wenn jemand aktiv Urlaub machen kann, dann ist er nicht krank!
    Aha, also müsste ein Chirurg mit gebrochenen Fingern durchaus in der Lage sein zu arbeiten, wenn er sich damit auf eine Decke im Grünen legen kann?
  7. #7

    Ach ??

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    mit welcher Chuzpe sich manche Arbeitsrichter und ÄrztInnen über den gesunden Menschenverstand hinwegsetzen. Wenn jemand aktiv Urlaub machen kann, dann ist er nicht krank!
    ...darf ich denn Bspw. bei einer lebensgefährlich ausgeprägten Bulemie
    ein 3 Sterne Restaurant besuchen ? Es könnte mein Leben, oder das Ihrer Tochter retten !
    Ebenfalls Chupze ? Erst Nachdenken, dann in die Tasten hauen.
  8. #8

    richtig gehandelt

    Natürlich hat die Frau richtig gehandelt! Wer unter Burnout leidet, muss ja schließlich allen Stress vermeiden und ihn abzubauen lernen. Ein Segeltörn bietet da eine gute Möglichkeit - die Dame hat ja schließlich kein Bandscheibenvorfall!
  9. #9

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    mit welcher Chuzpe sich manche Arbeitsrichter und ÄrztInnen über den gesunden Menschenverstand hinwegsetzen. Wenn jemand aktiv Urlaub machen kann, dann ist er nicht krank!
    Wenn sie einen Burnout hatte, dann ist aktiver Urlaub vermutlich sogar ihrer Heilung zuträglich. So eine Einstellung wie ihre dagegen hat den Burnout vermutlich überhaupt erst verursacht.

    Ich könnte ihnen jetzt vorrechnen, wie der Urlaub sich positiv auf den Kontostand des Arbeitgebers auswirkt, aber ich will gar nicht immer mit Geld argumentieren müssen. Arbeitgeber müssen lernen, dass es nicht immer nur ums Geld, sondern meistens um den Menschen geht.


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