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Krankenkassen-Leistungen: Privatversicherte haben oft nur mangelhaften Schutz

DPADie rund zehn Millionen deutschen Privatpatienten werden besser behandelt, glauben viele. Doch die Tarife der privaten Krankenversicherung weisen nach SPIEGEL-Informationen oftmals gefährliche Lücken auf: Mehr als 80 Prozent leisten weniger als die gesetzliche Konkurrenz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837964,00.html
  1. #380

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    KÖnnen Sie eine Quelle nennen?

    Bei den Klinikärzten stimmt Ihre Aussage bestimmt nicht:
    Quelle: Gehälter - Wo Ärzte am besten verdienen - Karriere - sueddeutsche.de
    Quelle von 2006, vor den Ärztestreiks des Marburgers - sehr aktuell. Schauen Sie doch mal, was die DKG selbst dazu sagt: Pressemitteilungen - DKG e.V.

    Zitat daraus:
    "Ein Blick auf die Fakten zeige dies deutlich: Danach erziele ein deutscher Klinikarzt bereits als Berufseinsteiger direkt nach dem Studium ein jährliches Nettoeinkommen zwischen 28.600 und 34.500 Euro. Die Einstiegsgehälter für Klinikärzte in Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Frankreich und Großbritannien lägen - z. T. erheblich - darunter."

    Das ist vom 18. August 2011.
  2. #381

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Quelle von 2006, vor den Ärztestreiks des Marburgers - sehr aktuell. Schauen Sie doch mal, was die DKG selbst dazu sagt: Pressemitteilungen - DKG e.V.

    Zitat daraus:
    "Ein Blick auf die Fakten zeige dies deutlich: Danach erziele ein deutscher Klinikarzt bereits als Berufseinsteiger direkt nach dem Studium ein jährliches Nettoeinkommen zwischen 28.600 und 34.500 Euro. Die Einstiegsgehälter für Klinikärzte in Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Frankreich und Großbritannien lägen - z. T. erheblich - darunter."

    Das ist vom 18. August 2011.
    Prima. Sie sind offensichtlich der Experte im Suchen. (Wir wissen ja warum.) Jetzt zeigen Sie doch eine vergleichbare Quelle für die niedergelassenen Ärzte. Denn darum ging es ja.
  3. #382

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Quelle von 2006, vor den Ärztestreiks des Marburgers - sehr aktuell. Schauen Sie doch mal, was die DKG selbst dazu sagt: Pressemitteilungen - DKG e.V.

    Zitat daraus:
    "Ein Blick auf die Fakten zeige dies deutlich: Danach erziele ein deutscher Klinikarzt bereits als Berufseinsteiger direkt nach dem Studium ein jährliches Nettoeinkommen zwischen 28.600 und 34.500 Euro. Die Einstiegsgehälter für Klinikärzte in Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Frankreich und Großbritannien lägen - z. T. erheblich - darunter."

    Das ist vom 18. August 2011.
    Aber - so kommen Sie selsbtverständlich auch nicht davon:

    Erfahrene Ärzte werden im Ausland deutlich besser bezahlt
    Wenn es um ihr Einkommen geht, haben Deutschlands Krankenhausärzte keinen Grund zur Klage. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

    Der Chef des Marburger Bundes, Rudolf Henke, sieht das natürlich anders und bezeichnet die von der DKG veröffentlichten Zahlen als "Spiegelfechterei".

    Sie seien lediglich dazu gedacht, die bereits laufenden Tarifverhandlungen für die Ärzte an den Universitätskliniken und die in Kürze beginnenden Verhandlungen an den kommunalen Krankenhäusern zu beeinflussen.
    Das ist übrigens ebenfalls vom 18. August 2011.

    Also auch zu da gibt es zwei Seiten...
  4. #383

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Jedoch interessiert mich mehr die Lage der Versicherten/Patienten als allein die Situation der niedergelassenen Ärzte.
    Die Lage der Versicherten/Patienten kann nur dann gut, sein, wenn auch die Lage der Ärzte gut ist. Wenn Sie die zweite Seite als Klassenvertreter ausblenden, dann kann das niemals gut für Ihre Patienten sein.
  5. #384

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Aber - so kommen Sie selsbtverständlich auch nicht davon:

    Erfahrene Ärzte werden im Ausland deutlich besser bezahlt

    Das ist übrigens ebenfalls vom 18. August 2011.

    Also auch zu da gibt es zwei Seiten...
    Dann nehmen Sie doch einfach eine Quelle, die nicht einer der beiden Tarifvertagsparteien angehört: Gesundheitswesen | Verdienstmöglichkeiten für niedergelassene und für angestellte Ärzte
  6. #385

    Zitat von sorry ich bin bloß arzt Beitrag anzeigen
    Die Lage der Versicherten/Patienten kann nur dann gut, sein, wenn auch die Lage der Ärzte gut ist. Wenn Sie die zweite Seite als Klassenvertreter ausblenden, dann kann das niemals gut für Ihre Patienten sein.
    Diese Antwort von Ihnen hatte ich schon gestern erwartet. Sie blenden mal wieder einige Aspekte einfach aus. Die Lage der Versicherten ist schon nicht identisch mit der der Patienten, denn der Versicherte will möglichst niedrige Beiträge, der Patient die bestmögliche Versorgung. Da Sie die Lage der Ärzte nur dann für gut halten, wenn die Vergütung erheblich höher ist als heute, wird der Versicherte dies auf keinen Fall für gut halten, weil dann die Beiträge steigen, der Patient vielleicht, wenn die Versorgung besser wird. Dass dies kein Automatismus ist, zeigt ja die Entwicklung seit der Honorarreform 2009.
  7. #386

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Das für den Arzt günstige - und für den Patienten perfide - an der Kostenerstattung ist jedoch, dass der Patient häufig erst im Nachhinein feststellt, was seine Versicherung tatsächlich übernimmt. Da hat der Arzt schon sein Geld.
    Irre, wie Sie versuchen hier den mitlesenden Bürger zu täuschen. Sie wollen doch nur Angst verbreiten. Genau, was Sie schreiben, will auch kein vernünftiger Arzt. Ich bevorzuge ein Modell wie in Frankreich, da steht in den Katalogen genau das , was der Patient bekommen darf. Öffentlich und nachlesbar.
    Der Patient zahlt auch nicht im Voraus oder per Rechnung später, sondern eine Pauschale je nach Fachrichtung von rund 25 bis 35 Euro (+/- einige Euro), egal wieviel der Arzt macht. Diese Grundvergütungspauschale je Arztbesuch kann sich der Patient zu 75 % von der Kassen erstatten lassen. Sozial Schwache müssen nicht mal das, sie zücken die Karte - der Arzt schickt dann die Rechnung abends online an die Kasse.
    Für technische Leistungen (EKG, Röntgen ...) zahlt der Patient auch nicht extra, sondern diese erbrachten Leistungen werden abends online der Kasse mitgeteilt - drei Tage später hat der Arzt sein Geld.
    Die von der Kasse nicht erstatteten 25% (rund 6 Euro bei 25 Euro Pauschale) kann der Patient über eine preiswerte Monatspauschale versichern - so sind Chroniker geschützt, die 10 mal im Monat zum Doc müssen.


    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Übrigens: In der stationären Versorgung setzt auch die PKV auf Sachleistung statt Kostenerstattung. Warum wohl?
    Mein lieber Herr Kassenvertreter: Man merkt, dass Sie nur politisch unterwegs sind, aber nicht betriebswirtschaftlich denken.
    Sachleistung und Kostenerstattungen sind lediglich zwei Wege, wie das Geld fließt. Ich habe nichts gegen das Sachleistungsprinzip, es beschreibt ja nur den Weg des Geldes. Es geht um die Höhe des Honorares für eine erbrachte Leistung.Die hat mit Sachlesitungsprinzip oder Kostenerstattung nichts zu tun.

    Im Sachleistungsprinzip kann das Honorar hoch oder niedrig sein. Bei der Kostenerstattung ebenso.

    Ich gebe zu, dass das viele Ärzte auch nicht verstehen. Aber eben auch Kassenvertreter wie Sie.
  8. #387

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Quelle von 2006, vor den Ärztestreiks des Marburgers - sehr aktuell. Schauen Sie doch mal, was die DKG selbst dazu sagt: Pressemitteilungen - DKG e.V.

    Zitat daraus:
    "Ein Blick auf die Fakten zeige dies deutlich: Danach erziele ein deutscher Klinikarzt bereits als Berufseinsteiger direkt nach dem Studium ein jährliches Nettoeinkommen zwischen 28.600 und 34.500 Euro. Die Einstiegsgehälter für Klinikärzte in Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Frankreich und Großbritannien lägen - z. T. erheblich - darunter."

    Das ist vom 18. August 2011.
    Wie ein (ich habe in Ihrem Link geschaut) deutscher Oberarzt auf 80.000 Euro netto kommt, bleibt mir ein Rätsel, wenn der laut Marburger Bund rund 75.000 brutto haben soll. Da kann stimmen, wenn Sie einen Ersten Oberarzt einer Uniklinik nehmen, aber für den gemeinen Oberarzt in den meisten Häusern dürfte das nicht stimmen.
    Wenn es so vielen Klinikärzten gut geht, dann fragt man sich doch glatt warum die alle ins angeblich schlechter bezahlte Ausland abhauen, oder?
  9. #388

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Diese Antwort von Ihnen hatte ich schon gestern erwartet. Sie blenden mal wieder einige Aspekte einfach aus. Die Lage der Versicherten ist schon nicht identisch mit der der Patienten, denn der Versicherte will möglichst niedrige Beiträge, der Patient die bestmögliche Versorgung. Da Sie die Lage der Ärzte nur dann für gut halten, wenn die Vergütung erheblich höher ist als heute, wird der Versicherte dies auf keinen Fall für gut halten, weil dann die Beiträge steigen, der Patient vielleicht, wenn die Versorgung besser wird. Dass dies kein Automatismus ist, zeigt ja die Entwicklung seit der Honorarreform 2009.
    Sie haben wahrscheinlich vergessen, was Sie selber geschrieben haben :-)
    "Versicherte/Patienten" haben Sie geschrieben, ich habe Sie nur wiederholt.

    Übrigens kann ich dem Inhalt Ihres letzten Postings zustimmen, denn das ist selbstverständlich, was Sie schreiben. Jeder will möglichst viel Leistung für wenig Geld. Das nennt man rationales Verhalten.
    Wenn die Kassen für ein, zwei oder drei Arztbesuche im Quartal nur 20 Euro löhnen, egal wie oft der Patient den Arzt aufsucht, dann verhält sich der Arzt eben rational, wenn er nicht dringende Untersuchungen ins nächste Quartal verschiebt.
  10. #389

    Zitat von sorry ich bin bloß arzt Beitrag anzeigen
    Irre, wie Sie versuchen hier den mitlesenden Bürger zu täuschen. Sie wollen doch nur Angst verbreiten. Genau, was Sie schreiben, will auch kein vernünftiger Arzt.
    Dann kennen Sie die Praxis mit Igel & Co. nicht.

    Zitat von sorry ich bin bloß arzt Beitrag anzeigen
    Mein lieber Herr Kassenvertreter: Man merkt, dass Sie nur politisch unterwegs sind, aber nicht betriebswirtschaftlich denken.
    Sachleistung und Kostenerstattungen sind lediglich zwei Wege, wie das Geld fließt. Ich habe nichts gegen das Sachleistungsprinzip, es beschreibt ja nur den Weg des Geldes. Es geht um die Höhe des Honorares für eine erbrachte Leistung.Die hat mit Sachlesitungsprinzip oder Kostenerstattung nichts zu tun.

    Im Sachleistungsprinzip kann das Honorar hoch oder niedrig sein. Bei der Kostenerstattung ebenso.

    Ich gebe zu, dass das viele Ärzte auch nicht verstehen. Aber eben auch Kassenvertreter wie Sie.
    Was das Prinzip betrifft, haben Sie Recht, aber Sie lassen auch hier die Praxis außer Acht. Für den gesetzlich Versicherten bedeutet der Unterschied zwischen Sachleistung und Kostenerstattung die Abrechnung nach EBM oder nach GOÄ. Im zweiten Fall bleibt er auf einem Teil des Geldes sitzen. Aber jetzt verbreite ich ja schon wieder Angst vor Ärzten ...








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