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Krankgeschrieben: Betriebsrätin mit Burnout durfte segeln gehen

REUTERSKann eine psychisch angeknackste Angestellte auf einem Segeltörn gehen? Eine große Handelsfirma kündigte der Betriebsratschefin wegen "vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit", doch nun erhält sie per Vergleich 50.000 Euro - damit endet ein quälender Streit über Mobbing und Burnout.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...831456,00.html
  1. #180

    Da ist Ihnen wohl eine Laus über die Leber gelaufen

    Zitat von stanislaus2 Beitrag anzeigen
    Dann hätte die Dame dafür auch ihren Urlaub verwenden können, evtl. unbezahlten, um sich zu entspannen. Dafür sollte man nicht das Solidarsystem ausplündern. Krankengeld etc.. Einer Ärztin, die dafür arbeitsunfähig schreibt (dafür braucht man wohl nicht mehr krank zu sein) sollten die Krankenkassen aber sehr sorgfältig auf die Finger gucken. D a s sind die Kostentreiber, die die Solidarsystem unbezahlbar machten und zur Beute für die Geschickten (oder für die Freunde) werden liess.
    Genau, soll sie doch gefälligst ihren Urlaub dazu verwenden und krank im Bett liegen.

    Ihr Beitrag zeigt nur eins, eine völlige Überforderung mit der Thematik und diesem Fall. Sitzend am Stammtisch, wo der werte User mal richtig Dampf ablassen muss, auf Kosten von Menschen, die schon tief gefallen sind. Nach unten zu treten ist auch immer bequem und einfach.

    Und dann faselt man vom Solidarsystem, obwohl man selbst nicht solidarisch argumentiert. Und missachtet, dass die GKV gerade eine zweistellige Milliardenrücklage gebildet hat. Und missachtet, dass das System der Krankenkassen das Problem ist und nicht kranke Arbeitnehmer, die nach Erholung suchen.
  2. #181

    Falsch

    Zitat von elikey01 Beitrag anzeigen
    Arbeitsrechtlich sind Krankgeschriebene erst mal grundsätzlich residenzpflichtig, d.h. sie dürfen ihren Wohnort nicht verlassen.
    Ausschlaggebend ist jedoch das ärztliche Votum.
    Erkrankte müssen alles tun, um zu gesunden und alles unterlassen, was dieses Ziel behindert.
    Das ist falsch. Sie dürfen jederzeit herum reisen. Allerdings muss das mit der Krankenkasse abgesprochen werden. Die darf das ganze aber nicht verbieten, sondern nur die entsprechende Leistung für den Zeitraum. Innerhalb von Deutschland darf man in der Regel jedoch reisen und erhält weiterhin sein Krankengeld.

    Wenn also jemand während seiner Krankheit ins Ausland reisen möchte, so muss er dies in den meisten Fällen ohne die Krankengeldleistung für diesen Zeitraum tun. Ich hatte damals meinen Urlaub für die Zeit genommen.
  3. #182

    Zitat von OHCRIKEY Beitrag anzeigen

    Zumal die Frau in den 30ern ist, wer braucht in dem Alter bitteschön 10 Wochen Krankenstand?
    Ah die OHCRIKEY Komission hat also in Deutschland ein Mindestalter für Depression und Burnout von 55 Jahren festgelegt und die Krankheitsbilder waren ätiologisch so nett und halten sich dran oder wie?
  4. #183

    Genau hinschauen!

    Hervoragend wie dieses Thema wieder für Stereotype taugt. Hier die arme Angestellte mit dem bösen Burn-out und dann macht Sie auch noch einen tollen Segeltörn. Alle Seiten hauen gleich drauf los - wunderbar! Meine Erfahrung zu dem Thema ist ganz einfach: Nutzt Euere freie Zeit zur Erholung, zum Müßiggang (das Wort gibts heute gar nicht mehr), kommt runter. Erlebt Freizeit bewusst anders, löst Euch vom Wettbewerbsstress (Dis-Stress). Dann könnt Ihr auch wieder brennen! Was ich in der Praxis jedoch oft erlebe ist, dass die Leute die vorgeben burn-out zu haben, vorher auch nicht "burn-on" waren. Diese ganzen armen Leute mit dem psychischen Stress, die sich in den Betrieben gemobbt, gestalkt oder sonst etwas fühlen sollte man sich immer genau anschauen. Da sind oft auch ganz andere Emotionen (i.d.R. gehts immer um die emotionale Seite, vermeintliche Fakten werden oft vorgeschoben). Es gibt daher auch kein einfaches schwarz oder weiß. Wichtig wären gut geführte Mitarbeitergespräche die nachhaltige Entwicklungen aufzeigen, aber dazu sind die meisten Personalabteilungen/ und oder Führungskräfte nicht in der Lage. Einfacher ist es doch da das Geld der Unternehmen zu verplempern und über Arbeitsgerichte am Ende dann nur die Höhe der Abfindung bestimmen zu lassen. Macht ja auch die Rechtsabteilung, die dafür bezahlt sind, als Personalentwicklung hab ich doch nichts zu tun mit (ich führ das harte Trennungsgespräch nach Schema F). Das ist das ganz große Problem! Wers lösen könnte, kluge Unternehmensleitungen, die Prozesse der Mitarbeiterentwicklung kennen und auch wir, die Allgemeinheit und die Medien, indem wir aufhören ganz schnell mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Qualifiziert die Personalabteilungen und sensibilisiert mehr für das Thema! (ich kenne ein großes Versicherungunternehmen, da hat die Personalchefin außer einer großen Härte nur einen Hauptschulabschluss als Qualifikation- ob es an der Frauenquote liegt?)
  5. #184

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Verreisen!?
    Sie hatten geschrieben, genau was?

    Wenn ich meinen Wohnort verlasse, verreise ich nicht.
    So langsam wirds ja echt drollig.
    Im Krankenstand hat man eine Residenzpflicht, was nicht heißt, man darf seine "Residenz" nicht verlassen darf (falls das die Erkrankung zulässt). Sie haben an Ihrer Residenz keine Präsenzpflicht, es sei denn, der Arzt hat sie für bettlägerig erklärt.

    Sobald Sie den Sitz Ihrer Residenz (die pol. Gemeindegrenze) verlassen, reisen Sie!

    Wie nennen Sie es denn, wenn Sie Ihren Wohnort verlassen? Fliehen?
  6. #185

    111

    Zitat von Evoken Beitrag anzeigen
    Das ist falsch. Sie dürfen jederzeit herum reisen. Allerdings muss das mit der Krankenkasse abgesprochen werden. Die darf das ganze aber nicht verbieten, sondern nur die entsprechende Leistung für den Zeitraum. Innerhalb von Deutschland darf man in der Regel jedoch reisen und erhält weiterhin sein Krankengeld.

    Wenn also jemand während seiner Krankheit ins Ausland reisen möchte, so muss er dies in den meisten Fällen ohne die Krankengeldleistung für diesen Zeitraum tun. Ich hatte damals meinen Urlaub für die Zeit genommen.
    Wenn sich die Krankheit dann "verschlimmert", hat man ein Problem.
  7. #186

    Grippe?

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Klar. Bei einer echten Grippe sollte man wirklich für 3 Tage das Bett hüten.

    Viele bleiben aber regelmässig ne Woche daheim um eine leichte Erkältung bis zum allerletzten Niesser vollends auszukurieren.
    Sie meinen anscheinend einen grippalen Infekt,sprich Erkältung. 3Tage? Ich jedenfalls schicke meine Mitarbeiter in diesen Fällen zum Arzt, mit der Auflage minestens 1Woche und keine Antibiotika. Nach der Woche sehen wir weiter. Eine echte Grippe kam noch nicht vor. Ich hatte eine, vor langer Zeit. da sind Sie tatsächlich, bei einem guten körperlichem Zustand, nur 3-4 Tage down. Tempratur bis > 41 Grad, lebensbedrohlich falls nicht abgesenkt wird, aber wirklich wenn der Körper es schafft, dann wieder ok. Falls Sie das mal haben sollten, bleiben Sie mindestens noch eine Woche zu Hause.
  8. #187

    Zitat von hauser kd Beitrag anzeigen
    Sie meinen anscheinend einen grippalen Infekt,sprich Erkältung. 3Tage? Ich jedenfalls schicke meine Mitarbeiter in diesen Fällen zum Arzt, mit der Auflage minestens 1Woche und keine Antibiotika. Nach der Woche sehen wir weiter. Eine echte Grippe kam noch nicht vor. Ich hatte eine, vor langer Zeit. da sind Sie tatsächlich, bei einem guten körperlichem Zustand, nur 3-4 Tage down. Tempratur bis > 41 Grad, lebensbedrohlich falls nicht abgesenkt wird, aber wirklich wenn der Körper es schafft, dann wieder ok. Falls Sie das mal haben sollten, bleiben Sie mindestens noch eine Woche zu Hause.
    Ich nehme an, Sie haben meinen Punkt dennoch verstanden, oder?
  9. #188

    Persiflist

    Zitat von Persiflist Beitrag anzeigen
    ...die krankschreibende Ärztin ist nicht vor Gericht erschienen; m.E. nicht gerade ein Zeichen für Vertrauenswürdigkeit.
    Laut Spiegel.de ist sie aber erschienen.

    M.E. hat die tatsächlich psychische Probleme, die aber erstmal nix mit einem Burn-Out zu tun haben. Sich ein Feindbild aufzubauen und sich daran abzuarbeiten, mag ihr vielleicht kurzfristig helfen; langfristig schadet sie dabei immens dem Ruf von Betriebsräten und bekräftigt den schlechten Ruf, den sich diese inzwischen erworben haben.
    Da fahren Sie aber schwere Anschuldigungen auf. Auch Sie sollten sich etwas zurück halten. Übrigens danke für die Seite des Vereins. Wie dort nachzulesen ist, hat sie ihren Mann vor einigen Jahren verloren.

    Psychische Probleme sind der Bestandteil eines Burn-Outs - sie ermöglichen doch erst das Ausgebranntsein. Ein häufiger Bestandteil für einen Zusammenbruch ist die Depression. Das ganze hat also sehr wohl was mit einem Burn-Out zutun. Richtig ist, der Burn-Out hat nichts mit einer reinen Arbeitsüberlastung zutun. Mehrere Faktoren spielen beim Burn-Out eine Rolle. Und wie wir nachlesen, könnte der Tod ihres Mannes zusätzlich eine große Rolle spielen.
  10. #189

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Sie trollen doch auch rum......."Kranke dürfen ihren Wohnort nicht verlassen"....
    Auf meine Frage haben Sie ja nicht geantwortet........
    Da ich weder der Verfasser dieser Behauptung (Kranke dürfen...) noch der Adressat Ihrer Frage war... wie schon geschrieben: lesen und verstehen.


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