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Krankenkassen-Leistungen: Privatversicherte haben oft nur mangelhaften Schutz

DPADie rund zehn Millionen deutschen Privatpatienten werden besser behandelt, glauben viele. Doch die Tarife der privaten Krankenversicherung weisen nach SPIEGEL-Informationen oftmals gefährliche Lücken auf: Mehr als 80 Prozent leisten weniger als die gesetzliche Konkurrenz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837964,00.html
  1. #370

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Auch in Frankreich sind die Ausgaben im Gesundheitswesen nicht unbegrenzt und in der Folge auch nicht die Vergütungen der niedergelassenen Ärzte. Dort gibt es ledliglich andere - zentralistischere - Regelungsmechanischmen als in Deutschland mit gemeinsamer Selbstverwaltung etc.

    Welches der beiden Systeme für den Versicherten und den Patienten - und die interessieren mich als erste - das bessere ist, vermag ich nicht zu sagen.
    Wenn Sie es nicht beurteilen vermögen und infolge dessen nicht sagen können, welches besser ist, dann sollten Sie es sich anschauen, es ist für Patienten besser und für Ärzte auch.
  2. #371

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Zum Lachen ist allerdings, dass Sie Umfrageergebnisse als meine Behauptungen darstellen.
    Habe ich nicht. Ich habe sie (nicht Sie), bzw. die Schlussfolgerungen als dreist, bzw. mehr als dreist, bezeichnet.
    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Sie könnten ja gerne die Umfragen selbst als unsinnig oder ähnliches bezeichnen, aber da sogar Sie nicht auf die Idee kommen, wird an den Befragungen wohl was dran sein.
    Sicher wird was dran sein - ein neuer Versuch, die niedergelassenen Ärzte zu diskreditieren. Was sollte denn sonst dran sein?
  3. #372

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Jedoch interessiert mich mehr die Lage der Versicherten/Patienten als allein die Situation der niedergelassenen Ärzte.
    Das Sie sich für die Lage der niedergelassenen Ärzte nicht interessieren haben Sie über die Jahre deutlich genug gemacht. Dass Sie sich für die Lage der Versicherten/Patienten interessieren nehme ich Ihnen nicht ab, sondern nur, dass Sie sich für die Lage Ihres Brötchengebers interessieren.
  4. #373

    Zitat von sorry ich bin bloß arzt Beitrag anzeigen
    Auf dem Lande? Wo Hausärzte fehlen? Ich lach mich schlapp. Sie sollten nicht alles nur von Ihrer Kassen-Tischkante betrachten.
    Wie gesagt, iN Frankreich gibt es keine Budgets,die Patienten haben es eindeutig besser als in D. Das sollte Ihnen als Fan der Kassen einleuchten ;-)
    Ja, ja, die Tischkante...
    Sie übersehen oder ignorieren schlicht, dass es auch bei Kostenerstattung eine Leistungsbegrenzung und damit Budgetierung gibt, nämlich durch die Übernahme oder Nicht-Übernahme von Kosten durch die Krankenversicherung. Siehe Ausgangsthema dieses Threads und die Folgen von Altverträgen etc. Wer feststellt, dass seine Krankenversicherung bestimmte Leistungen nicht bezahlt, wird sie seltener oder gar nicht von seinem Arzt fordern und dieser in der Folge weniger Honorar erhalten

    Das für den Arzt günstige - und für den Patienten perfide - an der Kostenerstattung ist jedoch, dass der Patient häufig erst im Nachhinein feststellt, was seine Versicherung tatsächlich übernimmt. Da hat der Arzt schon sein Geld.

    Übrigens: In der stationären Versorgung setzt auch die PKV auf Sachleistung statt Kostenerstattung. Warum wohl?
  5. #374

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Das Sie sich für die Lage der niedergelassenen Ärzte nicht interessieren haben Sie über die Jahre deutlich genug gemacht. Dass Sie sich für die Lage der Versicherten/Patienten interessieren nehme ich Ihnen nicht ab, sondern nur, dass Sie sich für die Lage Ihres Brötchengebers interessieren.
    Sie belegen in jedem Ihrer Beiträge aufs Neue, dass Sie nur selektiv lesen, auf jeden Fall nur selektiv Inhalte wahrnehmen. Ich schrieb "als allein die Situation der Ärzte". Sie erkennen den Unterschied zu Ihrer Unterstellung "nicht interessieren"?
  6. #375

    Zitat von sorry ich bin bloß arzt Beitrag anzeigen
    Wenn Sie es nicht beurteilen vermögen und infolge dessen nicht sagen können, welches besser ist, dann sollten Sie es sich anschauen, es ist für Patienten besser und für Ärzte auch.
    Mache ich gerne mal. Aber diese Diskussion geht um das deutsche Gesundheitswesen. Und das kann ich beurteilen.
  7. #376

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Ja, ja, die Tischkante...
    Sie übersehen oder ignorieren schlicht, dass es auch bei Kostenerstattung eine Leistungsbegrenzung und damit Budgetierung gibt, nämlich durch die Übernahme oder Nicht-Übernahme von Kosten durch die Krankenversicherung. Siehe Ausgangsthema dieses Threads und die Folgen von Altverträgen etc. Wer feststellt, dass seine Krankenversicherung bestimmte Leistungen nicht bezahlt, wird sie seltener oder gar nicht von seinem Arzt fordern und dieser in der Folge weniger Honorar erhalten

    Das für den Arzt günstige - und für den Patienten perfide - an der Kostenerstattung ist jedoch, dass der Patient häufig erst im Nachhinein feststellt, was seine Versicherung tatsächlich übernimmt. Da hat der Arzt schon sein Geld.

    Übrigens: In der stationären Versorgung setzt auch die PKV auf Sachleistung statt Kostenerstattung. Warum wohl?
    Ja, und die andere Form der Budgetierung besteht in Frankreich darin, dass der Arzt sich frei niederlassen kann. Da sorgt der Markt und die Konkurrenz dafür, dass er keine Mondpreise fordern kann.
    Zudem hat der Arztberuf in Frankreich lange nicht den Stellenwert, den er in Deutschland hat. Das sind dort halt normale Akademiker und der Verdienst bewegt sich dort, soweit ich weiß, auch nur in dem für andere Akademiker üblichen Bereich.
    Aber unser lieber "Sorry" sieht ja nur die 20 Euro, die der Patient vorab bezahhlen muss.
  8. #377

    Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Ja, und die andere Form der Budgetierung besteht in Frankreich darin, dass der Arzt sich frei niederlassen kann. Da sorgt der Markt und die Konkurrenz dafür, dass er keine Mondpreise fordern kann.
    Zudem hat der Arztberuf in Frankreich lange nicht den Stellenwert, den er in Deutschland hat. Das sind dort halt normale Akademiker und der Verdienst bewegt sich dort, soweit ich weiß, auch nur in dem für andere Akademiker üblichen Bereich.
    Aber unser lieber "Sorry" sieht ja nur die 20 Euro, die der Patient vorab bezahhlen muss.
    KÖnnen Sie eine Quelle nennen?

    Bei den Klinikärzten stimmt Ihre Aussage bestimmt nicht:
    Quelle: Gehälter - Wo Ärzte am besten verdienen - Karriere - sueddeutsche.de
    Die höchsten Einkommen für Klinikärzte lassen sich übrigens in den USA erzielen, fand eine Studie im Auftrag des britischen Gesundheitsministeriums heraus. Ebenfalls gut verdienen können Mediziner in australischen und kanadischen Krankenhäusern. Auf dem vierten Platz der Gehälter-Rangliste liegt Großbritannien, gefolgt von den Niederlanden, Neuseeland und Frankreich. Deutschland, man erinnere sich an die zehn Euro und achtzig Cent, landet bei der Ärzte-Vergütung auf dem letzten Platz.
  9. #378

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Sie belegen in jedem Ihrer Beiträge aufs Neue, dass Sie nur selektiv lesen, auf jeden Fall nur selektiv Inhalte wahrnehmen. Ich schrieb "als allein die Situation der Ärzte". Sie erkennen den Unterschied zu Ihrer Unterstellung "nicht interessieren"?
    Nix "selektiv lesen". Auch lange vor den von mir zitierten Beitrag haben Sie das lange genug deutlich gezeigt. Ich stehe zu meiner Aussage.
  10. #379

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Nix "selektiv lesen". Auch lange vor den von mir zitierten Beitrag haben Sie das lange genug deutlich gezeigt. Ich stehe zu meiner Aussage.
    Das ist jetzt nicht wirklich überraschend.








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