DPADie rund zehn Millionen deutschen Privatpatienten werden besser behandelt, glauben viele. Doch die Tarife der privaten Krankenversicherung weisen nach SPIEGEL-Informationen oftmals gefährliche Lücken auf: Mehr als 80 Prozent leisten weniger als die gesetzliche Konkurrenz.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837964,00.html
Nein, ist schon da! Der Garantiezins bei Lebensversicherungen beträgt seit 1.1.2012 1,75%, auf den Sparanteil. Nur bringen andere langfristige Kapitalanlagen auch nicht mehr!
War das vorauszusehen? Keine Ahnung, denn hinterher ist man immer schlauer.
Nur die Experten für kapitalgedeckte Produkte, wie die der PKV, können einen Blick nach Japan werfen, da lag der Leitzins bei höchstens 0,5%, viele Jahre bei 0% seit 2000.
Auch wir haben weiteres "Zinssenkungspotenzial"!
Es lebe die Kapitaldeckung - wird schon gut gehen!
Haben Sie schon mal daran gedacht, eine Rechnung neu ausstellen zu lassen? Das macht jeder Arzt problemlos und ist bei wenigen ein erträglicher Aufwand. Sie sprachen von Zentimetern. Unterlagen zu den Rechnungen reicht man vorher ein, wenn man sich Behandlungen genehmigen läßt. Aber jeder geht dabei anders vor.
Irgendwie erscheinen Sie mir aus Ihren Beiträgen eher problemorientiert und wenig auf Lösungen bedacht zu sein. Aber ich drücke Ihnen die Daumen, dass die 9.000,-€ nicht verloren sind.
Und genau da liegt der Fehler im System!
Ein Blinddarm-OP kostet im wesentlichen immer gleich viel - nach aktuellen medizinischen Standard, egal ob Kind, junger Mensch, Mittelalter, Rentner, Mann oder Frau.
Und jetzt kommt dazu
- der Chefarzt mit dem Prof.-Titel
- das Einzelzimmer
- der Plasmafernseher im Zimmer
- der OP mit Mamorfliesen
- der Kavier zum Abend
- Sonderpillen in der silbernen Schale
- und, und, und ...
Und wer das haben will, soll dafür einen Tarif "kaufen".
Grundlage darf nicht ein Beitrag sein und welche Lesitung gibt es dafür, sondern welche Leistung wird gebraucht, verlangt und was ist dafür zu bezahlen. Ein sozialer Ausgleich muss als gesellschaftlichen Mitteln erfolgen.
Dusch mich, aber mach mich nicht naß - geht nicht!
"Geiz ist geil" versaut Leistung mit Qualität.
Konkret ist das immer so.
Was halten Sie von folgender Beitragssteigerung:
- 1993 ca. 175€
- 2011 ca. 640€
- 2012 ca. 820€
und das bei Verdreifachung der Selbsbeteiligung.
Die PKV hat keine Leistungskürzungen gemacht, sondern der Kunde hat es gemacht. Er konnte die vertraglich vereinbarte Leistung nicht mehr bezahlen.
Was Zahlen aussagen können ...
Der Millionär (1 Mio. Einkommen) und der Bettler (0 Einkommen) haben im Durchschnitt 500.000 Einkommen. Konkret: der Bettler verhungert.
28 Arbeitnehmer erhalten im Durchschnitt ein Bruttojahreseinkommen von 50.000€. Im Durchschnitt könnten sich alle privat krankenversichern. Allen müsste es gut gehen - PERFEKT!
Nur einer konnte es, die anderen hatten nicht einmal 1.250€ im Monat.
Konkret:
1x 1.000.000 = Einkommensmilionär (Cheffe?)
27x 14.815
"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."
angeblich: Winston Churchill
Deshalb immer sich selbst fragen: Kann das sein, was da erzählt wird!
Das ist einfach nur Blödsinn und eine der banalsten Verallgemeinerungen die ich hier hab lesen dürfen.
Die Menschen im Allgemeinen bei der GKV haben keine Vollkaskomentalität: Es soll hier auch noch Menschen geben, die an die Solidargemeinschaft glauben und nach diesem Glauben auch handeln.
Für die normalen Leistungen dient die GKV und wenn's a bissl mehr sein darf, dann auch eine Zusatzversicherung. Denn überall, wo ich mehr haben möchte (z.B. gesundes Essen, mehr Erholung, mehr Fahrspaß, mehr irgentwas) bin ich auch bereit mehr auszugeben.
Auch wenn von meinen Beiträgen vielleicht 5 weitere Menschen unterstützt werden - gut, soll es so sein, denn ich habe das notwendige Glück im Leben gehabt - sollen andere nun von meinem Glück/Können profitieren, daran werde ich nicht zu Grunde gehen.
Generell bin ich der Meinung, dass es nur eine GKV (ohne weitere PKVen) geben sollte, die eine Grundversorgung garantieren. Zur Beitragserrechnung sollten alle Einkommensarten hinzugezogen werden.
Wenn einer dann mehr Leistung haben möchte, dann muß er einfach dafür eine separate Zusatzversicherung abschliessen - ebenso sollten gefährliche Freizeitbeschäftigungen wie z.B. Motorradfahren, Bergsteigen etc. zusätzlich versichert werden und daraus resultierende Kosten nicht der Allgemeinheit aufgedrungen werden.
Vielleicht mal ein Denkansatz...
eine kleine Idee vom motorradfahrenden, oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze (was'n blödes Wort aber auch) Verdienenden
Nein, die beitragsfreie Versicherung der Kinder ist gerechtfertigt, weil über 80% der Krankheitskosten in den letzten 2 Lebensjahren entstehen. Für Kinder fallen kaum Kosten an.
In den letzten 2 Lebensjahren der Alten sind die Kinder schon lange Arbeitnehmer und zahlen die Beiträge zur GKV. Das ist der Ausgleich für frühere Beitragsfreiheit.
Die GKV-Beiträge der Alten sind niedrig entsprechend ihrem Einkommen.
Bei der PKV werden sie unbezahlbar hoch.