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Krankenkassen-Leistungen: Privatversicherte haben oft nur mangelhaften Schutz
DPADie rund zehn Millionen deutschen Privatpatienten werden besser behandelt, glauben viele. Doch die Tarife der privaten Krankenversicherung weisen nach SPIEGEL-Informationen oftmals gefährliche Lücken auf: Mehr als 80 Prozent leisten weniger als die gesetzliche Konkurrenz.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837964,00.html
- #190 11.06.2012 13:43 von
Wissen Sie, ich habe keinen Bock darauf, ...
dass ich mit Ihrer realitätsfremden Einstellung zu viel wertvolle Zeit verschwende.
Ich habe - jetzt - keine Probleme damit.
Ich habe aber vielleicht eines Tages nicht nur ein Problem mit den Kopien sondern dem ganzen Wust an sich.
... weil man als Passiva und erst recht im fortgeschrittenen Alter schon alleine deswegen Probleme hat, dass man sich auf dem Laufenden hält, dass der Haushalt nicht unbedingt technisch voll ausgestattet ist,
und ... und ... und ....
Es geht nicht nur um Kopien oder sonstig Vergleichbares. Es geht um das gesamte Packet, das der Wust im Zusammenhang der Rückerstattung der Auslagen mit sich bringt.
Zudem gebe ich Ihnen einen guten Rat.
Steigen Sie von dem hohen Ross ab auf dem Sie reiten.
Es reicht schon, wenn Sie als ehemaliger Alleinverdiener für Ihre Familie eines Tages schwer krank werden und sich Ihre Frau, oder falls Sie eine Frau sein sollten, Ihr Mann sich für Sie mit dem Wust herumärgern muss.
Falls Sie Doppelverdiener sind ...
Dazu sage ich 'mal lieber nichts, dann haben Sie es, so wie Sie sich geben, wohl eh nicht nötig.
Vielleicht haben Sie auch ganz einfach nur im Lotto gewonnen.
Apropos Originale und Kopien ...
Ich habe es selbst erlebt wie mir eine komplette Sammlung an Belegen, der Umschlag war mehr als einen Zentimeter dick, auf dem Postweg an die PKV (angeblich) verloren ging.
(Da hilft Ihnen selbst eine Empfangsbestätigung nichts, da die PKV nichts hat womit sie arbeiten kann.)
Dumm ist nur, dass die PKV grundsätzlich nur Originalrechnungen akzeptiert. Eigene Kopien akzeptiert sie nicht, lediglich die Belege, die ich von der Beihilfestelle zurückbekam, die "schluckte" sie widerwillig.
Das waren immerhin Originalkopien bzw. -durchschläge!
... von wegen selbsterstellte Kopien
Dumm ist nur, wenn man dann auf diese Belege ewig warten muss weil der Amtsschimmel wiehert.
Der Gesamtbetrag?
Es handelte sich um Rechnungen mit einem Gesamtbetrag um etwa 9.000 Euro.
Na ja, einen Betrag wie diesen hat man halt einfach mal so in der Hosentasche stecken.
Für Sie sind das vielleicht Peanuts, für mich jedenfalls nicht.
Bevor Sie auf die Idee kommen, dass Sie vorschlagen, dass man auch Abschläge bekommen kann ...
ROFL, so schnell wie Sie im Ausland Rechnungen bezahlen müssen, so schnell kann der Amtsschimmel in Deutschland gar nicht wiehern.
Überhaupt verstehe ich nicht, warum Sie das Wesentliche nicht kapieren wollen.
Warum muss überhaupt vorgestreckt werden?
Warum lege ich nicht einfach meine KV-Karte hin und der Rest belastet mich relativ wenig?
Warum gibt es dieses bescheuerte System, den PKV/Beihilfe-Mischmasch?
Warum sind die Beamten nicht alle in der GKV?
Warum läßt man Ihnen nicht wenigstens die Wahl selbst entscheiden zu können?
Grundsätzlich: Wollen Sie, dass alle, die in der GKV sind, genau die gleichen Spielregeln hätten wie die Beamten?
Ich garantiere Ihnen, man würde Sie zum Teufel jagen wenn Sie das durchsetzen wollten. - #191 11.06.2012 13:44 von
Ist der PKV-Versicherte ...
daran Schuld, dass es zu keinem Termin beim Facharzt kam oder der Facharzt?
Oder ist es das System, dass ein Arzt für eine PKV-Patienten mehr abrechnen kann?
Wenn etwas privatwirtschaftlich betrieben wird, muss man sich nicht wundern, wenn die Akteure privatwirtschaftlich handeln.
So stellt sich eben die Frage: Darf Gesundheit voll privatwirtschaftlich betrieben werden? Und da gibt es weitere Bereiche einer Gesellschaft, wie Altersvorsorge, Pflege, Bildung, ...
Frage: Warum wird die PKV nicht für alle Bürger für die Vollversicherung geöffnet? Und genau so die GKV? - #192 11.06.2012 13:57 von
> Kopfschüttel <
Sie kennen mich überhaupt nicht und maßen sich an, mein Leben beurteilen zu können?
Wenn ich einen sicheren Job gewollt hätte, dann hätte ich auch dort bleiben können wo ich einmal war.
An den PKV/Beihilfe-Mischmasch, davon gehe ich aus, denkt keiner, der in jungen Jahren zum Staat "geht".
Übrigens, ich habe gerade meinen neunten Umzug hinter mir.
Und, ob Sie es mir glauben oder nicht, mein Job macht mir immer noch Spaß.
(Meine Familie hat allerdings mittlerweile die Nase voll von den Umzügen und ich muss ihr zustimmen). - #193 11.06.2012 14:05 von
- #194 11.06.2012 14:09 von
- #195 11.06.2012 14:14 von
richtig
Darum benötigen junge Menschen auch eine gute und fundierte Beratung, in welche Krankenversicherungsart sie eintreten wollen, welches Altervorsorgesystem sinnvoll ist und ob man selbstständig, angestellt oder öffentlich bediensteter werden will.
Man legt damit über viele Jahrzehnte etwas fest. Und das war schwer absehbar. Ich sagte schon, dass das Beihilfesystem kein Vorteil ist. Aber es gibt andere Vorteile im Gesamtpaket, über die Sie gerne hinwegsehen. - #196 11.06.2012 14:24 von
Wer sagt Ihnen, dass es sich um einen längeren Zeitraum handelte?
Vielleicht hatten die Belege einen bestimmten Zusammenhang, den man nicht auseinander reißen soll/darf?
Vielleicht waren es gar nicht so viele Einzelbeträge, nur die "beizufügenden" Unterlagen blähten den Antrag auf?
Sie machen einen groben Fehler.
Sie denken in Schubladen.
... und das ist nicht gut so. - #197 11.06.2012 14:26 von
PKV oder GKV
Der Bürger muss vor der PKV geschützt werden, deshalb ist nur bei Bürgern mit hohem Einkommen die private Krankenversicherung zulässig. Geringe Beiträge in jungen Jahren und hohe Beiträge im Alter funktioniert eben nicht gut.
Die GKV musste früher die "Schadensfälle" der PKV aufnehmen.
Dafür ist die Solidargemeinschaft GKV nun nicht mehr zuständig.
Die GKV ist ja zusätzlich auch eine Beitragsversicherung.
Bei hohem Einkommen zahlt man mehr, ohne dass es weh tut.
Bei niedrigem Einkommen, z.B. Rentner zahlt man weniger.
Kinder sind beitragsfrei, als Ausgleich zahlen sie später die hohen Krankheitskosten der Alten. - #198 11.06.2012 14:28 von
- #199 11.06.2012 14:31 von
Im Durchschnitt ...
Im Durchschnitt war der Graben 50 cm tief und trotzdem ist die Kuh ersoffen.
Hat Deutschland wirklich noch ein funktionierendes Gesundheitsystem, bei dem immer mehr PKV-Versicherte "ersaufen"?
Beispiel gefälligst: PKV-versichert seit 1993 = 175 €, heute 2012 = 821 €. 2011 waren es noch ca. 643 €.
Das soll ein funktionierendes System sein?
Und welche Beitragsentwicklung habe ich in 5, in 10 und bis zu meinem versicherungstechnischen Lebensende in ca. 25 Jahren (83) zu erwarten?
Es geht nicht darum, billig viel Gesundheitsschutz zu erhalten, bezahlbar sollte er aber sein und bleiben. Vor knapp 20 Jahren hat das mal die PKV versprochen, nur gibt es diese heute nicht mehr, wurde gekauft. Pech gehabt - supi!
Alles wird irgendwann konkret und genau das konkrete will dann keiner wahrhaben! Das gibt es nicht - sind "bedauerliche" Einzelbeispiele. Das ist dann eben auch "unerträgliche" Berichterstattung ...
Wenn das alles so gut ist mit dem dualen System, warum kann dann nicht jeder in die PKV oder in die GKV, so wie er möchte. Wer oder was muss denn da vor wem oder was geschützt werden?
Was hat das mit freiem Wahlrecht freier Bürger zu tun?
Provokant? JA!
Ja, so ist das eben mit dem Konkreten!
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