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Krankgeschrieben: Betriebsrätin mit Burnout durfte segeln gehen

REUTERSKann eine psychisch angeknackste Angestellte auf einem Segeltörn gehen? Eine große Handelsfirma kündigte der Betriebsratschefin wegen "vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit", doch nun erhält sie per Vergleich 50.000 Euro - damit endet ein quälender Streit über Mobbing und Burnout.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...831456,00.html
  1. #280

    Zitat von SpitzensteuersatzZahler Beitrag anzeigen
    Naja wo wären wir denn, wenn es anders laufen würde? Das Bessere ersetzt das Schlechtere - das ist auch gut so. Sonst müssten wir ja auch alle noch mit Speer und Ledenschurz hinter irgendwelchen Viechern herrennen und versuchen, diese unter Lebensgefahr zu töten damit unsere Familien was zu essen haben.
    Ich gebe Ihnen wirklich Recht ... ich hoffe auch für uns alle, dass das Bessere das Schlechtere ersetzt ... besser früher als später ... allerdings sind Menschen wie Sie diejenigen Schlechten, die als erstes ersetzt werden müssen.
  2. #281

    Zitat von elikey01 Beitrag anzeigen
    ...
    Dgl. Erkrankungen haftet durchaus der “Makel” an, dass entsprechende Bescheinigungen leicht zu bekommen, sind.
    Ein ohnehin als diffus wahrzunehmendes Bild wie das des Burnouts ist schwer überprüf- und widerlegbar und kann damit als ein zunehmend leichter Weg zu mehr "Urlaub" missbraucht werden.
    ...
    Da der Vergleich noch nicht rechtskräftig angenommen ist, ist die Kündigungsschutzklage auch noch nicht abgeschlossen.
    Wissen Sie, ich bin auch mit einer Krankheit (Migräne) geschlagen, die schwer nachweisbar und für Aussenstehende nicht leicht zu verstehen ist. Zum Glück leide ich nicht sehr oft daran, aber die zwei-, dreimal im Jahr langen mir, ehrlich gesagt, auch.
    Man wird dann oft belächelt und mit blöden Kommentaren zugetextet("Starke Kopfschmerzen hatte ich auch schon mal ", "Gestern wohl zu tief ins Glas geschaut, was?").
    Gerade bei Krankheiten, die nicht sofort nach aussen sichtbar sind, ist die Akzeptanz der Umgebung oft sehr gering, das macht es für die Kranken alles andere als leichter.
  3. #282

    .

    Zitat von lilly01 Beitrag anzeigen
    Ich gebe Ihnen wirklich Recht ... ich hoffe auch für uns alle, dass das Bessere das Schlechtere ersetzt ... besser früher als später ... allerdings sind Menschen wie Sie diejenigen Schlechten, die als erstes ersetzt werden müssen.
    OT:
    Mich wundert zunehmend die Diskussionskultur hier in den Foren.
    Ihrem Beitrag mangelt es an Sachargumenten, stattdessen beleidigen Sie einen Mitforisten!
  4. #283

    etwas mehr Verantwortung bitte!

    ...die behandelnde Ärtztin sollte mit dem Thema "was darf ich während der Gesesungsphase machen; und was nicht..." etwas sensibler bzw. verantwortungsvoller umgehen. Letztlich wird die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bezahlt - entweder vom AG oder von der Krankenkasse. Für die Zahler mutet es schmerzlich an, wenn ein AN keine Leistung erbringt, dafür aber - juristisch nicht anfechtbar - einen Segeltörn machen kann!
    Meines Erachtens wird in diesem Fall der Gedanke der Solidarität von der Dame deutlich überstrapaziert.
  5. #284

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Selbst bei einem wirklich gut geführten Unternehmen kann es tatsächlich passieren, dass zuerst die Flossen stinken. Ich habe in meiner eigenen Zeit als Arbeitnehmer mehrere solcher "Kollegen" erlebt.
    Und? Wer soll denn dann bitte handeln, wenn nicht die Unternehmensführung? Wenn's niemanden interessiert, darf man sich auch nicht wundern, wenn's in die Hose geht.

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Menschenführung hat Grenzen. Die muss sie nach unserem modernen Menschen- und Rechtsverständnis auch haben.
    Mitarbeiter zu führen bedarf sicherlich mehr als Menschenführung. Vielleicht auch juristischem Verständnis, wie weit meine Möglichkeiten gehen. Und manchmal auch einer harten Hand. Vielleicht auch mal dem Eingeständnis, dass man selbst einen Fehler gemacht hat, aus dem man sich rauskaufen muss.

    Der Kuschelkurs der aus unserem Arbeitsrecht gemacht wird, entspringt nur und ausschließlich der Angst, in Konflikte einzutreten. Disziplin wird heute weder gefordert noch gewünscht, vielleicht auch aus Angst, selbst der Forderung ausgesetzt zu sein. Ich bin mit Disziplin, einer klar abgesteckten Grundfairness und dem Durchziehen von klaren Konsequenzen immer ganz gut gefahren. Drohen bringt nichts.

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Gegen das, was manche Leute binnen kürzester Zeit aus einer Abteilung oder kleineren Unternehmen anrichten können, kann die beste Führung machtlos sein.
    Und? Das liegt dann nicht in der Verantwortung des Unternehmers? Der kann dann sagen: "Buuuh, meine bösen Mitarbeiter machen mein Unternehmen kaputt." Wenn ich nicht weiß, wie's geht, sollte ich auch keine Mitarbeiter beschäftigen. Und wenn ich nicht weiß, wie ich sie loswerde, erst recht icht. Und wenn ich gezwungen bin, sie zu behalten, weil ... warum auch immer, sollte ich mir überlegen, was ich falsch gemacht habe.

    Nehmen Sie es mir nicht übel, aber aus ihrer nicht gänzlich emotionsfreien Antwort entnehme ich, dass Sie vielleicht nicht gewillt sind, die Sache auch emotionsfrei zu betrachten. Aber genau das wäre hier angebracht.








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